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Die schönsten Bräuche zu Ostern präsentiert von Haushaltstipps.net.:
Osterfeuer
Die vielerorts veranstalteten Osterfeuer gehen sowohl auf die christliche Tradition, als auch auf vorchristliche Vorstellungen zurück. Als Teil der katholischen Liturgie wird in der Osternacht von Karsamstag zu Ostersonntag ein Osterfeuer entfacht. Dieses Feuer wird durch einen Priester gesegnet. Weiter zündet dieser am Osterfeuer eine Osterkerze an, die dann in die dunkle Kirche getragen wird. Die brennende Kerze symbolisiert Jesus Christus und das Licht, das er für die Welt symbolisiert.
In Norddeutschland und Teilen Mitteldeutschlands brennen die Osterfeuer oder Ostermeiler entweder am Karsamstag oder abends am Ostersonntag. Das Verbrennen von Holz und einer manchmal einer Puppe aus Stroh ist ein symbolischer Akt, der den Winter vertreiben soll. Dabei werden diese Feuer traditionell auf Feldern oder Hügelkuppen angezündet, damit sie weithin sichtbar sind. Das Feuer hat eine reinigende Wirkung, soll die Saat vor dem Bösen schützen und gehört so ebenfalls zu den heidnischen Fruchtbarkeitsriten.
Beide Traditionen sind eng miteinander verbunden, da die vorchristlichen Bräuche in die christlichen integriert wurden.
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