Pflaster entfernen – 5 Tipps

Pflaster entfernen – 5 Tipps

Ob ein Schnitt in den Finger oder eine Schürfwunde am Arm – alles nicht so schlimm! Pflaster drauf und gut. Aber wie kann man anschließend schmerzfrei das Pflaster entfernen?

Pflaster kleben häufig zu gut
Pflaster gehören einfach in jede Hausapotheke. Kleine Wunden kann man somit bestens vor Verunreinigungen schützen. Diese sollte man desinfizieren und mit einem Pflaster versehen – und schon ist alles wieder gut. Nun kann es aber vorkommen, dass man beim Lösen des Pflasters auf ein Problem trifft: Nicht immer klebt das Pflaster nämlich so, wie es kleben soll. Manchmal klebt es einfach viel zu gut. Dann kann man es nur unter Schmerzen wieder entfernen. Auch wenn kleine Härchen mit verklebt wurden sind Schmerzen vorprogrammiert. Besonders wenn ein Pflaster schon mehrere Tage auf einer Wunde klebt, bekommt man es meist nur unter Schmerzen wieder von der Haut ab.

Pflaster sanft entfernen
Die Schmerzen entstehen nicht nur dadurch, dass kleine Härchen mit dem Pflaster verklebt sind oder die Wunde an sich schmerzt. Die Schmerzen beim Entfernen eines Pflasters entstehen dadurch, dass das Pflaster viel zu fest auf der Haut klebt oder die Hautstelle an sich sehr empfindlich ist. Viele reißen es ruckartig ab, um es schnell hinter sich zu bringen. Ganz schmerzfrei ist diese Methode häufig jedoch nicht. Besonders schmerzhaft ist dieses Methode, wenn sich unter dem Pflaster eine große Wunde befindet. Wenn Sie so gut wie nur möglich auf Schmerzen beim Abziehen eines Pflasters verzichten möchten, dann sollten Sie einmal unsere Tipps ausprobieren. Es gibt nämlich ein paar einfache Methoden, mit deren Hilfe sich ein Pflaster ganz sanft von der Haut entfernen lässt.

Pflaster entfernen – 5 Tipps

  1. Wenn es sich um eine kleine Wunde handelt, dann können Sie das Pflaster durchaus ganz schnell abreißen. Das ist bei solchen kleinen Verletzungen die einfachste und schnellste Methode. Bei kleineren Verletzungen schmerzt es auch nicht.
  2. Wenn Sie das Pflaster mit etwas Öl beträufeln und dieses einwirken lassen, dann können Sie das Pflaster anschließend komplett schmerzfrei entfernen – und da macht es auch nichts aus, wenn Haare mit eingeklemmt wurden. Die Klebemasse eines Pflasters ist zwar resistent gegen Wasser, jedoch nicht gegen Öle und Fette. Das Öl unterbricht den Kontakt zwischen der Haut und der Klebemasse. Es ist dabei egal, ob Sie Speiseöl oder Babyöl verwenden.
  3. Die selbe Prozedur können Sie anwenden, wenn das Pflaster am Grind klebt, der sich bereits gebildet hat. Hier keinesfalls ruckartig abreißen, da man sonst den Grind aufreißt und es wieder zu bluten beginnt – und alles fängt von vorne an. Besser ist es, wenn Sie mit einem Wattebausch nach und nach etwas Öl unter die Klebefläche des Pflasters bringen.
  4. Alternativ zum Öl können Sie auch Desinfektionsmittel verwenden. Besprühen Sie das Pflaster einfach damit und lassen Sie das Mittel etwas einwirken. Anschließend lässt sich das Pflaster ganz einfach und schmerzfrei von der Haut lösen.
  5. Besonders problematisch gestaltet sich immer das Entfernen eines Pflasters bei einem Kind. Setzen Sie Ihr Kind daher einfach in die Badewanne. Wenn die Klebemasse durch das warme Wasser weich geworden ist, dann können Sie es ganz leicht und auch schmerzfrei entfernen. Ihr Kind wird davon bestimmt überhaupt nichts merken.

Wie Sie sehen gibt es ein paar einfache Methoden mit deren Hilfe man Pflaster ganz leicht und sogar auch noch ganz schmerzfrei entfernen kann.

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