Nebenjobs für Schüler – Das sollten Sie beachten

Nebenjobs für Schüler – Das sollten Sie beachten

Es ist in Deutschland ganz normal, dass Schüler Geld verdienen. Nebenjobs für Schüler sind eine tolle Möglichkeit, um die Kinder an den Berufsalltag heranzuführen.

Schüler können sich Wünsche selber erfüllen
Da Jugendliche heute viel andere Ansprüche haben als früher, stehen Eltern häufig vor einem Problem. Sie können meist nämlich nicht die teuren Hobbys und anderen Wünsche ihrer Kinder erfüllen, weil einfach das Geld dafür fehlt. Deshalb gibt es immer mehr Schüler, die sich bereit erklären, selber etwas Geld für die Erfüllung ihrer Wünsche zu verdienen. Ein solcher Nebenjob kann so ziemlich jedes Aufgabengebiet umfassen. So arbeiten viele Schüler als Aushilfe beim Tierarzt, in einer Bäckerei, in dem lokalen Supermarkt oder in einer Modeboutique.

Unterstützen Sie Ihr Kind tatkräftig!
Sie als Elternteil sollten jedoch immer ein Auge auf Ihr Kind werfen. Verschlechtert sich die schulische Leistung oder ist Ihr Kind generell mit dem Nebenjob überfordert, dann sollten Sie eingreifen. Schließlich ist es in diesem Alter noch die Schule, die im Vordergrund stehen sollte. Damit Ihr Kind sich nicht unbewusst zu viel Stress zumutet, sollte eine gewisse Arbeitszeit pro Woche nicht überschritten werden. Unterstützen Sie Ihr Kind tatkräftig, dann verliert es nicht die Lust am Arbeiten. Ihr Kind lernt auf diese Art und Weise nämlich am besten den Wert von Geld kennen. Grundsätzlich gibt es aber einige Dinge, die Sie wissen sollten, wenn es um Nebenjobs für Schüler geht.

Nebenjobs für Schüler – Das sollten Sie beachten

  • Es besteht in Deutschland ein Beschäftigungsverbot für Schüler unter 13 Jahren. Das Arbeiten während eines Praktikums, welches zur Berufsfindung dient, ist jedoch erlaubt.
  • Sofern Ihr Kind 13. Jahre alt ist darf es zwei Stunden pro Werktag leichte Hilfstätigkeiten ausüben. Aber nur im Zeitraum von 8 bis 18 Uhr und nicht vor oder während der Schulzeit. Zu solchen leichten Hilfstätigkeiten zählen z.B. Babysitting oder Zeitungsaustragen. Für solch eine Tätigkeit müssen Sie als Elternteil bzw. Sorgeberechtigten Ihre Zustimmung geben.
  • Hat Ihr Kind das 15. Lebensjahr erreicht und ist es vollschulpflichtig, dann kann es zusätzlich in den Schulferien vier Wochen im Jahr arbeiten gehen. Hier müssen Sie jedoch beachten, dass Ihr Kind nicht länger als 8 Stunden am Tag und 40 Stunden in der Woche arbeiten darf.

Erste Berufserfahrungen sammeln
Grundsätzlich sollten Sie Ihrem Kind die Chance geben, dass es Ihnen beweisen und Ihnen zeigen kann, dass es in der Lage ist solch einen Nebenjob auszuführen. Wenn sich Ihr Kind überfordert fühlt oder die schulische Leistung sich verschlechtern, dann können Sie das Ganze immer noch abbrechen. Ansonsten ist es für die Entwicklung Ihres Kindes sehr wichtig, dass es sich beweisen kann. Auf diesem Wege kann Ihr Kind auch schon die ersten beruflichen Erfahrungen sammeln. Das kann für die spätere Berufswahl sehr von Vorteil sein. Die Freizeit und die Schule sollten aber nicht unter dem Nebenjob leiden.

Bei der Jobsuche unterstützen
Jugendliche dürfen nicht in Bereichen arbeiten, die für sie gefährlich sind. Dazu zählen sittliche Gefahren, Lärm, gefährliche Stoffe, starke Hitze oder Kälte sowie Arbeiten, die mit Unfallgefahren verbunden sind. Solchen Gefahren sind sich Kinder und Jugendliche meist nicht bewusst. Meist können sie die Gefahren auch nicht richtig einschätzen. Es ist daher umso wichtiger, dass Sie Ihr Kind bei der Suche nach einem Nebenjob unterstützen. Helfen Sie aber nicht zu viel nach. Die erste Arbeitssuche ist nämlich wichtig für die Entwicklung Ihres Kindes. Hierbei macht es nämlich einen großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit.


Bildnachweise: © grafikplusfoto - Fotolia.com

Weitere interessante Artikel

Kommentiere diesen Haushaltstipp

Bitte füllen Sie alle Felder aus