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Ratten im Garten: Die besten Mittel um sie zu bekämpfen und zu vertreiben

Ratten im Garten: Die besten Mittel um sie zu bekämpfen und zu vertreiben

Ratten rufen bei uns Menschen seit langer Zeit einen tiefverwurzelten Ekel hervor. Umso unerfreulicher ist es, wenn wir feststellen müssen, dass sich die Nager im Garten eingenistet haben. Wir verraten Ihnen, wie Sie einen Rattenbefall erkennen können, welche Arten der Nager Sie unterscheiden müssen und was gegen Ratten hilft.


1. Ratten im Garten – Nagespuren, Rattenkot und Ammoniakgeruch weisen auf einen Befall hin

Wenn Sie einen Rattenbefall in Ihrem Garten vermuten, lohnt es sich, einen genauen Blick in das Grün zu werfen. An folgenden Anzeichen können Sie erkennen, ob sich Nager bei Ihnen eingenistet haben:

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Anzeichen Erklärung
Nagespuren
  • Ratten sind Allesfresser.
  • Nagespuren lassen sich an so ziemlich allem finden.
Laufspuren und -wege
  • Ratten nutzen stets dieselben Wege.
  • Spuren werden bei Aktivität mit der Zeit immer deutlicher.
Rattenkot
  • Frischer Kot ist glänzend und weich.
  • Älterer Kot ist matt und hart.
Ammoniakgeruch
  • Ratten nutzen stark riechenden Urin zur Markierung ihrer Wege und Gebiete.
Nester und Höhleneingänge
  • Ratten halten sich in der Regel in Höhlen unter der Erde auf.
  • Die Eingänge sind bei aufmerksamer Suche auffindbar.
Rattenkadaver
  • Tote Ratten finden Sie nicht unbedingt, jedoch gibt es kaum deutlichere Anzeichen eines Rattenbefalls.
Gut zu wissen

2. Rattenarten – Wanderratten sind deutlich häufiger als Hausratten

Die bei uns vorkommenden Ratten lassen sich in zwei Arten unterteilen. Die größeren Tiere sind Wanderratten. Sie haben kleine Augen, kleine Ohren und ihr Schwanz ist kürzer als ihr recht kräftiger Körper. Die Hausratten hingegen zeichnen sich durch große Augen, große Ohren und einen im Verhältnis zum Körper längeren Schwanz aus. Sie haben einen schlanken Körperbau und werden deshalb öfter mit Mäusen verwechselt.

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Befürchten Sie einen Rattenbefall im Garten, sind es mit großer Wahrscheinlichkeit Wanderratten. Haben Sie einen Mäusebefall im Haus im Verdacht, könnte es sich jedoch auch um Hausratten halten. Diese kleineren Vertreter der Ratten stehen auf der roten Liste.

3. Ratten im Garten bekämpfen – Hausmittel, Rattenfallen und Rattengift

Haben sich die Ratten erst eingenistet, ist es sehr schwer, die hartnäckigen Plagegeister wieder los zu werden. Es bieten sich Ihnen jedoch ein paar Möglichkeiten.

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3.1. Hausmittel gegen den Rattenbefall – ätherische Öle, Essig und Katzenstreu helfen

Versuchen Sie zuerst, ob das Vertreiben ohne Gift Wirkung zeigt. Wirksame Mittel gegen Ratten sind beispielsweise ätherische Öle, vor allem Minzöl und Nelkenöl.

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Auch Gewürznelken und Oleanderblätter können helfen. Alternativ können Sie Cayennepfeffer oder Chilipulver auf die Rattenwege streuen oder die Höhleneingänge und Laufstraßen mit Essigessenz bestreichen. Tränken Sie Lappen in Terpentin und drücken diese in die Tunnelöffnungen.

Haben Sie eine Katze, kann diese nicht nur Ratten fangen, sondern das benutzte Katzenstreu kann ebenfalls in der Nähe der Wege und Nestern platziert werden.

3.2. Schädlingsbekämpfung ohne Töten – Lebendfallen und Ultraschallgeräte

Um Ratten im Garten zu vertreiben, können Sie auf Lebendfallen zurückgreifen, besonders wenn sich noch nicht allzu viele der Schädlinge in Haus und Hof eingenistet haben. So ungern Sie jedoch vielleicht Tiere töten wollen, raten wir den Einsatz von Lebendfallen zu vermeiden. Eine Lebendfalle löst das Problem nicht, sondern verlagert es nur, da Sie die Tiere fangen und folglich entweder eigenhändig töten oder an anderer Stelle aussetzen müssen.

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Die Verwendung von Ultraschall kann sehr effektiv sein. Beachten Sie hierbei jedoch unbedingt, dass die entsprechenden Geräte nicht nur in Kosten und Qualität stark variieren, sondern auch nur eine gewisse Reichweite haben. Außerdem können andere Tiere, beispielsweise Hunde, die Geräusche ebenfalls wahrnehmen und als schmerzhaft empfinden.

3.3. Schädlingsbekämpfung durch Tötung – Rattengift und Schlagfallen

Ratte in der Küche

Sind die Ratten erst im Garten, können Sie auch das Hausinnere erobern.

Schlag- oder Schnappfallen helfen dabei, Ratten im Garten zu bekämpfen, solange die Population noch zu keiner Rattenplage herangewachsen ist. Sie töten die Tiere schnell und möglichst schmerzfrei. Achten Sie darauf, dass Sie sie regelmäßig überprüfen, leeren und gründlich säubern, da die überlebenden Ratten sonst lernen können, die Fallen zu meiden.

Auf Rattengift sollten Sie nur zurückgreifen, wenn die Rattenplage bereits überhand genommen hat. Hierbei ist es sehr wichtig, dass Sie sich an die entsprechenden Sicherheitshinweise und Regeln halten: Nutzen Sie stets Köderboxen, die Sie verschließen können, und legen Sie das Rattengift niemals frei aus!

Passen Sie beim Hantieren mit dem Gift auf, da es nicht nur für die Ratten gefährlich ist. Nicht alle Rattengifte sind für Privatpersonen freigegeben! Lesen Sie unbedingt die Hinweise auf der Verpackung.

Rattenfallen, Rattenköder und Rattengift platzieren Sie am besten an vielbereisten Orten der Nager. An ihren Laufwegen und direkt vor den Rattenlöchern sind besonders gute Positionen.

3.4. Schädlingsbekämpfung durch professionelle Hilfe – der Kammerjäger

Besonders wenn Sie andere Tiere oder Kleinkinder haben, ist von der eigenmächtigen Nutzung von Rattengift abzuraten, selbst bei der ordnungsgemäßen Nutzung von Rattenködern und -boxen.

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Hatten Sie keinen Erfolg dabei, die Ratten im Garten zu vertreiben, ist die beste Lösung, sich an einen professionellen Schädlingsbekämpfer zu wenden. Kammerjäger machen die Rattenlöcher und -nester für Sie ausfindig und säubern Ihren Garten rückstandslos von den Wanderratten.

Vermuten Sie einen Hausrattenbefall, sollten Sie sich sofort an den Kammerjäger Ihres Vertrauens wenden, da die Tiere auf der roten Liste stehen.

4. FAQ zum Thema Ratten im Garten

Wie bekämpft man Ratten im Garten?

Mehrere Ratten auf einer Mauer

Ratten verkehren in der Regel auf festen Wegen.

Vor allem Vorsorge ist wichtig, sodass es überhaupt nicht zu einem Befall kommt. Verschließen Sie Ihren Kompost gut, werfen Sie keine Essensreste darauf und verwahren Sie Nahrungsvorräte gut.

Auch Mülltonnen, Tiergehege und Vogelfutterstellen sollten rattensicher gemacht werden. Haben Sie Obstbäume, kümmern Sie sich zeitnah um Fallobst. Kontrollieren Sie regelmäßig Holzstapel, Schuppen und unordentliche Ecken, da eine Rattenplage im Garten dort gerne ihren Anfang nimmt.

Was fressen Ratten im Garten?

Ratten fressen alles, was einen Garten zu einem Schlaraffenland für die Nagetiere machen kann. Essensreste im Kompost, Fallobst und Nahrungsvorräte werden häufig zu Rattenmagneten.

5. Empfehlung der Redaktion: Ratten mit ätherischem Öl vertreiben

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