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Erdwespen bekämpfen: So vertreiben Sie Erdwespen aus Ihrem Garten

Erdwespen bekämpfen: So vertreiben Sie Erdwespen aus Ihrem Garten

Was ist das Besondere an Erdwespen?

Es gibt einige Wespenarten, die ihre Nester unterirdisch anlegen. Diese werden allgemein als Erdwespen bezeichnet, unterscheiden sich ansonsten jedoch nicht von anderen Arten.


Stehen Wespen unter Naturschutz?

Ja, daher kann Ihnen ein Bußgeld drohen, sofern Sie Erdwespen ohne hinreichenden Grund bekämpfen.


Kann ich mich trotz eines Wespennests im Garten aufhalten?

Grundsätzlich greifen Wespen nur bei Gefahr an. Meiden Sie daher vor allem den Eingang des Nests. Mit genügend Abstand können Sie sich dennoch im Garten aufhalten, auch wenn es im Spätsommer etwas lästig werden kann.


Im Spätsommer machen sich wieder jede Menge Wespen bemerkbar. Abgesehen haben es die lästigen Insekten dabei vor allem auf leckeren Kuchen und süße Getränke.
Befindet sich ein Wespennest in der Nähe, so kann es unerträglich werden, vor die Tür zu gehen und der heimische Garten ist kaum mehr nutzbar.
Dies gilt es natürlich zu verhindern. Daher zeigen wir Ihnen in unserem Artikel, wie Sie Erdwespen bekämpfen oder aber mit ihnen leben lernen.


1. Erdwespen sind normale Wespen

Bodenwespen oder auch Erdwespen sind im Prinzip ganz gewöhnliche Wespen. Im Gegensatz zu anderen Arten bauen die Erdwespen Ihre Nester jedoch nicht auf dem Dachboden oder aber unter einem Carport, sondern im Boden.

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In Deutschland trifft diese auf passenderweise auf die namensgleiche Deutsche Wespe zu. Die Gemeine Wespe hingegen baut Ihr Nest lediglich teilweise unterirdisch, ist dabei allerdings weniger festgelegt. Auch Rollladenkästchen oder andere eher dunkle Ecken kommen für den Nestbau dieser Art infrage.

2. Die Staatsgründung – Königinnen bauen Ihr Nest kontinuierlich aus

nesteingang von erdwespen

Ein großes Nest beherbergt bis zu 5.000 Wespen.

Die Königinnen der Bodenwespen sind im April auf Nistplatzsuche. Ideale Bedingungen finden die kleinen Insekten in alten Maulwurfs- oder Wühlmausgängen.

Bereits kurz nach der Errichtung des Nests beginnen die kleinen Insekten mit der Vermehrung. Bis zur Hochsaison der Wespen im Spätsommer kann ein Erdwespennest auf 3.000 bis 5.000 Tiere anwachsen.
In Ausnahmefällen sind sogar noch größere Bauten von bis zu 10.000 Exemplaren zu beobachten.

Anhand dieser Zahlen sehen Sie bereits, dass die Bekämpfung alles andere als eine Bagatelle ist. Nehmen Sie den Versuch, Erdwespen zu bekämpfen, daher nicht auf die leichte Schulter, sondern suchen Sie sich im Zweifel professionelle Hilfe.
Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Familienmitglied allergisch auf das Gift der Wespen reagiert.

3. Erdwespen bekämpfen – ein Angriff kann fatale Folgen haben

An sich sind Erdwespen nur mäßig aggressiv. Problematisch wird es allerdings, sobald sie sich bedroht fühlen. Besonders bei einem Nest in der Erde ist es keine Seltenheit, dass jemand versehentlich eine Wespe (hoffentlich wenigstens mit Schuhen) zertritt.

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Dies kann wiederum dazu führen, dass die Wespen in der Nähe aggressiv werden, da sie dies als Angriff auf das Wespennest werten.

Möchten Sie ein Wespennest bekämpfen oder gar vernichten, so sollten Sie sich dies besser zweimal überlegen.
Zum einen stehen Wespen unter Naturschutz, sodass Sie mit einem saftigen Bußgeld rechnen müssen, wenn Sie sich nicht an § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes halten.
Zum anderen bekommen Sie oftmals deutliche Schwierigkeiten seitens der Wespen, wenn Sie auf eigene Faust versuchen, ein Wespennest im Boden zu vernichten.

4. Ein Wespennest im Boden entfernen – Sicherheit steht an erster Stelle

ein erdwespennest im garten

Manchmal genügt es, den Eingang des Nests zu verlegen.

Haben Sie ein Wespennest im Boden ausfindig gemacht, so sperren Sie das Areal zunächst großzügig ab. Am besten sollten Sie sich nicht in der Nähe (innerhalb eines Areals von 2 oder 3 Metern) um das Nest herum aufhalten.

Besonders dann, wenn sich das Wespennest in einem ungünstigen Bereich nahe eines Fensters oder direkt an der Terrasse befindet, können Sie das Nest umsiedeln.
Im Übrigen sollten Sie überlegen, ob das Wespennest nicht erträglich ist, da ein Bodennest in aller Regel lediglich für eine Saison genutzt wird.
Die Umsiedelung ist hingegen gefährlich und sollte stets mit einem Fachmann besprochen werden.
Am besten wenden Sie sich dazu an die Untere Naturschutzbehörde. Meist werden Sie dann an einen Imker oder Schädlingsbekämpfer in der Nähe weitergeleitet. Je nachdem, wo sich das Nest befindet, müssen Sie nicht mit den Plagegeistern leben.

Im einfachsten Fall reicht es bereits aus, das Einflugloch zu verlegen. Dies ist mithilfe eins Abwasserrohrs möglich, erfordert allerdings ein genaues Verständnis für die Bauweise des Wespennests.

Achtung: Bei der Beauftragung eines Schädlingsbeseitigungsservice entstehen leider nicht unerhebliche Kosten.

5. Hausmittel, um Erdwespen zu bekämpfen

Natürlich müssen Sie nicht zwingend mit einem Wespennest im Garten leben. Wenn es versuchen möchten, ein Wespennest selbst zu entfernen, so sollten Sie stets früh morgens oder spät abends arbeiten.
Sie können Wespen mit Wasser zum Auszug bewegen, indem Sie den Gartenschlauch in den Eingang des Wespennests halten. Ebenfalls möglich ist es, mit Rauch zu arbeiten. In beiden Fällen müssen Sie jedoch damit rechnen, dass die Erdwespen aggressiv werden, wenn Sie sie bekämpfen.

Verwenden Sie bitte in keinem Fall Benzin oder andere umweltschädliche Stoffe. Im Zweifel haben Sie es ansonsten nicht nur mit einem saftigen Bußgeld aufgrund des Zerstörens eines Wespennests zu tun, sondern müssen sich zusätzlich aufgrund der schwerwiegenden Umweltbelastung verantworten.

5. Wespensprays ganz einfach online kaufen

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