Aufbackbrötchen Test – Die besten für’s Frühstück

So ziemlich jeder ist gerne Brötchen zum Frühstück. Stiftung Warentest hat nun einen großen Aufbackbrötchen Test durchgeführt. Welche im Test am besten abgeschnitten haben erfahren Sie hier.

Lieben Sie es auch von einem frischen Brötchengeruch geweckt zu werden? Am besten riecht es natürlich, wenn die Brötchen frisch vom Bäcker kommen und auch noch schön warm sind. Wer sich am Wochenende jedoch nicht schon früh morgens und auch noch vor dem Frühstück unter Leuten zeigen möchte, der greift beim Einkauf eher auf Aufbackbrötchen zurück. Ob nun gekühlte oder ungekühlte Aufbackbrötchen, das ist Geschmackssache. Dabei kommen jedoch gekühlte Aufbackbrötchen viel aromatischer und knuspriger aus dem heimischen Ofen.

Gekühlte und ungekühlte Aufbackbrötchen
Generell haben aber sowohl gekühlte als auch ungekühlte Aufbackbrötchen Vorteile und Nachteile. Gekühlte Aufbackbrötchen haben nicht nur den Vorteil, dass sie sehr knusprig und aromatisch sind, sie werden in der Backfabrik auch schon zu 97 Prozent fertig gebacken und anschließend schockgefroren, damit sie beim Aufbacken im heimischen Ofen ihr volles Aroma entfalten können. Die ungekühlten Aufbackbrötchen kommen hingegen viel unvollendeter in den Haushalt. Die Hersteller backen sie nämlich nur zu 70 Prozent in der Backfabrik auf. Bei diesen Brötchen liegt das Problem darin, dass sie im heimischen Ofen meist nicht optimal aufgebacken werden können. Meist können sich die Aromen nicht entfalten und es kann passieren, dass die Brötchen austrocknen.

21 Produkte wurden getestet
Stiftung Warentest hat in einem großen Aufbackbrötchen Test insgesamt 21 Produkte genauer unter die Lupe genommen, darunter sechs Tiefkühlprodukte und zwei Bioprodukte. Zusätzlich hat Stiftung Warentest aber auch noch zwei gekühlte Fertigteige aus der Dose getestet. Von allen getesteten Aufbackbrötchen hatten die tiefgefrorenen Brötchen die Nase weit vorne. Sie sind meist gekennzeichnet durch ihre goldbraune, zartsplittrige Kruste und einer elastischen Krume. Bei der Krume handelt es sich um das Innere der Brötchen.

Zutaten und Zusatzstoffe
Die Grundzutaten für Aufbackbrötchen sind die gleichen wie für die Brötchen vom Bäcker: Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz – welche Zusatzstoffe die einzelnen Hersteller nun noch dazugeben, dass ist deren Sache. Grundsätzlich müssen jedoch alle Zusatzstoffe im Zutatenverzeichnis mit aufgeführt werden. Der Test hat hier ergeben, dass nur einige wenige Produkte ohne Zusatzstoffe auskommen. Am häufigsten verwenden die Hersteller Emulgatoren, welche dafür sorgen sollen, dass das Innere der Brötchen schön frisch bleibt. Zudem sollen die Emulgatoren dafür sorgen, dass die Krume beim Aufbacken ihr Volumen vergrößert. Aber auch einige andere Zusatzstoffe kommen hier zum Einsatz.

Haltbarkeit und Schadstoffe
Ein weiteres Augenmerk legte Stiftung Warentest auf die Haltbarkeit der Aufbackbrötchen. Damit sie optimal vor Schimmel und Keime geschützt sind wird die sauerstoffhaltige Luft aus den Tüten durch ein Gasgemisch aus Kohlendioxid und Stickstoff ausgetauscht. Das sorgt dafür, dass die Qualität der Brötchen auch noch beim Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums sehr gut ist. Ein weiterer wichtiger Prüfpunkt beschäftigt sich mit den Schadstoffen. Hier schaute Stiftung Warentest besonders nach den Schadstoffen Kadmium, Blei und Schimmelpilzgiften. Alle Brötchen im Test schnitten hier aber sehr gut ab.

Kühlteige aus der Dose
Neben vielen gekühlten und ungekühlten Aufbackbrötchen hat Stiftung Warentest auch zwei Kühlteige aus der Dose einmal genauer begutachtet. Hierbei handelte es sich einmal um den alt bekannten Frischteig von Knack & Back und um den Frischteig namens Croustipâte. Mit klassischen Brötchen haben diese jedoch nicht viel gemeinsam. Der Teig befindet sich hierbei in einer Dose. Nach dem entnehmen der Teigschlange muss man diese in Stücke teilen, einschneiden und in den Ofen schieben. Die Brötchen sind jedoch meist nach dem Aufbacken nicht knusprig und außerdem presst sich die Krume im Mund zu einem Klumpen zusammen.

Der Maßstab im Test
Im Test bewerteten Prüfpersonen vor dem Backen das Aussehen und den Geruch der Brötchen. Nach dem Aufbacken bewerteten sie das Aussehen, das Mundgefühl, den Geruch und den Geschmack der Brötchen. Die Brötchen müssen gleichmäßig geformt und nach dem Aufbacken goldbraun und leicht aufgesprungen sein. Die Kruste sollte zudem leicht splittrig sein. Das Innere der Brötchen muss sehr locker und leicht feucht sein. Weiterhin sollten die Brötchen leicht salzig schmecken. Natürlich müssen die Brötchen auch wie frisch vom Bäcker riechen, wenn sie aus dem Ofen kommen.

Vergleichssieger kommt von Coppenrath & Wiese
Unter allen Aufbackbrötchen haben die Tiefkühlbrötchen Unsere Goldstücke von Coppenrath & Wiese am besten abgeschnitten. Als einzige erhielten sie im Test das Qualitätsurteil SEHR GUT (1,5). Nach dem Aufbacken sind die Tiefkühlbrötchen auch noch nach vier Stunden sehr knusprig. Zudem enthalten die Brötchen keine Zusatzstoffe.

Unter den ungekühlten Aufbackbrötchen sind es die Brötchen Unsere Besten von Sinnack, die im Test am besten abgeschnitten haben. Als einzige Brötchen erhielten sie unter den ungekühlten Aufbackbrötchen das Qualitätsurteil GUT (2,0). Auch diese Brötchen sind vier Stunden nach dem Aufbacken noch sehr knusprig. Sie enthalten zudem keine Zusatzstoffe.

Fazit
Wie der Test zeigt sind es die Tiefkühlbrötchen, die die Nase weit vorne haben. Einige Produkte liefern also durchaus Aufbackbrötchen, die nach dem Aufbacken wie frische Brötchen vom Bäcker schmecken. Aber auch einige ungekühlte Aufbackbrötchen sind gut. Meist haben sie jedoch Makel an der Kruste oder am Inneren der Brötchen.

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