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Waschbetonplatten reinigen: Vermooste und verwitterte Gartenplatten wieder sauber bekommen

Waschbetonplatten reinigen: Vermooste und verwitterte Gartenplatten wieder sauber bekommen

Waschbeton ist ein beliebtes Material, um Terrassen zu pflastern oder Fassaden zu gestalten. Doch mit der Zeit setzen sich Algen und Moos in den Vertiefungen ab. Wie Sie Waschbetonplatten reinigen und worauf Sie dabei achten sollten, zeigen Ihnen die praktischen Tipps in unserer Anleitung.

1. Die Besonderheit von Platten aus Waschbeton

Bei Waschbetonplatten handelt es sich um Platten mit einer stark strukturierten Oberfläche. Anders als normale Terrassenplatten weisen Waschbetonplatten durch den eingearbeiteten Kiesel damit eine sehr unebene Fläche auf.

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Damit sind sie besonders anfällig für Verunreinigungen aller Art. Staub, Erde und weiterer Dreck setzen sich in der extremen Körnung besonders fest und bieten den Nährboden für Moos und Algen. Deshalb sollten Waschbetonplatten regelmäßig gereinigt und sauber gehalten werden.

Reinigen Sie die Terrassenplatten am besten im Frühling oder im Herbst, bevor das Material verwittert. Im Frühling sollten Sie die Platten reinigen, da sich im Winter eine ganze Menge Schmutz ansammelt, der vom Regen und Schnee auf die Platten gelangt. Nach der Gartensaison bietet sich im Herbst eine gründliche Reinigung der Waschbetonplatten an, da sie im Sommer durch die Witterung und den Gebrauch ebenfalls stark verschmutzen.

2. Mit diesen Mitteln können Sie Waschbetonplatten reinigen

Soda in einem Glas.

Soda ist ein bewährtes Hausmittel zur Reinigung von Terrassenplatten.

Um Waschbetonplatten zu reinigen, stehen Ihnen mehrere Reinigungsmittel zur Verfügung. Einerseits können Sie chemische Reiniger einsetzen, andererseits bieten sich zur Reinigung verschiedene Hausmittel an. Wir haben eine Übersicht für Sie zusammengestellt:

  • Spezielle Reiniger für Steine und Terrassenplatten mit Chlor
  • Chemiefreie Haushaltsreiniger mit Essig, Zitrone oder Salzsäure
  • Ungiftige Hausmittel wie Soda, Natron oder Backpulver
  • Reinigung nur mit Wasser und einer Bürste
  • Platten maschinell mit Hochdruck reinigen

3. So bereiten Sie die Reinigung der Terrassenplatten vor

Gut zu wissen
Terrassenplatten sind in der Regel lose in einem Kiesbett verlegt. Im Laufe der Zeit bildet sich in den Fugen daher oft Unkraut aus.

Wenn Sie in einem Haus mit Garten wohnen, haben Sie vielleicht auch Waschbetonplatten als Terrassenbelag. Sind die Platten verschmutzt, sollten Sie sie reinigen, bevor sich Moos auf der Oberfläche bildet. Bevor Sie jedoch mit der Reinigung beginnen können, müssen Sie zunächst Ihre Terrasse freiräumen. Stellen Sie dazu Gartenmöbel und Pflanzkübel am besten auf den Rasen.

Nun sehen Sie die Unterschiede: Dort, wo vorher Gegenstände auf dem Boden standen, sind die Waschbetonplatten stellenweise sauberer als auf der restlichen Terrasse. Beginnen Sie nun, die Fugen von Unkraut zu befreien. Das gelingt entweder besonders mühelos mit einer elektrischen Fugenbürste, aber auch der handliche Fugenkratzer leistet notfalls wertvolle Dienste. Fegen Sie zum Schluss groben Schmutz zusammen, damit dieser sich nicht bei der Reinigung mit dem Putzwasser vermischt.

4. Anleitung: So reinigen Sie Waschbetonplatten richtig

Moos entfernen.

Entfernen Sie Moos und Unkraut mit einem Fugenkratzer.

Sie können Ihre Waschbetonplatten auf verschiedene Arten reinigen. Ob mit Chemie oder einem Hausmittel, lesen Sie in unseren Haushaltstipps, wie Sie Schmutz und Moos am besten entfernen.

4.1. Beseitigen Sie zuerst das Moos von der Oberfläche

Um überhaupt die Waschbetonplatten reinigen zu können, müssen Sie zunächst das Moos entfernen. Dazu eignet sich zum Beispiel ein spezieller Moos- und Grünbelagentferner aus dem Baumarkt. Diesen gibt es entweder in der chemischen oder in der biologisch abbaubaren Variante. Der Umwelt zuliebe und wenn Sie Kinder oder Haustiere haben, sollten Sie möglichst auf aggressive Reiniger verzichten und ein ökologisch unbedenkliches Produkt wählen.

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Verdünnen Sie den Moosentferner gemäß den Hinweisen auf der Verpackung mit Wasser. Dazu eignet sich eine alte Gießkanne, mit der Sie die Flüssigkeit auch direkt auf den Terrassenplatten verteilen können. Sobald Sie den verdünnten Entferner auf die Waschbetonplatten aufgebracht haben, brauchen die meisten Mittel eine Einwirkzeit von ca. 24 Stunden. Danach können Sie die Platten einfach mit Wasser abspülen und so das aufgelöste Moos und die Algen entfernen.

4.2. Schrubben Sie die Platten ohne Chemie

Nun geht es ans eigentliche Reinigen der Waschbetonplatten. Hierzu benötigen Sie vor allem einen Schrubber oder eine gute Bürste sowie Wasser und ein Hausmittel. An dieser Stelle bietet sich für eine hohe Reinigungskraft Soda beziehungsweise Waschsoda an. Stellen Sie zunächst die Waschlauge für die Platten her: Erhitzen Sie dazu ca. 10 l Wasser und lösen Sie ungefähr 100 g Soda darin auf.

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Damit Sie die Lauge nicht komplett in einem Zug ausgießen, können Sie sie auch mit einer Tasse oder einem Messbecher auf den einzelnen Terrassenplatten verteilen. Tragen Sie dabei unbedingt Putzhandschuhe, um Ihre Hände zu schützen. Arbeiten Sie den selbstgemachten Reiniger mit dem Schrubber leicht in die Waschbetonplatten ein. Lassen Sie anschließend alles etwa 5 Stunden lang einwirken. Im letzten Schritt schrubben Sie mit etwas Wasser und einer Bürste die Waschbetonplatten gründlich ab und spülen mit klarem Wasser hinterher.

4.3. Nutzen Sie nur selten einen Hochdruckreiniger

Platten aus Waschbeton.

Waschbeton ist anfällig für Schmutz, doch ein Versiegeln der groben Oberfläche lohnt sich nicht.

Sind die Waschbetonplatten schon alt und verwittert, greifen viele Menschen zum Hochdruckreiniger. Jedoch besitzt die Reinigung mit Hochdruck einige Vor- und Nachteile, sodass Sie diese Methode nicht zu oft anwenden sollten. Mit einem Hochdruckreiniger erzielen Sie zwar auf den ersten Blick ein strahlendes Ergebnis, da der hohe Wasserdruck auch den letzten Schmutz zwischen den Kieseln herausspült.

Allerdings ist der Strahl oft so stark, dass dabei nicht nur der Dreck, sondern auch immer etwas Material von der Oberfläche entfernt wird. Dadurch setzen sich Verunreinigungen anschließend noch besser fest. Auch scharfe Mittel wie Salzsäure oder Essigreiniger greifen auf Dauer die Oberfläche an und sollten nur selten zum Einsatz kommen. Reinigen Sie Ihre Waschbetonplatten deshalb lieber manuell und schonend mit Wasser, etwas Natron und einer passenden Bürste.

5. Weitere Tipps für hartnäckige Verschmutzungen

In unserer Tabelle haben wir zusammengefasst, wie Sie speziell gegen Fettflecken oder Rost auf den Waschbetonplatten vorgehen.

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Art der Verschmutzung Hausmittel
Fett
  • Fettflecken entstehen zum Beispiel beim Grillen oder Essen auf der Terrasse.
  • Lösen Sie Fettflecken, indem Sie Waschpulver oder Spülmittel ins Putzwasser geben.
Rost
  • Rost bildet sich oft unter Standfüßen von metallischen Gegenständen.
  • Entfernen Sie Rostflecken, indem Sie Zitronensaft oder Cola dagegen einsetzen.
Kalk
  • Kalkflecken treten durch Auswaschungen der Waschbetonplatten auf.
  • Kalk beseitigen Sie am besten manuell mit einem Scheuermittel wie Quarzsand.

Um Flecken auf den Waschbetonplatten zu vermeiden, wird oft dazu geraten, die Platten zu versiegeln. Allerdings ist eine geschlossene Versiegelung aufgrund der groben Oberfläche von Waschbeton kaum möglich, sodass ein Versiegeln hier nicht effektiv ist.

6. Moos und Algen mit ökologischem Reiniger entfernen

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