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Sandkasten bauen: Bauanleitung für die eigene Sandkiste

Sandkasten bauen: Bauanleitung für die eigene Sandkiste

Ritter in der eigenen Sandburg, Kuchen backen oder einfach nach Herzenslust herummatschen. Die meisten Kinder spielen gerne stundenlang im Sandkasten. Und auch Mama und Papa bauen oft leidenschaftlich mit. Um für den Spaß nicht immer extra auf den Spielplatz zu müssen, können Eltern ihren Kleinen den Traum vom eigenen Sandkasten erfüllen, indem sie ihn selbst bauen. Ob im Garten oder auf der Terrasse: Wir zeigen Ihnen, wie das Bauen vom Sandkasten funktioniert, welches Material Sie benötigen und welche Faktoren zu berücksichtigen sind.

1. Vor dem Aufbau das nötige Material besorgen

Um eine gute Sandkiste zu bauen, brauchen Sie gutes Material, unter anderem Vlies, Kies, Holzbretter oder Kunststoff.

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Entscheiden Sie sich vorab, ob Sie einen Sandkasten aus Holz oder aus Kunststoff selber bauen wollen. Die Eigenschaften der beiden Materialien entnehmen Sie der Tabelle:

Material Merkmale und Tipps
Holz
  • Hochwertige und robuste Baumarten: Tanne, Fichte, Rubine, Lärche oder Douglasie
  • Unbehandeltes Holz benutzen, um keine Schadstoffe in den Sand zu waschen
  • Imprägnieren für längere Lebensdauer
  • Imprägnierung muss kinderfreundlich sein mit geringem Schadstoffanteil
  • Ungiftige und widerstandsfähige Lackierung
Kunststoff
  • Bausätze erhältlich
  • Aus recyceltem Kunststoff möglich
  • Witterungsbeständiger und damit langlebiger
  • Eventuell schadstoffbelastet
  • wirkt im natürlichen Garten weniger ästhetisch
baby spielt im sandkasten

Bauen Sie einen Sandkasten, in dem Ihre Kinder viel Spaß haben werden.

Essenziell für eine gute Sandkiste ist der Sand. Damit das Sandspielen auch richtig Spaß macht, sollte Ihr Kind den Sand gut formen können. Achten Sie hierfür auf die ideale Körnung: Die Sandkörner sollten einen Durchmesser von 0,06 mm bis 2 mm haben. Um Verletzungen zu verhindern, sollte der Sand rund- und feinkörnig sein. Außerdem muss der verwendete Sand frei von Verschmutzungen und Umweltgiften sein.

Für einen kleinen Sandkasten können Sie auch Spielsand kaufen. Auch gewaschener Bausand ist möglich, dieser ist meist günstiger und ähnlich streng auf Fremd- und Schadstoffe geprüft wie Spielsand. Sand mit Biosiegel verspricht eine besonders gute Qualität.

2. Wichtige Überlegungen und Vorbereitungen für den Selbstbau

schaufeln im sandkasten

Für den Bau eines Sandkastens benötigen Sie u. a. Holzbretter, Vlies und Kies.

Vor dem Selberbauen sollten Sie abklären, wo der Sandkasten aufgestellt werden soll und ob ausreichend Platz zur Verfügung steht. Weitere Tipps erhalten Sie in den nachfolgenden Kapiteln.

2.1. Standort

Der Sandkasten sollte vor allem in der Nähe der Eltern stehen. Natürlich wollen Sie Ihrem Kind beim Spielen entspannt zusehen können.

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Das heißt, die Sandkiste sollte in der Nähe der Terrasse oder dem Haus stehen. Außerdem achten Sie auf einen schattigen Platz, damit Ihr Kind keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Auch ein Sonnenschirm oder Sandkastendach schaffen Abhilfe.

Weitere Standort-Tipps lesen Sie hier.

2.2. Untergrund

Sorgen Sie für einen ordentlichen Untergrund, damit Regenwasser abfließen kann. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten:

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  • Gestalten Sie die Fläche unter dem Sandkasten aus Stein. Das Wasser kann durch die Fugen abfließen.
  • Legen Sie Kies auf den Boden und eine Lage Vlies darauf, welches Sie am Rand befestigen. Dies lässt das Wasser abfließen und schützt vor Insekten und Unkraut.

2.3. Tiefe

Hier gilt: Je tiefer die Kinder buddeln können, desto mehr Spaß haben Sie. Darum sind die meisten Sandkästen etwa 30 bis 40 cm tief. Achten Sie darauf, die Sandkiste nicht noch tiefer anzulegen, um Unfälle und Einstürze zu vermeiden.

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2.4. Größe

Besonders beim Sandspielen brauchen Kinder genug Spielfläche. Darum sollte der Sandkasten mindestens 1,50 m x 1,50 m groß sein, noch besser ist eine Größe von 2 m x 2 m. Hier haben auch mehrere Kinder und ihre Spielsachen ausreichend Platz. Der Sandkasten sollte dabei mindestens 30 cm hoch sein.

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3. Bauanleitung: Sandkasten selber bauen

kind in sandkasten im garten

Achten Sie beim Kauf des Sands auf das Biosiegel.

Mit unserer Bauanleitung gelingt Ihnen schnell und einfach der eigene Sandkasten:

  • Heben Sie ein Loch aus, in dem Ihr großer Sandkasten Platz findet. Das Loch sollte nur halb so tief sein wie die Holzbretter.
  • Füllen Sie das Loch mit Kies aus.
  • Für die Innenkonstruktion müssen Sie die Bretter in einem Quadrat aufstellen und miteinander verschrauben.
  • Anschließend sollten Sie den Vlies an den Innenkanten mit Tacker oder Nägeln befestigen.
  • Konstruktion wird nun in das mit Kies gefüllte Loch gestellt.
  • Die Außenkonstruktion bauen Sie wie die Innenkonstruktion, indem Sie die Bretter im Quadrat aufstellen und aneinander befestigen.
  • Stellen Sie diese Konstruktion um die Innenkonstruktion, arbeiten Sie dabei genau nach Maß. Beachten Sie den richtigen Abstand!
  • Schrauben Sie nun die Sitzfläche fest und verankern Sie dabei die Schrauben tief genug im Holz.
  • Jetzt können Sie den Sand einfüllen und Ihre Kinder genießen viele Stunden in ihrem neuen Sandkasten.

4. Eine individuelle Gestaltung lässt Kinderherzen höher schlagen

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf: Ihre Sandkiste können Sie je nach Geschmack bauen und gestalten. Ob nun mit Dach, mit Sitzbank, als großes Boot oder Piratenschiff – vieles ist möglich. Auch bunte Bemalungen oder andere Verschönerungen erfreuen Kinder. Dafür können Sie sowohl Massivholz, Rundholz oder Baumstämme nutzen oder auch bereits vorgefertigte Komponenten.

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Gut zu wissen
Sie sind nicht handwerklich begabt, wollen Ihrem Kind trotzdem einen Sandkasten selber bauen? Dann raten wir zu einem Bausatz. Dieser bietet Ihnen immer noch einen großen Gestaltungsfreiraum und das Kind wird sich über seinen neuen Sandkasten freuen.

5. FAQ zum Thema Sandkasten bauen

Darf man auf einem gepachteten oder gemieteten Grundstück einen Sandkasten bauen?

Sofern Ihr Miet- oder Pachtvertrag keine Extraklausel enthält, können Sie ohne Weiteres einen Sandkasten auf dem Grundstück bauen. Achten Sie dabei, dass kein unwiderruflicher Schaden entsteht. Ratsam wäre es, wenn Sie vorab dem Besitzer Bescheid geben und sich eine schriftliche Erlaubnis einholen.

Wie kann man den Sandkasten vor Verunreinigung schützen?

Schutz von oben:Die beste Möglichkeit, um den Sandkasten sauber zu halten, ist eine Abdeckung oder Plane. Diese schützt nicht nur vor Regen und Verunreinigungen, sondern hält die Sandkiste auch über die Wintermonate hinweg sauber. Die Plane sollte demnach den gesamten Sandkasten abdecken und gut befestigt werden.

Sie können auch stabile, wasserdichte Folien, Holzplatten, Gitter oder engmaschige Netze einsetzen. Wenn Sie einen Bausatz verwenden, können Sie sich auch für eine Sandkiste mit Deckel entscheiden.

Schutz von unten: Damit der Sand sich nicht mit Erde vom Boden mischen kann, empfiehlt sich eine Zwischenschicht vor dem Befüllen mit Sand. Nutzen Sie hierfür eine Kiesschicht, eine sehr engmaschiges Rasenmatte oder ein Vlies. Damit können auch keine Insekten wie Würmer aus dem Boden in den Sand gelangen.

Im Frühling und Sommer sollte der Sand, wenn möglich, einmal monatlich umgegraben oder ausgesiebt werden, um gröbere Verschmutzungen und Fremdkörper zu entfernen.

6. Für Spielspaß im Sandkönigreich: Buntes Buddelzubehör

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