Naturfasern oder Kunstfasern – was ist besser?

Naturfasern oder Kunstfasern – was ist besser?

Wenn man an Kleidung denkt, dann geht man erst einmal davon aus, dass Naturfasern wesentlich besser als Kunstfasern sind. Das war in der Tat auch früher der Fall, denn in Kunstfasern schwitzte man sehr häufig, und sie fühlten sich auf der Haut nicht immer gut an. Die Kunstfasern der heutigen Zeit sind jedoch so konzipiert, dass sie nichts mehr mit den früheren Varianten gemeinsam haben.

Sogar die so genannten Ökos, tragen inzwischen Kleidung aus Kunstfasern, denn diese sind den Naturfasern inzwischen sogar in vielen Belangen überlegen. Die neuartigen Microfasern zum Beispiel sind extrem atmungsaktiv, so dass vor allem Kleidung für Sportler gerne daraus hergestellt wird.

Es ist auch so, dass man gar nicht alle Kleidungsstücke aus Naturfasern wie Leinen, Baumwolle oder Wolle herstellen könnte, denn man könnte weltweit gar nicht genügend davon anbauen. Alleine aus diesem Grund ist es notwendig, auch Kleidung aus Kunstfasern zu produzieren.

Bei der Herstellung halten sich Natur- und Kunstfasern die Waage, was die Umwelt angeht. Kunstfasern benötigen bei der Herstellung zwar mehr Energie, dafür werden für den Anbau von Baumwolle Unmengen an Wasser benötigt, so dass sogar der Aralsee auszutrocknen droht (siehe hier).

Wenn man ökologisch handeln möchte, dann sollte man seine Kleidung möglichst lange tragen und eventuell auch auf Second-Hand-Kleidung zurückgreifen, ganz egal aus was diese hergestellt ist.

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Bildnachweise: © Africa Studio - Fotolia.com

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