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Flöhe bekämpfen – 4 Tipps & Tricks

Flöhe bekämpfen – 4 Tipps & Tricks

Es ist ein leidiges Thema für die Besitzer von Hunden und Katzen, denn hat ein Haustier draußen Kontakt zu anderen, beim Gassi gehen oder mit einer Freigänger-Katze, wird es früher oder später Flöhe bekommen. Dann gilt es schnell zu handeln – denn die Parasiten vermehren sich unkontrolliert und können Krankheiten übertragen. In unserem Ratgeber zeigen wir, wie Sie Flöhe sowie deren Eier und Larven effektiv bekämpfen und welche Hausmittel dabei am besten helfen.

1. Kleine Blutsauger: Flöhe sind nicht wählerisch

Flöhe sind Parasiten, die sich vom Blut ihres Wirtes ernähren. Das können verschiedene Säugetiere oder auch Vögel sein. Mehr als 2.500 Floharten sind weltweit bekannt. Sie sind allerdings nicht wählerisch und so kann es durchaus passieren, dass ein Hundefloh beim Menschen gefunden wird. In Deutschland ist der Hunde- und Katzenfloh am meisten verbreitet.

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Es gibt aber auch einen Menschenfloh, der Krankheiten übertragen kann. Dieser ist weltweit verbreitet, wird in Mitteleuropa aber nur noch selten angetroffen. Ein hoher hygienischer Standard hat dazu beigetragen, dass die Population zurückging und Flöhe beim Menschen oft von ihren Vierbeinern stammen. Weitere verbreitete Floharten bei uns sind der Ratten-, Hühner- und Taubenfloh.

Ein erwachsener Floh kann bis zu zwei Monate ohne Nahrung in seinem Versteck überleben. Er sucht sich warme, geschützte Plätzchen aus. Fell oder Haare bevorzugt er, aber auch in Textilien, Polstern und Ähnlichem hält er sich gerne auf. Bei der Flohbekämpfung muss deshalb nicht nur Mensch und Tier behandelt werden, sondern auch die Umgebung mit einbezogen werden. Wir stellen Ihnen deshalb auch effektive Hausmittel gegen Flöhe in der Wohnung vor.

Gut zu wissen
Ein Flohbefall ist kein Zeichen mangelnder Hygiene und kann jeden treffen. Entscheidend ist, dass Sie Flöhe schnell bekämpfen und nicht lange zögern.

2. Flöhe bei Katzen und Hunden schnell erkennen und bekämpfen

Ein Haustier, egal ob Hund oder Katze, sollte regelmäßig gebürstet werden. Dadurch wirkt nicht nur das Fell gepflegt, es dient auch der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Und oft fallen dabei bereits Unregelmäßigkeiten auf. Nun muss nicht jeder Anhaftung an den Haaren ein Flohbefall zugrunde liegen. Spätestens aber, wenn Sie bei Ihrem Vierbeiner vermehrtes Kratzen oder Lecken feststellen, sollten Sie ihn auf Flöhe untersuchen.

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Bürsten Sie dazu das Tier mit einem feinzinkigen Kamm auf einem hellen Tuch aus. Spezielle Flohkämme gibt es beispielsweise in der Apotheke zu kaufen – eine normale Fellbürste reicht nicht aus. Klopfen Sie den Kamm mehrmals auf dem Tuch aus. Bleiben schwarze Krümel zurück, geben Sie etwas Wasser darüber. Verfärben sich die Krümel nun rotbraun, haben Sie Flohkot vor sich. Jetzt ist es an der Zeit, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, besonders wenn sich ein Weibchen in der Schwangerschaft befindet. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Flöhe natürlich bekämpfen können.

Tipp 1: Verschiedene Reinigungsmaßnahmen

Während manche Floharten auf ihrem Wirt leben, kommen andere nur zum Blutsaugen. In diesem Fall leben sie überwiegend im Sofa, Bett oder Teppich. Versuchen Sie deshalb herauszufinden, wo die Flöhe sich aufhalten. Dann können Sie gezielte Maßnahmen zum Flöhe bekämpfen in der Wohnung oder im Haus ergreifen. Sie sollten beispielsweise alle befallenen Stellen gründlich absaugen. Stecken Sie außerdem waschbare Textilien in die Waschmaschine (idealerweise bei mindestens 60 Grad). Zudem sollten Sie unbedingt Teppiche und Polster mit Dampf reinigen.

Tipp 2: Flohfalle mit Wasser

Zusätzlich können Sie Flohfallen in jedem Raum aufstellen. Diese können Sie einfach selber bauen und damit Flöhe natürlich bekämpfen. Nehmen Sie dazu einen flachen Teller, eine Schale oder Ähnliches und befüllen Sie sie mit Wasser. Dem fügen Sie ein bis zwei Esslöffel Spülmittel hinzu. Das ist wichtig, denn es verringert die Oberflächenspannung des Wassers. Nur dann ertrinken die Flöhe im Wasser, deren Gewicht normalerweise nicht ausreicht, die Oberflächenspannung zu durchbrechen.

Wichtig ist auch der Ort, an dem Sie die Falle aufstellen. Am besten sind Orte, an denen sich die Flöhe gerne aufhalten. Dazu zählen zum Beispiel Teppiche, Haustierbetten, Fenster, Türen, die Nähe von Essen, Gardinen, Vorhänge, Sofas und andere Möbel sowie Kissen. Lassen Sie die Falle über Nacht stehen und befüllen Sie sie jeden Abend neu.

Tipp 3: Lichtfalle aufstellen

Sie können Flöhe wortwörtlich in die Falle locken. Stellen Sie eine helle Lampe auf und richten Sie diese auf die  Wasserfalle. Die Flöhe werden von dem Licht und der Wärme angezogen und springen ins Wasser. Eine weitere Möglichkeit ist, ein Teelicht in der Mitte der Falle zu platzieren. Stellen Sie aber eine solche Falle nicht in der Nähe von Gardinen oder anderen entzündlichen Stoffen auf.

2.1. Ätherische Öle

Sie können zur einer Chemiekeule wie Spot-on greifen, oder Sie bekämpfen Flöhe ohne Chemie, indem Sie auf bewährte Flöhe bekämpfen Hausmittel setzen. So können Sie zum Beispiel Zedernholz an den Orten verteilen, an denen Ihr Tier besonders gerne und häufig liegt. Flöhe hassen außerdem ätherische Öle wie Lavendel- oder Eukalyptusöl. Das können Sie sich zunutze machen und das Halsband mit dem Öl einreiben, wobei Teebaumöl nur für Hunde geeignet ist.

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2.2. Flohhalsband aus Minze

Sie können Ihren Liebling auch in lauwarmem Wasser baden, dem Sie einige Tropfen Spülmittel hinzufügen, damit die Flöhe darin ertrinken. Vorbeugend empfiehlt es sich aber, ein Minze Flohhalsband zu verwenden. Nehmen Sie frische Minze, die Sie zerkleinern und dann in ein Baumwolltuch wickeln. Das binden Sie Ihrer Katze oder Ihrem Hund um den Hals.

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2.3. Rosmarin Flohspray

Wirksam ist auch ein Rosmarin Flohspray, für das Sie eine Handvoll frischer, klein geschnittener Rosmarinblätter mit zwei Liter Wasser für 15 Minuten aufkochen. Lassen Sie das Ganze abkühlen und gießen Sie es anschließend durch ein Sieb in eine Sprühflasche. Sprühen Sie Ihr Haustier komplett und gründlich damit ein und lassen Sie es für 20 Minuten einwirken. Waschen Sie es anschließend aus. Wiederholen Sie den Vorgang täglich, bis Sie die Flöhe losgeworden sind. Diese Variante ist bestens geeignet, wenn Ihnen das Flöhe bekämpfen ohne Chemie am Herzen liegt.

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2.4. Selbstgemachtes Anti-Floh-Spray

Für Ihr eigenes Anti-Floh-Spray brauchen Sie vier Esslöffel Zitronensaft, einen Teelöffel Sonnenblumenöl und einen Teelöffel Chilisamen. Geben Sie die Zutaten in ein Gefäß mit 0,2 Liter Wasser, verrühren Sie alles gründlich und lassen Sie die Mischung für zwei Stunden an einem warmen Platz stehen, bis die Chilisamen aufgequollen sind. Jetzt füllen Sie das Spray in eine Flasche und verteilen es großzügig auf Ihren Beinen und gegebenenfalls im Fell Ihres Vierbeiners. Das Prozedere wiederholen Sie täglich drei Mal, bis sich der Flohbefall erledigt hat.

Eine andere Möglichkeit, ein Flohspray herzustellen, ist die Mischung verschiedener ätherischer Öle. Dieses birgt allerdings ein erhöhtes Risiko von allergischen Reaktionen und sollte deswegen nicht bei empfindlichen Personen oder Tieren angewendet werden. Mischen Sie Wasser, Teebaumöl, Lavendelöl und Geranienöl zu gleichen Teilen und füllen Sie die Mischung in eine Sprühflasche. Dieses Flohspray ist nicht nur für Sie selbst geeignet, sondern wirkt auch gut auf Ihrer Kleidung, Bettwäsche und andere Textilien. So wird das Flöhe bekämpfen beim Menschen zum Kinderspiel.

3. Flöhe effektiv bekämpfen – Die richtigen Maßnahmen finden

Egal ob Katzen- bzw. Hundeflöhe Menschen oder Haustiere befallen – die kleinen Biester können richtig lästig werden. Damit Sie Flöhe richtig bekämpfen, gibt es verschiedene Hausmittel gegen Flöhe in der Wohnung oder im Haus. So haben sich unter anderem schon ungewöhnliche Methoden wie das Flöhe bekämpfen mit Kokosöl oder durch Einfrieren bewährt. Am besten probieren Sie aber zuerst die Hausmittel aus unserer Liste. Mit etwas Geduld wird man die kleinen Tierchen nämlich auch ohne Chemieeinsatz wieder los.

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4. Helfen Sie Ihrem Haustier mit einem Flohhalsband

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