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Ameisen bekämpfen – 4 Tipps & Tricks

Ameisen bekämpfen – 4 Tipps & Tricks

Blattläuse und Ameisen sind an sich keine Schädlinge, sondern nützliche Insekten. Aber nur, wenn sie sich in ihrer natürlichen Umgebung aufhalten. In der Wohnung und auf dem Balkon haben sie nichts zu suchen. Um die Ameisen wieder zu beseitigen, gibt es verschiedene Tipps und Hausmittel gegen Ameisen, die wir Ihnen hier im Detail vorstellen möchten.

Angezogen von Speiseresten

Ameisen kommen gerne in Erdgeschosswohnungen oder Kellerräume von Häusern, um dort nach Speiseresten zu suchen, vor allem auch bei einem anstehenden Winter. Auch von Süßem im Garten werden Ameisen magisch angezogen und schon bald wandert eine ganze Armee der kleinen Tiere durch Ihre Blumen oder versteckt sich in Zimmerpflanzen. Auch unter Terassenplatten siedeln sich die kleinen Tierchen gerne an. Es gibt viele Möglichkeiten für die Bekämpfung von Ameisen in Garten und Haus. Dabei ist es unerheblich, ob es sich hierbei um rote und schwarze Ameisen handelt oder Sie gar Pharao Ameisen bekämpfen wollen. Eine effektive Ameisenbekämpfung im Garten wird dann notwendig, wenn beispielsweise fliegende Ameisen oder andere Ameisen im Kompost, in den Erdbeeren, an Kirschlorbeer, an Pfingstrosen oder auch an anderen Stellen überhand nehmen. Eine Ameisenplage im Garten kann vielen Pflanzen schaden, doch chemische Mittel sollten Sie hier nicht einsetzen. Beim Ameisen bekämpfen im Garten sollten Sie lieber auch chemiefreie Hausmittel zurückgreifen – der Umwelt zuliebe, aber auch wegen der gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe, die leicht ins Obst eindringen können, wenn Sie z. B. Ameisen am Obstbaum bekämpfen. Desweiteren können Sie den ganzen Bau der Ameisen umsiedeln. Probieren Sie zunächst das Ameisen vertreiben ohne Töten, in dem Sie die Tiere umsiedeln. So erhalten Sie die nützlichen Tiere am Leben und entfernen sie trotzdem erfolgreich aus Ihrem Garten. Erst wenn das Ameisennest bekämpfen auf diesem Wege nicht funktioniert, sollten Sie andere Mittel wählen.

Ameisen natürlich bekämpfen – so funktioniert die Umsiedelung

Wie bekämpft man Ameisen auf natürliche Weise? Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, die Ameisen nicht zu verletzen, sondern lediglich umzusiedeln, können Sie Ameisen im Blumentopf bekämpfen. Stellen Sie einen Tontopf etwa 24 Stunden ins Wasser, um diesen gut einzuweichen. Als nächstes stopfen Sie ihn komplett mit Zeitungspapier aus. Füllen Sie jetzt noch etwas Marmelade und Zucker dazu. Drehen Sie den Topf um und und stellen Sie ihn mitten auf die Ameisenstraße. Oft ist schon nach wenigen Tagen der komplette Ameisenstaat in den Topf eingezogen und Sie können ihn an einem anderen Ort wieder aussiedeln, zum Beispiel an einem Feldrand oder auf einer entfernten Wiese. Dabei ist es übrigens völlig egal, ob Sie rote Ameisen bekämpfen oder schwarze Ameisen bekämpfen wollen. So müssen Sie die wertvollen Tierchen nicht gleich vernichten, sondern können die Ameisen natürlich bekämpfen. Diese schonende Variante funktioniert auch, wenn Sie Ameisen am Obstbaum bekämpfen möchten oder wenn generell das Ameisen bekämpfen im Garten notwendig wird. Bedenken Sie auch, dass die Terrasse ein beliebter Unterschlupf für die Insekten darstellt. Das Ameisen bekämpfen auf der Terrasse kann unter Umständen also auch von Bedeutung sein.

Ameisen im Rasen wirksam bekämpfen

Auch im Rasen sind Ameisen nicht sonderlich beliebt, denn sie fressen die Wurzeln der Gräser, sorgen für viele kleine Erdhügel und sind auch lästig, wenn man sich mal ganz entspannt auf die Wiese legen will. Sie klettern an den Beinen hoch und der Urin kann unangenehm brennen. Wenn Sie Ameisen im Rasen wirksam bekämpfen möchten, können Sie zunächst versuchen, die Tiere umzusiedeln. Falls das nicht funktioniert, weil es zu viele sind, ist auch das Auslegen von Fressködern eine effektive Methode, um die Ameisen zu entfernen – egal ob Sie nun rote Ameisen bekämpfen oder schwarze Ameisen bekämpfen. Alternativ zu Spritzmitteln und Fressködern kann zum Beispiel Brennnesseljauche verwendet werden – damit ist ein Ameisen bekämpfen ohne Gift möglich. Denn auf den unangenehmen Geruch der Jauche reagieren die Ameisen sehr empfindlich und ziehen dann meist in ein anderes Revier um. Als Alternative zur Brennesseljauche können Sie auch Zimt auf die Ameisenstraße ausstreuen. Etwas weniger sanft ist die Methode zum Ameisen bekämpfen ohne Gift, wenn Sie heißes Wasser mehrmals täglich auf den Ameisenbau und die Ameisenstraßen schütten, um so die Ameisen zum Umzug zu bewegen. Auch wenn das Ameisen bekämpfen auf der Terrasse notwendig wird, zum Beispiel weil sich die Ameisen auf und unter Terassenplatten ansiedeln (bzw. unter Terrassenfliesen, Terrassensteine und Terrassentür), helfen die hier vorgestellten Methoden dabei, Ameisen effektiv bekämpfen zu können.

Tipp
Wenn Sie Ameisen effektiv bekämpfen wollen, sollten Sie schon bei der Gartenplanung Splitt statt Sand unterhalb der Wege und der Terrasse einfüllen. Dadurch werden diese nicht von den Ameisen aushöhlt und für den Nestbau verwendet.

Wirksame Hausmittel zum Ameisen bekämpfen im Haus

Das Ameisen bekämpfen im Haus sowie auch das Ameisen bekämpfen in der Wohnung ist zwingend notwendig, vor allem wenn sie sich ein Quartier für den Winter bei Ihnen suchen, und sollte daher schnellstmöglich durchgeführt werden. Vor allem wenn sich die Insekten im Speiseraum breitmachen, ist beim Ameisen bekämpfen in der Küche schnelles Handeln gefragt. Aber auch im Dachstuhl und auf dem Balkon siedeln sich die kleinen Tiere gerne an, wo es dann mitunter notwendig wird, das Ameisen im Blumentopf bekämpfen anzugehen. Hier gibt es Möglichkeiten, diese wirksam zu vertreiben. Doch wer bekämpft Ameisen im schlimmsten Fall eigentlich? Bei einem schweren Befall können sie natürlich auch Hilfe bei einem Kammerjäger suchen, der Ihnen beim professionellen Ameisen bekämpfen in der Wohnung hilft. Doch versuchen Sie auch einmal das Ameisen bekämpfen mit Hausmitteln. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Hausmittel gegen Ameisen vor, die Sie selber schnell und einfach anwenden können und vor allem beim Ameisen bekämpfen in der Küche zum Einsatz kommen. Die erste Frage dabei sollte immer sein: Was mögen Ameisen nicht?

Tipp 1: Ameisen bekämpfen mit Backpulver

Ameisen bekämpfen mit Backpulver können Sie nur, wen Sie auch das richtige Backpulver verwenden. Denn bei einigen Produkten ist statt des wirksamen Natriumhydrogencarbonats der Stoff Kaliumhydrogencarbonat enthalten. Beim Backen werden Sie zwar keinen Unterschied bemerken, beim Ameisen dauerhaft bekämpfen allerdings schon. Um die Ameisen mit Backpulver zu bekämpfen, müssen Sie es zunächst mit Puderzucker vermischen (im Verhältnis 1:1) und dann direkt auf die vorhandenen Ameisenstraßen verteilen. Durch den Puderzucker fressen es die Insekten gerne und nehmen dabei auch das Backpulver mit auf. Nach einer gewissen Zeit sterben die Tiere und Sie können Sie einfach mit Besen und Kehrschaufel aus ihrem Haushalt entfernen. Dabei ist es übrigens egal, ob Sie Pharao Ameisen bekämpfen wollen oder eine ganz andere Ameisen-Sorte.

Tipp 2: Ameisen bekämpfen mit Essig oder Essigessenz

Wenn Sie die Ameisen nicht gleich vernichten wollen, können Sie auch Essig verwenden. Beim Ameisen bekämpfen mit Essig füllen Sie diesen einfach in eine Sprühflasche ein. Anschließend versprühen Sie überall auf den Ameisenstraßen ausreichend Flüssigkeit. Durch den kräftigen Essiggeruch geht der Orientierungssinn bei den Ameisen verloren und die Ameisenstraßen verschwinden, was letztlich das ganze Ameisenvolk aus dem Haus vertreibt. Diese Methode müssen Sie mehrfach anwenden, damit Sie wirklich dauerhaft Ameisen aus dem Haus verbannen. Dafür ist dies aber auch eine einfache Möglichkeit, Ameisen biologisch bekämpfen zu können.

Tipp 3: Ameisen biologisch bekämpfen durch Hefe und Honig

Auch Hefe in Kombination mit Honig kann bei der Ameisenbekämpfung helfen. Nehmen Sie dazu etwas frische Hefe und zerbröseln Sie diese in kleine Teile. Fügen Sie etwas flüssigen Honig dazu und vermischen Sie das Ganze solange, bis ein relativ fester Brei entsteht. Diesen Brei können Sie nun auf die Ameisenstraße auftragen. Die Hefe wird durch die Beimengung von Honig gefressen und von den Ameisen nicht besonders gut vertragen, sodass sie sich aus der Wohnung zurückziehen. Diese Methode eignet sich allerdings nur, wenn Sie keine kleinen Kinder und Haustiere haben, die den Brei mit den Füßen im ganzen Haus verteilen.

Tipp 4: Kreide und Teebaumöl

Um Gegenstände in Ihrem Haushalt zu schützen, können Sie Kreide verwenden. Ziehen Sie einfach einen dicken Kreidestrich um das zu schützende Objekt. Ameisen mögen keine Kreide und werden einen Bogen darum machen. Auch Teebaumöl verströmt einen für Ameisen sehr unangenehmen Geruch, sodass Sie damit die Ameisen fernhalten, indem Sie einige Tropfen verteilen.

Geflügelte Ameisen – nur im Haus ein Problem

Wenn Sie im Garten fliegende Ameisen entdecken, ist das noch kein Problem, da diese meist nur von Licht angezogen werden und bei fehlendem Licht nicht ins Haus eindringen. Sie sollten allerdings verhindern, dass sich die geflügelten Tiere in Ihrem Haus ansiedeln. Schützen können Sie sich mit einem Moskitoschutz an Fenstern und Türen.

Lassen Sie keine ungesicherten Türen und Fenster geöffnet, wenn Sie Licht angeschaltet haben.

Ameisen dauerhaft bekämpfen durch vorbeugende Maßnahmen

Haben Sie Ameisen in Ihrer Wohnung entdeckt, sollten Sie die Ursache suchen. Fast immer sind herumliegende Speisereste ein Grund, warum plötzlich Ameisen ihre Straßen durch Ihre Wohnung legen. Vorbeugen können Sie, indem Sie nach jeder Mahlzeit alle Krümel von Tisch und vom Boden entfernen und keine Speisen und Getränke offen stehen lassen. Lassen Sie auch benutztes Geschirr nicht herumstehen, sondern spülen Sie es direkt ab oder räumen Sie es in die Spülmaschine. Auch die Mülltonnen innen wie außen sollten gut verschlossen sein, damit Ameisen nicht von Essensgerüchen angezogen werden. Am besten ist es immer, wenn Sie einem Befall mit Ameisen vorbeugen. Haben Sie aber doch einmal eine Ameisenplage in Ihren Räumen, kann da Ameisen bekämpfen mit Hausmitteln wirkungsvoll sein. Einige Maßnahmen zur effektiven Vertreibung der Insekten kennen Sie nun.

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