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Partikelfilter reinigen – Mit diesen 5 Schritten geht’s!

Partikelfilter reinigen – Mit diesen 5 Schritten geht’s!

Ihr Auto ist mit einem Partikelfilter ausgestattet? Sehr gut! Allerdings muss auch der in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Wie das klappt, verraten wir Ihnen in unseren 8 Schritten.

1. Was ist ein Partikelfilter?

In den meisten modernen Dieselfahrzeugen ist heutzutage ein Dieselpartikelfilter im Abgassystem eingebaut. Seine Aufgabe ist es, die Feinstaubpartikel aus den Motorgasen herauszufiltern. Auf diese Weise werden vorgeschriebene Emissionsgrenzwerte eingehalten. Was viele Autobesitzer allerdings nicht bedenken: So ein Rußfilter verstopft mit der Zeit, sodass Sie den Dieselpartikelfilter reinigen lassen müssen. Im Vergleich zum Partikelfilter nachrüsten ist das Filter reinigen relativ günstig. So können Sie schnell einige hundert Euro sparen. Um die Reinigungskosten für das Dieselpartikelfilter reinigen noch weiter zu reduzieren, können Sie auch alternativ in Eigenregie den Partikelfilter reinigen.

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2. Partikelfilter reinigen: Warum eigentlich?

Ganz gleich, ob Sie nun einen Mercedes Benz, VW Passat, BMW e90, Peugeot 307, Honda CR V oder Ford C Max fahren: Wenn es sich um ein Dieselmotor handelt, werden Sie früher oder später den Rußpartikelfilter reinigen müssen. Denn die wabenartige Keramikstruktur dieser Rußfilter verstopft im Laufe der Zeit mit Asche und Ruß. Zwar ist das bei modernen Partikelfiltern erst nach einer Laufleistung von 100.000 bis 180.000 Kilometern der Fall, doch gerade bei Autofahrern, die mit ihrem Diesel-Pkw viele Kurzstrecken fahren, wird die Dieselpartikelfilter (DPF) Kontrollleuchte im Cockpit früher aufleuchten und Sie darauf aufmerksam machen, dass der Partikelfilter verstopft ist.

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Wenn Sie Ihr Auto in einer Werkstatt mit einem neuen Partikelfilter nachrüsten lassen wollen, können Sie sich auf Kosten von 1.000 bis 3.000 Euro einstellen.

3. Partikelfilter nachrüsten: Ein teurer Spaß

Ärgerlich, zumal die Autohersteller versprechen, dass die Rußpartikelfilter wartungsfrei sind und sich selber reinigen. Das ist eigentlich auch der Fall. Das Motormanagement im Fahrzeug führt nämlich automatisch und vom Fahrer unbemerkt alle paar hundert Kilometer eine Art Regeneration vom Filter durch. Dabei kommt es bei hohen Abgastemperaturen zum Partikelfilterfreibrennen und Katalysator reinigen. Bei diesem Prozess entsteht allerdings auch immer ein bisschen Asche, die die Waben des Partikelfilters verstopft. Daher haben die Filter früher oder später ihre Beladungsgrenze erreicht. Aufgrund des steigenden Abgasgegendrucks nimmt zudem die Fahrleitung ab, während sich der Spritverbrauch erhöht. Das hat zur Folge, dass der Wagen dank der eingebauten Sicherheitsfunktion irgendwann ganz stehen bleibt.

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4. Partikelfilter reinigen deutlich günstiger als DPF nachrüsten

Eine weitaus preiswertere Alternative ist das Partikelfilter reinigen. Im Fachhandel gibt es spezielle Rußpartikelfilterreiniger, wobei vor allem Produkte von Firmen wie Liqui Moly oder Tunap ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis bieten. Viele Autobesitzer haben hier eine gute Reinigererfahrung gemacht. Die Reinigungsmittel zum Rußpartikelfilter reinigen sind aber auch im Internet günstig zu haben.

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Das Reinigen ist mitunter ohne Ausbau möglich. Trotzdem müssen am Auspuff meist einige Teile wie Temperatursensor, Drucksensor etc. demontiert werden, um den Partikelfilter reinigen zu können. Hierzu wird zum einen das entsprechende Werkzeug benötigt, zum anderen das nötige Fachwissen. Wer wenig bis keine Ahnung hat, sollte unbedingt eine fachkundige Person zu Rate ziehen, damit das Partikelfilterreinigen nicht im Chaos endet.

5. Selber Partikelfilter reinigen: So gehen Sie vor

Sie können Ihren Rußpartikelfilter durchaus aber auch selber reinigen, um einige Kosten zu sparen. Wie das genau funktioniert, erklären wir Ihnen in unsere 5 Schritten.

Schritt 1

Lesen Sie als erstes ganz aufmerksam die Hinweise des Herstellers von Ihrem Rußpartikel Reiniger. Außerdem muss das Auto mindestens eine Stunde stehen, bevor Sie den Dieselpartikelfilter reinigen. So wird sicher gestellt, dass die Abgasanlage heruntergekühlt ist.

Schritt 2

Verschaffen Sie sich nun Zugang zum Partikelfilter, um ihn reinigen zu können. Dafür kann eine Demontage anderer Teile erforderlich sein. Ist das geschafft, müssen Sie nun die Sprühsonde mit einem Reinigungskonzentrat auf die Flasche des Rußpartikelfilter Reinigers befestigen.

Achtung
Das Reinigungsmittel muss beim DPF reinigen vollständig aufgebraucht werden.

Schritt 3

Das Reinigungsmittel wird in kurzen Intervallen alle 5 bis 10 Sekunden für ca. 5 Sekunden in Partikelfilter gesprüht. Beachten Sie hierbei die Hinweise des Herstellers, die sich auf der Verpackung vom Rußpartikelfilterrreiniger befinden.

Schritt 4

Anschließend kommt die beiliegende Spüllösung zum Einsatz. Sie löst den Schmutz und muss beim Filterreinigen ebenfalls komplett verbraucht werden.

Schritt 5

Nachdem Sie den Partikelfilter reinigen konnten, müssen Sie die ggf. demontierten Teile wieder an das Fahrzeug anbringen und mit dem Auto mindestens eine halbe Stunde fahren, wobei eine kleine Spritztour über die Autobahn zu empfehlen ist. Dank der höheren Geschwindigkeiten werden nämlich die erforderlichen Temperaturen erzielt.

6. Partikelfilter in der Werkstatt reinigen lassen

Wenn Sie Berührungsängste haben oder Ihnen einfach das nötige Know-How fehlt, können Sie ihren Rußpartikelfilter auch professionell in einer Werkstatt reinigen lassen. Es reicht aber auch aus, wenn Sie die Partikelfilter zum jeweiligen Anbieter einschicken. Die haben dafür verschiedene zertifizierte Verfahren entwickelt. und nutzen in der Regel eines der beiden gängigsten Verfahren.

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6.1. Thermisch-mechanische Reinigung

Bei dieser Prozedur werden die Dieselpartikelfilter in Brennöfen langsam erhitzt und wieder abgekühlt. Zum erfolgreichen Partikelfilter freibrennen bzw. Rußpartikelfilter ausbrennen werden dabei Temperaturen von um die 600 Grad benötigt. Das ist nötig, um den Ruß zu entfernen. Der Vorgang wird mehrfach wiederholt, wodurch das Partikelfilter reinigen insgesamt bis zu fünf Tage dauern kann. Die Asche wird dabei schonend mittels Druckluft und Trockenschnee beseitigt.

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Nach dieser Reinigung erreichen die gereinigten Filter eine Durchlässigkeit, die annähernd an ein Neuteil herankommt. Das Dieselpartikelfilter nachrüsten bzw. DPF-Nachrüsten können Sie sich daher durchaus sparen.

6.2. Chemische Reinigung

Bei dieser chemischen Reinigung wird wird die Wabe vom verstopften Partikelfilter mit einem Lösungsmittel durchspült, was gut gegen den Ruß im Filter hilft, jedoch nur wenig gegen die Asche tut. Zudem wird im Paket zum Partikelfilter reinigen eine zusätzliche Behandlung mit einem Dampfstrahler angeboten.

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7. Spezielle Reiniger passend zum Vorhaben

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