Mehr InfosNutzung

ⓘ Hinweise: Cookie-Nutzung | Produktauswahl, Finanzierung und Bewertungsverfahren

Autopolster reinigen – 7 Tipps & Tricks

Autopolster reinigen – 7 Tipps & Tricks

Egal wie sehr Sie aufpassen: Die Polster Ihres Autos werden im Alltag beansprucht und zeigen irgendwann Ermüdungserscheinungen. Kaffeeflecken, Krümel, Wasserflecken und sonstige Essensreste oder andere Verfärbungen zeigen sich nicht nur auf hellem Polster und Stoff, auch wenn es da besonders zum Tragen kommt. Natürlich können Sie Ihre Autopolster professionell reinigen lassen. Wer die Kosten im Blick hat, macht es aber lieber selber, denn mit unseren Tipps zum Thema Autositze reinigen können Sie bares Geld sparen – und haben trotzdem ein top gepflegtes, sauberes Auto.

So bereiten Sie das Auto vor

Bevor Sie damit beginnen, den Innenraum zu reinigen, sollten Sie das Auto ausräumen. Kindersitze sind hinderlich beim Polster reinigen im Auto. Gegenstände wie Sonnenbrillen, Glücksbringer, Handtaschen oder Bücher könnten Schaden nehmen. Der nächste Schritt ist, im leeren Auto die groben Verschmutzungen mit einem Staubsauger zu entfernen. Wenn Sie das nicht tun, kann es passieren, dass Sie Krümel, Staub und anderen Dreck bei der Nassreinigung noch in die Polster einarbeiten. Saugen Sie die Autositze gründlich ab. Bei extremen Verschmutzungen können Sie sie zusätzlich mit einer Bürste abreiben. Diesen Vorgang wiederholen Sie beliebig oft, bis sämtlicher Schmutz von den Sitzen verschwunden ist. Oft haben sich auch schon einige Flecken dabei gelöst. Den hartnäckigen Verschmutzungen rücken Sie dann im nächsten Vorgang, der Nassreinigung, zu Leibe.

Autopolster reinigen mit Hausmitteln

Es muss nicht immer die Chemiekeule in Form eines teuren Polsterreinigers sein. Auch Kosten für das Autopolster professionell reinigen lassen müssen nicht unbedingt sein. Es geht viel günstiger! Verwenden einfach Sie zum Autopolster reinigen Hausmittel. Der Vorteil dabei: Diese sind meist schon im Haushalt vorhanden (wie z. B. Natron) und recht effektiv. Hier gibt es Methoden wie das Autopolster reinigen mit Trockeneis oder das Autositzbezüge reinigen mit Natron, die in einem Test durchaus schon ein gutes Resultat erzielen konnten. Wie das Autopolster reinigen mit Hausmitteln gelingt, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Tipp 1: Autopolster reinigen mit Spül- oder Waschmittel

Stellen Sie Ihren eigenen Polsterreiniger her, indem Sie eine Schüssel mit ungefähr 250 ml warmem bis heißem Wasser nehmen. Geben Sie dazu zwei bis drei Esslöffel Waschpulver oder Spülmittel und verrühren Sie das Gemisch. Tauchen Sie eine Bürste in Ihren selbstgemachten Reiniger und bearbeiten Sie den Fleck. Wichtig ist, dass Sie dann auch das umliegende Areal einbeziehen. Wenn Sie sich ausschließlich auf den Fleck konzentrieren, bleiben unschöne Ränder zurück. Reiben Sie den Reiniger mit der Bürste so lange in das Polster ein, bis sich der Fleck vollständig gelöst hat. In besonders hartnäckigen Fällen wiederholen Sie den Vorgang mehrmals. Hat sich der Fleck gelöst, befindet sich der Schmutz trotzdem noch im Sitz. Es ist deswegen unerlässlich, dass Sie die Sitze anschließend mit einem sauberen Mikrofasertuch abreiben. Ist das Tuch feucht, müssen Sie ein neues verwenden. Reiben Sie die Polster so lange ab, bis sie fast trocken sind.

Tipp 2: Autopolster reinigen mit Rasierschaum

Ein echter Geheimtipp ist Rasierschaum für die Autoaufbereitung von Autopolster und Co. Sie können dabei guten Gewissens einen billigen Schaum benutzen, das tut der Wirksamkeit keinen Abbruch. Sprühen Sie den Schaum auf die betroffene Fläche und lassen Sie ihn einige Minuten einwirken. Anschließend arbeiten Sie den Schaum mit einer Bürste ein und wischen oder bürsten das Polster ab. Sie werden sehen – das Autopolster reinigen mit Rasierschaum könnte kaum einfacher und wirksamer zugleich sein.

Tipp 3: Gebissreiniger als Polsterreiniger

In Wasser aufgelöster Gebissreiniger eignet sich hervorragend zur Polsterreinigung. Dabei gehen Sie vor wie bei der Reinigung mit Waschmittel oder Spülmittel. Auch hier müssen Sie darauf achten, die gesamte Fläche zu bearbeiten, um Wasserflecken zu vermeiden.

Tipp 4: Autopolster reinigen mit Dampfreiniger

Mit dem Dampfreiniger steht Ihnen ein gutes Mittel zur Verfügung, den Innenraum tiefenwirksam zu reinigen. Führen Sie vor dem ersten Einsatz an einer unauffälligen Stelle eine Probe auf Farbechtheit durch. In wenigen Fällen kann es sein, dass das Polster die Behandlung mit dem Dampfstrahler nicht verträgt. Ergibt die Probebehandlung keine Probleme, stecken Sie einen Bürstenaufsatz auf den Dampfreiniger. Bespannen Sie sie sicherheitshalber zusätzlich mit einem Tuch. Stellen Sie den Dampf auf eine niedrige Stufe, da sonst zu viel Feuchtigkeit ins Polster gelangen kann. Ziehen Sie den Bürstenaufsatz jetzt langsam und ohne Druck in Faserrichtung über die zu bearbeitende Fläche. Nach der erfolgreichen Reinigung sollten Sie alle Türen öffnen, damit der Innenraum trocknen kann. Das Autopolster reinigen mit Dampfreiniger ist eine besonders schonende und umweltfreundliche Alternative zu Reinigungsmitteln.

Tipp 5: Autositze aus Leder reinigen

Auch Ledersitze wollen gepflegt werden, denn sonst werden sie im Laufe der Zeit unansehnlich und wirken nicht mehr sehr nobel. Die Pflege von Glattleder ist recht einfach. Verschüttete Getränke, Essensreste oder Straßenschmutz lassen sich einfach mit einem feuchten Tuch abwischen. Um das Leder geschmeidig zu halten, reiben Sie es immer mal wieder mit einer farblosen Schuhcreme ein. Verwenden Sie dafür ein weiches Baumwolltuch, das nicht fusselt. Polieren Sie das Leder mit einem Poliertuch oder einem alten Nylonstrumpf nach. Hartnäckige Flecken können mit einem Schmutzradierer entfernt werden. Es tut aber auch unser Reiniger mit Spülmittel, der mit einem Tuch in kreisenden Bewegungen aufgetragen wird. Vermeiden Sie allerdings, zu stark zu rubbeln, zu drücken oder einen triefend nassen Lappen zu verwenden. Sonst besteht die Gefahr, dass die Lederpolster sich verfärben.

Wildleder oder Velours dagegen ist etwas heikler, wenn es ums Reinigen geht. Rauen Sie das Material zunächst mit einer speziellen Lederbürste sorgfältig auf. Welches Mittel Sie anschließend zur Pflege verwenden, hängt von der Art des Leders ab. Sie sollten aber unbedingt auf Pflegemittel zurückgreifen, die für Autositze aus diesem Material vorgesehen sind. Haushaltsübliche Lederpflegemittel, beispielsweise zur Schuhpflege, sind meist nicht geeignet. Sprühen Sie das Pflegemittel mit dem auf der Verpackung empfohlenen Abstand ein. Insbesondere ein zu geringer Abstand kann zu Durchnässen und Fleckenbildung führen. Die Polster sollten von einem feinen Sprühnebel lediglich benetzt werden. Auch bei Ledersitzen kann der Dampfreiniger eingesetzt werden. Bespannen Sie in diesem Fall den Bürstenaufsatz mit einem hochwertigen Microfasertuch. Hier ist es besonders wichtig, auf eine ganz niedrige Einstellung des Dampfstrahls zu achten. Bitte beachten Sie, dass Sie auch die Lederpolster vor der Reinigung zunächst gründlich mit einem Staubsauger aussaugen.

Tipp 6: Unangenehme Gerüche entfernen

Nicht nur Verschmutzungen können ein Problem darstellen. Auch Gerüche beeinträchtigen den Fahrgenuss. Ob es sich um Hunde, Rauch oder Erbrochenes handelt, ein aufdringlicher Geruch ist ausgesprochen unangenehm. Zunächst muss die Ursache des Geruchs beseitigt und das Auto gründlich gereinigt werden. Um Hundehaare zu entfernen, gehen Sie wie folgt vor: Saugen Sie Schmutz und Staub ab. Lösen Sie die Haare mit einer sauberen Hundebürste. Bearbeiten Sie die Stellen mit gleichmäßigen, kreisenden Bewegungen, ohne zu viel Druck auszuüben. Saugen Sie anschließend die gelösten Haare mit dem Staubsauger ein. Wiederholen Sie den Vorgang gegebenenfalls öfters. Ist das Auto gereinigt, können Sie die Sitze mit einer Mischung aus Wasser und Essig benetzen (nicht durchtränken). Wenn der Essig-Geruch nach zwei, drei Stunden verflogen ist, bleibt ein frisches Gefühl zurück.

Tipp
Wenn Sie mit der Hundebürste nicht den gewünschten Erfolg haben, können Sie auch eine Hundehaar-Bürste für den Autoinnenraum benutzen. An den Gummiborsten bleiben die Hundehaare kleben und lassen sich somit leichter aus dem Fahrzeugpolster lösen.

Tipp 7: Autoreiniger selber machen

Anstelle von gekauftem Spray können Sie sich eine Lösung aus Waschmittel und Weichspüler herstellen, die für einen angenehmen Duft sorgt. Nehmen Sie dazu eine normale Sprühflasche (beispielsweise leeren Badreiniger), die Sie gut ausspülen. Geben Sie einen Esslöffel Waschmittel und ein Schnapsglas Weichspüler hinein und füllen Sie die Flasche mit destilliertem Wasser auf. Schütteln Sie das Ganze – fertig. Sprühen Sie dann die Autositze in Maßen mit der Lösung ein. Der tolle Duft wird Ihnen für einige Zeit erhalten bleiben, und natürlich können Sie den Vorgang wiederholen, wenn er nachlässt.

Nun kennen Sie einige Tipps zur Polsterreinigung im Allgemeinen und zum Autositze reinigen im Speziellen sowie entsprechende Autopolster reinigen Hausmittel, die Sie ganz einfach und effektiv anwenden können. Zum Stoff Autositzbezüge reinigen (z. B. bei Verschmutzungen oder Schimmel) eignet sich alternativ auch ein Nasssauger oder Waschsauger, wie ein Test und Einträge in einem einschlägigen Forum zeigen. Generell werden Sie aber feststellen, dass das Polster reinigen im Auto gar nicht so schwierig ist, wie Sie vielleicht dachten.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (60 Bewertungen, Durchschnitt: 4,78 von 5)
Loading...


Bildnachweise: © Halfpoint - Fotolia.com, © Hoda Bogdan - Fotolia.com

Weitere interessante Artikel

Kommentiere diesen Haushaltstipp

Bitte füllen Sie alle Felder aus