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Entbindungstermin berechnen – So geht’s

Entbindungstermin berechnen – So geht’s

Es gibt kaum eine schönere Nachricht, als die der Schwangerschaft. Die Vorfreude und der freudvolle Blick auf die Zukunft mit einer eigenen, kleinen Familie ist groß. Sicherlich möchten Sie auch so schnell wie möglich wissen, wann der neue Erdenbürger das Licht der Welt erblickt. Da sich der genaue Tag der Zeugung meist nicht nennen lässt, gibt es verschiedene Methoden mit denen Sie berechnen können, wann das Baby auf die Welt kommt.

Geburtstermin berechnen

Ein voraussichtlicher Entbindungstermin benötigt zu seiner Berechnung ein paar Angaben. Natürlich kann ihr Frauenarzt den Geburtstermin berechnen und Ihnen dann einen Mutterpass ausstellen. Dieser Pass enthält alle wichtigen Informationen (z. B. zum Beginn vom Mutterschutz) und wird direkt nach der Feststellung einer Schwangerschaft ausgestellt. Um den Geburtstermin selber zu berechnen, müssen Sie wissen, wann Sie Ihre letzte Periode hatten. Denn das ist die gängigste Methode, um einen Geburtstermin zu ermitteln. Es wird dafür immer der erste Tag Ihrer letzten Periode als Stichtag genommen. Auch der Frauenarzt wird Sie nach diesem Tag fragen. Wenn Sie den genauen Tag der Zeugung kennen, kann auch dieser zum Berechnen verwendet werden. Zudem sollten Sie Ihre Zykluslänge kennen. Als Zykluslänge werden die Tage zwischen der Periode bezeichnet. Insgesamt müssen Sie sich 40 Schwangerschaftswochen gedulden, bis Ihr Nachwuchs geboren wird. Haben Sie alle nötigen Daten zur Hand, können Sie den Termin auch online berechnen. Einen solchen Rechner gibt es auf einschlägigen Portalen.

Wie Entbindungstermin berechnen?

Wenn Sie den ersten Tag Ihrer letzten Periode kennen, können Sie den Geburtstermin auch ohne Zykluslänge oder den Zeugungstermin berechnen. Das gelingt Ihnen nach der Naegele-Regel, die durch den Gynäkologen Franz Naegele entwickelt wurde. Die Formel lautet: Erster Tag der letzten Periode + 7 Tage – 3 Monate + 1 Jahr. Wenn Sie den ersten Tag der letzten Periode kennen, dauert die Schwangerschaft 280 Tage. 266 Tage hingegen dauert sie, wenn Sie ab Eisprung berechnen. Zudem kann Ihr behandelnder Frauenarzt den errechneten Geburtstermin im Laufe der Schwangerschaft noch korrigieren.

Entbindungstermin berechnen nach Eisprung

Es wird vom ersten Tag der letzten Periode an gerechnet. Da Sie aber erst nach dem Eisprung schwanger werden können, werden ab diesem Tag noch einmal 14 Tage dazu gerechnet. Die Zykluslänge spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, denn nachdem die Eizelle befruchtet wurde, benötigt das Baby 38 Wochen, um sich in Ihrem Bauch zu entwickeln. Zu diesen 38 Wochen werden die 14 Tage dazu addiert, sodass sich eine Schwangerschaftsdauer von 40 Wochen ergibt. Wenn Sie nun den ersten Tag Ihrer letzten Regelblutung kennen und 40 Wochen dazu addieren, kann das Entbindungstermin berechnen nach Eisprung bzw. anhand Eisprung gelingen, und Sie kennen den voraussichtlichen Entbindungstermin.

Entbindungstermin berechnen mit SSW

Wenn Sie schwanger sind, ist nicht nur der Entbindungstermin wichtig für Sie, sondern auch die Schwangerschaftswoche, in der Sie sich aktuell befinden. Mit jeder SSW entwickelt sich Ihr Baby mehr. Es gibt zwei verschiedene Methoden zum Entbindungstermin berechnen mit SSW. Mit der ersten können Sie nach dem Zeitpunkt der Befruchtung berechnen (anhand Zeugungsdatum). Bei der zweiten Methode beginnen Sie nach dem ersten Tag der letzten Monatsblutung zu zählen.

Tipp
Neben dem Berechnen online mit einem SSW Rechner können Sie sich auch weitere Infos, wie zum Beispiel über Pampers, das Wickeln mit Pampers und das Stillen einholen. Auch wichtige Fakten zum Thema Mutterschutz und wie lange Sie vor der Entbindung arbeiten müssen, finden Sie auf Webseiten wie Urbia. So können Sie sich schon lange vor der Geburt informieren und wissen genau, wie weit sich Ihr Kind oder auch Ihre Zwillings Wunschkinder in den einzelnen SSW laut Tabelle entwickelt haben.

Errechnen Sie den Geburtstermin doch einfach online mit einer “Entbindung berechnen Formel”. Es gibt zahlreiche Foren, wie zum Beispiel Swissmom, die Ihnen alle Infos rund um Schwangerschaft, Termine, Untersuchungen im Schwangerschaftskalender und den Entbindungstermin bieten. Zum Berechnen online benötigen Sie nur ein paar grundlegende Angaben, wie zum Beispiel Ihre Zykluslänge, das Datum Ihrer letzten Regelblutung oder den Zeugungstermin. Mithilfe dieser “Entbindung berechnen Formel” können Sie nicht nur den Geburtstermin berechnen, sondern wissen auch, in welcher SSW Sie gerade sind.

Entbindungstermin berechnen ohne Periode

Wie Geburtstermin berechnen ohne Periode gelingen kann? Falls Sie keinen Menstruationskalender führen und Sie auch nicht wissen, wann Ihre letzte Periode war, kann der Termin nicht anhand dieser Werte errechnet werden. Sobald Sie einen Termin beim Frauenarzt vereinbart haben, wird dieser einen Ultraschall bei Ihnen machen. Auch ohne Angaben zur letzten Regelblutung kann der Arzt durch den Ultraschall nicht nur das Schwangerschaftsalter, sondern auch das Entbindungstermin berechnen ohne Periode durchführen. Auf dem Ultraschall ist deutlich der Entwicklungsstand zu erkennen, der Aufschluss über die SSW gibt. Durch den frühen Ultraschall lassen sich auch Frühschwangerschaften deutlich feststellen und wie es um die allgemeine Gesundheit des Nachwuchses bestellt ist. Außerdem kann Ihnen der Frauenarzt auch Tipps zur Ernährung während der Schwangerschaft geben.

Entbindungstermin berechnen nach Empfängnis oder Zeugung

In den seltensten Fällen ist der genaue Zeugungstermin bekannt, sodass das Entbindungstermin berechnen nach Zeugung nicht wirklich exakt ist. Wenn Sie dieses Datum aber kennen oder künstlich befruchtet wurden, dann sollte Ihnen der Zeugungstag bekannt sein. Das genaue Entbindungstermin berechnen nach Empfängnis ist dann kein Problem mehr, denn mit Tag der Zeugung rechnen Sie einfach 267 Tage hinzu und wissen, wann das Baby geboren wird. Hilfreich dabei ist, dass Sie keine genaue Zykluslänge zum Berechnen benötigen und auch keine anderen Angaben mehr benötigt werden, was das Entbindungstermin berechnen nach Zeugung unter diesen Umständen also recht einfach macht.

Geburtstermin berechnen mit Mondkalender

Um den Geburtstermin durch den Mondkalender zu berechnen, müssen Sie zuerst einmal den Empfängnismonat kennen. Diese Daten können Sie online in den Mondkalender eingeben und erhalten als Ergebnis einen Mondwinkel mit einer bestimmten Gradzahl. Danach geben Sie den errechneten Entbindungstermin Ihres Kindes ein und müssen eventuell durch verschiedene Uhrzeiten oder ein anderes Datum den gleichen Winkel berechnen. Dann wissen Sie, welches Geburtsdatum gemäß dem Geburtstermin berechnen mit Mondkalender für Ihr ungeborenes Baby gilt.

Geburtsterminrechner für Tag der Empfängnis

Als Tag der Empfängnis wird der Tag bezeichnet, an dem die Befruchtung war – also der Zeugungstag. Wenn Sie sich gerne Ihren Kinderwunsch erfüllen möchten, ist es hilfreich, wenn Sie sich diese Tage vorab notieren und eine Art Tagebuch darüber führen. Auch den Beginn und das Ende Ihrer Periode sollten Sie sich jeden Monat aufschreiben. Zusätzlich sind die Tage, an denen Sie Geschlechtsverkehr haben, ebenfalls hilfreich, da Sie so immer den eventuellen Tag der Zeugung bzw. den Tag der Empfängnis genau kennen. Ist Ihnen der Tag der Zeugung bekannt, können Sie anschließend den genauen Geburtstermin mit Tag der Zeugung errechnen. Dies können Sie übrigens mit bestimmten Rechnern auch online berechnen.

Entbindungstermin berechnen nach ICSI oder IVF

Bei der ICSI handelt es sich um eine künstliche Befruchtung. Sie können beim Entbindungstermin berechnen nach ICSI also diesen besonderen Tag als Zeugungstag ansehen und kennen das genaue Zeugungsdatum. Beim Berechnen nach IVF, der sogenannten In-vitro-Fertilisation (z. B. in Österreich, Schweiz, Deutschland), handelt es sich ebenfalls um eine Methode zum Berechnen nach einer künstlichen Befruchtung. Im Internet finden Sie einen Rechner für die IVF Methode, um sich den Geburtstermin ausrechnen zu lassen.

Sie sehen, es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie erfahren, wann Ihr Kind das Licht der Welt erblicken wird. Am genauesten ist eine Berechnung durch ihren Frauenarzt, der Sie regelmäßig untersucht, aber einen Anhaltspunkt haben Sie auch mit den hier vorgestellten Methoden.

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