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Bettwäsche waschen – Darauf sollten Sie achten

Bettwäsche waschen – Darauf sollten Sie achten

Jeder von uns benutzt sie jede Nacht: Bettwäsche. Und kennen Sie ein schöneres Gefühl, als sich geduscht in frisch gewaschene Bettwäsche zu legen? Allerdings können Sie beim Waschen auch einiges falsch machen. Pflegeleicht oder Kochwäsche? Wie gehen Sie bei Baumwolle- oder Seidenbettwäsche vor? Damit sich Ihre Bettwäsche traumhaft anfühlt, geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie Ihre Bettwäsche richtig waschen.

So verschmutzt Ihr Bett

Der Grad der Verschmutzung hängt unter anderem davon ab, ob sie vor dem Zubettgehen duschen. Falls nicht, tragen Sie all den Schmutz, den Sie tagsüber gesammelt haben, mit in Ihr Bett. Also schon mal ein kleiner Tipp: Abends duschen hält Ihre Bettwäsche länger frisch. Aber auch wenn Sie duschen gehen, entsteht Schmutz. Allein dadurch, dass Sie nachts schwitzen, verunreinigen Sie Ihre Bettwäsche. Dazu kommt, dass Sie, wie jeder normale Mensch, über Nacht Hautschuppen verlieren. Das passiert durch das Hin- und Herreiben zwischen Haut und Bett, wenn Sie sich nachts umdrehen. Abgesehen von dem Schmutz, den Ihr Körper produziert, verunreinigt auch Ihre Umgebung Ihr Bett. Denn rund um die Uhr setzen sich Staubmilben in Ihrem Bett ab und auch bei Läusen ist die Hygiene nicht mehr gewährleistet. Gewiss haben auch Sie sich schon die Frage gestellt: Wie Bettwäsche richtig waschen? Welches Bettwäsche waschen Programm ist das richtige? Wie hoch sollte beim Bettwäsche waschen Temperatur und Schleudergang ausfallen? Folgende Tipps sollten Sie beachten, wenn Sie immer schön saubere Bettwäsche haben wollen.

Tipp 1: Wie oft Bettwäsche waschen?

Eine oft gestellt Frage ist, wie häufig man Bettwäsche überhaupt waschen sollte. Ihre Bettwäsche stecken Sie am besten alle zwei bis drei Wochen in die Waschmaschine. Im Sommer eher alle zwei Wochen, da Sie dann wahrscheinlich nachts mehr schwitzen. Sollten Sie allgemein zum Schwitzen neigen, empfiehlt es sich sogar, die Bettwäsche jede Woche zu reinigen. Auch sollten Sie bei einer Allergie Bettwäsche waschen zur einwöchigen Gewohnheit werden lassen. Nach Erkältung und Co. bietet sich dies ebenso an. In diesen Fällen können Sie Ihre Bettwäsche auch professionell in der Reinigung waschen lassen. Die Kosten halten sich hier in Grenzen. Seien Sie beim Waschen der Bettwäsche nicht nachlässig. Wer seine Wäsche nicht regelmäßig reinigt, neigt schnell zu Hautunreinheiten. Wie oft Bettwäsche waschen also angebracht ist, richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten.

Tipp
Vielen ist dieses Problem bekannt: Die Bettwäsche stinkt nach dem Waschen. Dann haben Sie entweder die falsche Temperatur gewählt oder müssen mal wieder Ihre Waschmaschine gründlich reinigen.

Tipp 2: Die richtige Temperatur für Ihre Bettwäsche

Wie bei anderen Stoffen, kommt es auch bei der Bettwäsche auf das Material an und dementsprechend müssen Sie auch zwischen Koch und Buntwäsche Programmen unterscheiden. Bei Bettwäsche aus Baumwolle empfiehlt sich eine Temperatur von 60 Grad. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Schmutz, Milben und andere Keime wirklich ausgewaschen werden. Weiße Bettwäsche aus Baumwolle verträgt aber auch 90 Grad. Besteht Ihre Bettwäsche aus Leinen, sind sogar noch höhere Temperaturen erlaubt. 60 bis 90 Grad schaden Bettwäsche aus Leinen absolut nicht. Heutzutage gibt es auch immer mehr Bettwäsche, die aus Jersey besteht. Der Vorteil ist hier, dass diese sich beim Trocknen von selbst glättet. Sie sparen sich also das Bügeln. Auch hier sind 60 Grad die perfekte Temperatur. Bei einer Allergie ist dies ebenso: 60 Grad sind hier ideal. Bei Seidenbettwäsche kommt es ganz auf die Vorgaben des Herstellers an. Für reine Seide reicht eine Temperatur von 30 Grad. Farbechte Seidenbettwäsche hält aber auch 60 Grad aus. Allergie Bettwäsche waschen Sie generell auf höheren Temperaturen.

Tipp 3: Welches Programm: Pflegeleicht oder Kochwäsche?

Auch hier kommt es ganz auf die Art der Bettwäsche an. Gehen Sie prinzipiell davon aus, dass Sie Bettwäsche aus Baumwolle mit dem Kochwäsche-Programm waschen. Dasselbe gilt auch für Bettwäsche aus Leinen. Bettwäsche aus Polyester ist oftmals atmungsaktiv. Sie verträgt das Waschprogramm „pflegeleicht“ besser. Leinen- und Seidenbettwäsche hingegen freuen sich über ein Feinwaschprogramm.

Tipp 4: Das geeignete Waschmittel verwenden

Das Bettwäsche und Handtücher waschen ist in der Regel recht einfach zu handhaben. Sie müssen allerdings auf die richtige Bettwäsche waschen Grad Zahl und auf das geeignete Waschmittel achten. Vollwaschmittel eignet sich hervorragend für weiße Bettwäsche aus Baumwolle. Der Vorteil dabei ist, dass ein Vollwaschmittel bei Temperaturen von bis zu 90 Grad effektiv reinigt. Bei bunter Bettwäsche aus Baumwolle ist auch ein Colorwaschmittel eine gute Wahl. Dieses ist aber nur bei einer Temperatur von bis zu 60 Grad anwendbar. Zu beachten ist allerdings, dass bei bunter Bettwäsche auch Vollwaschmittel keinen Schaden anrichtet und die Wäsche ausgiebig reinigt. Allerdings bleiben durch ein Colorwaschmittel die Farben Ihrer bunten Bettwäsche länger erhalten. Seidenbettwäsche benötigt unbedingt ein Seiden- oder Wollwaschmittel. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie Ihre Bettwäsche beim Waschen beschädigen. Leinenbettwäsche sollten Sie unbedingt mit einem schonenden, flüssigen Waschmittel reinigen, das keinen Aufheller beinhaltet. Bei Bettwäsche für Allergiker (z. B. aus Microfaser) ist ein Hygienespüler zusätzlich eine gute Möglichkeit, die Bettwäsche von Hausstaubmilben und anderen Schmutzpartikeln zu befreien.

Tipp 5: Weichspüler ist nicht für alle Materialien erlaubt

Weichspüler tut Ihrer Bettwäsche nicht immer gut. Beispielsweise schadet er Bettwäsche aus Mikrofaser. Auch hier erweist sich Bettwäsche aus Baumwolle wieder als pflegeleicht. Dieses Material sowie Flanell und Frottee haben nichts gegen Weichspüler einzuwenden. Beim Seidenbettwäsche waschen gilt absolutes Weichspüler-Tabu, ebenso bei Bettwäsche aus Leinen.

Tipp 6: Bettwäsche alleine waschen?

Stecken Sie Ihre Bettwäsche in die Waschmaschine, ist dort wahrscheinlich noch ausreichend Platz. Tatsächlich empfiehlt es sich aus mehreren Gründen, den restlichen Platz ausnutzen. Zum einen aus ökologischen Gründen. Auf diese Weise verschwenden Sie nämlich kein Wasser. Aber auch aus ökonomischen Gründen, denn die Waschmaschine benötigt Strom, das kostet. Warum also nicht mehrere Sachen gleichzeitig waschen und dabei sparen? Ein weiterer Punkt ist die Effizienz der Waschmaschine. Denn die Sachen in einer Waschmaschine reinigen sich bei einem Waschgang gegenseitig. Je mehr also drinnen ist, desto sauberer ist das Ergebnis. Natürlich sollte die Tür noch einfach zu schließen sein. Beispielsweise lassen sich Bettwäsche und Handtücher waschen, ohne sich dabei Schaden zuzufügen. Beide benötigen hohe Temperaturen und oftmals ähnliches Waschmittel. Damit Sie anschließend nicht alle Handtücher aus dem Innenleben Ihrer Bettwäsche fischen müssen, schließen Sie zuvor am besten den Reißverschluss Ihrer Bettwäsche. Handelt es sich um Knöpfe, schließen Sie stattdessen diese. Im Falle eines Reißverschlusses, hilft das Schließen außerdem, die anderen Stoffe in der Waschmaschine nicht zu beschädigen.

Tipp 7: Bettwäsche richtig trocknen

Ob Sie es glauben oder nicht, auch hier können Ihnen einige Fehler unterlaufen. Sie ahnen es sicher schon: Bettwäsche aus Baumwolle (z. B. Ikea Bettwäsche, Flanell Bettwäsche) verträgt den herkömmlichen Wäschetrockner ohne Probleme. Allerdings ist es nicht verkehrt, das Programm für Feinwäsche zu wählen. Zumindest ist der Knopf mit der Aufschrift „Schonen“ zu drücken. Für Allergiker ist der Trockner ein absolutes Muss. Auf diesem Weg gelangen weder Pollen noch Milben in die frisch gewaschene Bettwäsche. Anschließend nehmen Sie die Bettwäsche sofort aus dem Trockner und lassen sie auf dem Wäscheständer oder auf der Leine abkühlen. Für Leinenbettwäsche ist der Trockner ein absolutes No go, denn dadurch würden die Fasern beschädigt werden. Lassen Sie Ihre Bettwäsche aus Leinen lieber auf der Wäscheleine trocknen. Auch Seidenbettwäsche bekommt natürliche Luft besser und gehört daher nicht in den Trockner. Die Bettwäsche riecht nach Waschen muffig? Lassen Sie die Wäsche generell eher an der Luft trocknen, denn Keller oder Dachboden geben oftmals einen muffigen Geruch ab.

Jede Bettwäsche braucht eine individuelle Behandlung

Sie fragen sich: Wie Bettwäsche richtig waschen? Unsere Tipps zum Thema Bettwäsche waschen Programm und Bettwäsche waschen Temperatur (bzw. Bettwäsche waschen Grad) haben Ihnen gezeigt, dass Bettwäsche nicht gleich Bettwäsche ist. Sehr pflegeleicht ist weiße Bettwäsche aus Baumwolle. Fantastisch auf der Haut und ideal für Sommer und Winter eignet sich Leinenbettwäsche. Allerdings benötigt diese eine besonders vorsichtige Vorgehensweise beim Waschen. Genauso sieht es bei der Seidenbettwäsche aus. Sie ist edel und fühlt sich gut an, dafür möchte Sie von Ihnen beim Seidenbettwäsche waschen auch entsprechend gepflegt werden. Immer beliebter wird Bettwäsche aus Mikrofaser und Jersey. In der Regel sind diese auch recht pflegeleicht, doch in seltenen Fällen kann das auch mal anders sein. Lesen Sie sich daher immer noch einmal die Herstellerhinweise durch, bevor Sie sie in der Waschmaschine waschen. Wichtig ist, dass Sie neue Bettwäsche vorher waschen, am besten auf links, bevor Sie sie das erste Mal in Gebrauch nehmen, um mögliche Produktionsrückstände zu entfernen. Hartnäckig hält sich zudem das Gerücht, dass das Bettwäsche waschen zwischen den Jahren Unglück bringt. Wer abergläubig ist, will gewiss lieber auf das Waschen zwischen Weihnachten und Neujahr verzichten. Ansonsten stellt dies im Grunde aber kein Problem dar.

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