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Babykleidung richtig waschen: Wissenswertes für Eltern

Babykleidung richtig waschen: Wissenswertes für Eltern


Wie oft sollte ich Babykleidung waschen?

Bei Verschmutzungen oder stärkerem Schwitzen waschen Sie die Kleidung täglich. Dies gilt insbesondere für Babykleidung, die direkt auf der Haut liegt.


Bei wieviel Grad kann ich Babykleidung waschen?

Für hygienische Sauberkeit sollten Strampler, Bodys und Unterhemden bei 60 Grad waschbar sein. T-Shirts, Jäckchen oder sonstige Babykleidung wird auch bei 30 Grad Celsius in aller Regel sauber.


Welches Programm eignet sich am besten?

Die Programmwahl hängt stark davon ab, um welches Kleidungsstück es sich handelt. Generell bietet es sich jedoch an, die Maschine nicht zu voll zu packen, sodass sich Flecken auf der Kleidung besser lösen können.



Ein Baby stellt die gesamte Welt erst einmal auf den Kopf, sodass sich viel Fragen stellen. Auch wenn es an sich keine große Schwierigkeit darstellt, Babykleidung zu waschen, so möchten wir Ihnen gern mit ein paar Tipps weiterhelfen.

1. Babykleidung vor dem ersten Tragen waschen

Haben Sie neue Babykleidung gekauft, sollte diese zunächst ein Mal separat in der Maschine gewaschen werden. Auf diese Weise können Farbreste und Rückstände von Chemikalien ausgewaschen werden.

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Achten Sie zudem darauf, dass Sie die Kleidung vor dem ersten Gebrauch getrennt waschen, um ein Abfärben zu verhindern. Je öfter Sie Babykleidung bereits gewaschen haben, desto weniger Farbe wird austreten.
Die Farbtrennung kann daher auch einmal etwas weniger gründlich ausfallen.

Am besten waschen Sie Babykleidung bereits vor der Geburt, um anschließend etwas Passendes direkt aus dem Schrank nehmen zu können. Sehen Sie dies vor der Geburt Ihres Kindes noch während der Schwangerschaft als schlechtes Omen an, können Sie diese Aufgabe auch auf Ihre Eltern oder andere Mitglieder der Familie übertragen.

Tipp: Babykleidung sollte keine Schadstoffe enthalten und daher am besten dem ÖKO-Tex Standard 100 entsprechen. Einen Label-Check können Sie hier durchführen.

2. Besonderheiten der Babykleidung

eine junge mutter waescht mit ihrem baby

Kleidung von Babys und Erwachsenen können Sie gemeinsam waschen.

Im Gegensatz zu Ihrer sonstigen Kleidung sowie anderen Textilien sollten Sie Babykleidung (zum Teil) etwas anderes behandeln.
Die wichtigsten Unterschiede haben wir kurz für Sie aufgelistet:

  • Bei sehr kleinen Teilen, wie Söckchen, bietet es sich an, diese in einem Wäschesack zu waschen. So müssen Sie anschließend nicht mühsam in der Waschmaschine nach einzelnen Socken suchen.
  • Babykleidung ist meist sehr viel schmutziger. Waschen Sie sie daher am besten unmittelbar nach dem Übergeben oder zumindest am gleichen Tag. So verhindern Sie hartnäckige Flecken.
  • Wie oft Sie die Kleidung waschen, hängt maßgeblich von der Nutzung an. Kleidung mit direktem Hautkontakt sollte jedoch nicht länger als einen Tag getragen werden. Bei Pullovern oder Jäckchen sind hingegen 2 oder 3 Tage bis zum nächsten Waschgang in Ordnung.

3. Die richtige Einstellung der Temperatur

Bei wieviel Grad Sie Babykleidung am besten waschen, hängt von den jeweiligen Textilien ab.
Generell bietet es sich jedoch an, Babykleidung, die Ihr Kind direkt auf der Haut trägt, bei mindestens 60 Grad Celsius zu waschen. So können Sie sicherstellen, dass sich Bakterien nicht vermehren können.
Dies gilt auch für Babybettwäsche, Decken sowie Schnuffeltücher.

Bei etwas empfindlicherer Kleidung beachten Sie die Pflegehinweise. Eine Maschinenwäsche bei 30 oder 40 Grad Celsius sollten jedoch sämtliche Babysachen aushalten.

Geht es lediglich um die Fleckbeseitigung, so hilft eine kurze Vorbehandlung dabei, dass Sie die Waschtemperatur reduzieren können. Auf diese Weise können Sie Energie beim Waschen einsparen

Für die Unterwäsche (in der sich auch einmal Stuhl befinden kann) bietet sich sogar ein Kochwaschgang bei 95 Grad Celsius an. Hier sollten Sie jedoch unbedingt darauf achten, dass die Kleidung für eine so hohe Temperatur ausgelegt ist.

Möchten Sie Babykleidung aus Wolle oder Seide waschen, so stellen Sie ein Handwaschprogramm ein und nutzen Sie Spezialwaschmittel. In aller Regel darf die Temperatur 30 Grad nicht überschreiten.

Achtung: Verwenden Sie eine Waschmaschine mit Sparmodus, so bedeutet eine Einstellung von 60 Grad nicht, dass diese Temperatur tatsächlich erreicht wird. Vielmehr wird eine ähnliche Waschwirkung angestrebt.
Um hygienisch saubere Wäsche, bei der tatsächlich eine Wassertemperatur von 60 Grad erreicht wird, zu erhalten, sollten Sie daher auf den Eco-Modus verzichten.

4. Die Auswahl des richtigen Waschmittels, um Babykleidung zu waschen

Gut zu wissen
Bitte verwenden Sie keinen Weichspüler, um Babykleidung zu waschen. Dieser setzt sich in den Fasern des Stoffs fest, verringert die Atmungsaktivität und kann das Auftreten von Allergien begünstigen.
Als Alternative können Sie Essig verwenden, um harte Wäsche weicher zu machen, ohne der Gesundheit zu schaden.

Haben Sie sich entschieden, welches Programm das richtige ist, so stellt sich als nächstes die Frage nach dem Waschmittel.
Generell eignen sich Waschmittel in Pulverform besser. Sie sind günstiger und schonen die Umwelt, da beim Transport ein geringeres Gewicht anfällt.

Da Babys relativ empfindlich auf Duftstoffe und sonstige Zusätze reagieren, sollten Sie sensitive, milde oder spezielle Baby-Waschmittel verwenden.

Sie können Ihre sonstige Wäsche jedoch gemeinsam mit der Babykleidung waschen, sofern Sie bereits ein entsprechendes Waschmittel nutzen.
Achten Sie jedoch darauf, die Kleidung vorab in entsprechende Kategorien einzusortieren.

  • Trennen Sie helle, dunkle sowie farblich auffällig Kleidung (Rot und Gelb) voneinander.
  • Sortieren Sie die Kleidung entsprechend der maximalen Waschtemperatur.
  • Achten Sie auf die Auswahl des richtigen Waschmittels (für Wolle und Seide sind Spezialwaschmittel besser geeignet).

Mit Fein- und Colorwaschmittel werden die Farben geschont, während Vollwaschmittel besonders gut zur Reinigung heller Babykleidung geeignet ist, die bei hohen Temperaturen gewaschen werden kann.

Tipp: Desinfektionsmittel sowie Hygienespüler sind in aller Regel nicht notwendig, um Babykleidung zu waschen.

In diesem Video sehen Sie eine Mutter, die aus Ihrem Alltag berichtet und erzählt, wie sie persönlich Babykleidung wäscht:

5. Babykleidung trocknen – so geht es

babykleidung auf einer waescheleine

Am besten trocknen Sie Babykleidung auf der Wäscheleine im Freien.

Da Sie Babykleidung waschen und trocknen müssen, stellt sich schnell die Frage, wann und wie dies am besten geschehen soll.
Ist die Waschmaschine fertig, können Sie die Babykleidung entweder auf dem Wäscheständer drinnen oder draußen trocknen oder aber auf die Hilfe des Trockners zurückgreifen.
Dies bietet sich insbesondere in den Wintermonaten an, da die Raumluft ansonsten recht schnell feucht wird und die Kleidung nur schleppend trocknet.

Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass die Kleidung gut durchgetrocknet ist, bevor Sie sie in den Schrank räumen. Feuchtigkeit begünstigt das Entstehen von unangenehmen Gerüchen sowie Schimmel.

Nehmen Sie die Babykleidung zum Bügeln direkt vom Wäscheständer, so können Sie auch leicht feuchte Wäsche trockenbügeln.

6. Nicht waschbare Textilien keimfrei bekommen

Ist der Lieblingsteddy bereits seit längerer Zeit in Benutzung, jedoch leider nicht waschbar, so haben Sie zwei Möglichkeiten.
Sie können sich über die Empfehlung des Herstellers hinwegsetzen und den Teddy im Handwaschgang oder aber in einem Wäschesack im Handwaschprogramm der Waschmaschine reinigen.

Alternativ geben Sie den Teddy oder ein anderes Kuscheltier in eine Tüte und stellen diesen für 48 Stunden ins Eisfach. Bei -18 Grad Celsius werden Viren und Bakterien abgetötet. Sauber wird der Teddy durch diese Behandlung allerdings nicht.

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