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Sind grüne Paprika unreif? Wir klären den Mythos um die grünen Paprikaschoten auf

Sind grüne Paprika unreif? Wir klären den Mythos um die grünen Paprikaschoten auf

Wer sich gesund ernähren will, sollte vor allem viel Gemüse auf dem Speiseplan zu stehen haben. Vor allem die Paprika ist allgemein beliebt. Doch was hat es mit der grünen Paprika auf sich? Sind grüne Paprika unreif und gar giftig? Wir wissen die Antwort.

1. Grüne Paprika sind tatsächlich unreif

Viele Menschen kaufen lieber rote Paprika und gelbe Paprika. Beide Sorten weisen einen süßlichen Geschmack auf, wohingegen die grüne Paprika eher herb, teilweise etwas bitter schmeckt. Tatsächlich handelt es sich bei der grünen Paprika nicht um eine bestimmte Sorte, sondern um unreife Paprikaschoten.

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Unreifes Obst und Gemüse kann zuweilen giftig auf den menschlichen Körper wirken, wie zum Beispiel bei grünen Tomaten. Wie kann es also sein, dass die grüne Paprika so leichtfertig im Supermarkt verkauft wird? Ganz einfach: Grüne Paprika sind natürlich nicht giftig. Das vermeidliche Gift Solanin, welches bei der grünen Tomate zu beachten ist, kann bei der grünen Paprika ausgeklammert werden.

Auch wenn es nur veraltete Literatur dazu gibt, sprechen schon Ergebnisse aus dem 1980er Jahren dafür, dass grüne Paprika ohne gesundheitliche Bedenken verzehrt werden können. Schon damals lag der Solaningehalt nur leicht über dem einer reifen Frucht. Es ist davon auszugehen, dass mit den heutigen Methoden der Züchtung der Solaningehalt der grünen Paprika weiter gesenkt wurde. Um Vergiftungserscheinungen zu entwickeln, müssten Sie über 7kg grüne Paprika zu sich nehmen.

2. Grüne Paprika verwerten

Sie können demnach auch die grünen Paprikaschoten bedenkenlos in Ihre Ernährung integrieren. Der herbe Geschmack der Schoten verleiht vielen Gerichten eine besondere Note. Außerdem können Sie sie genauso wie andere Paprikasorten oder Gemüsesorten länger haltbar machen, indem Sie sie einkochen.

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Besonders beliebt sind die grünen Exponate als Grillgemüse oder in spanischen Tapas. Wie Sie solche Tapas selber kochen können, sehen Sie in dem folgendem Video:

Werden die Paprika gekocht oder gebacken, sinkt der Solaningehalt zusätzlich.

3. Unreife Paprika bekommen die verrücktesten Farben

Wenn man die grünen Schoten nicht schon vorzeitig ernten würde, dann würden sie später noch eine rote oder gelbe Färbung entwickeln. Das haben Sie sicher schon selbst beobachten können, da manche gelbe Paprika noch grüne Flecken aufweisen. Auch hellgrüne Paprika lassen sich in den Supermarktregalen entdecken.

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Nachreifen werden die Paprika allerdings kaum bis gar nicht, nachdem Sie geerntet wurden. Wenn man jetzt meinen würde, dass gelbe Schoten im weiteren Reifeprozess auch noch rot würden, dann ist man auf dem Holzweg. Diese Schoten behalten ihre Farbe.

Nicht alle unreifen Paprikas sind grün, es gibt auch einige violette oder gar schwarze Sorten. Es gibt jedoch ganz seltene Paprikasorten, die im reifen Zustand sogar braun oder weiß gefärbt sind.

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Bildnachweise: , Yaruniv-Studio/AdobeStock

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