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Schlüssel nachmachen lassen: Darum ist es vor dem Notfall sinnvoll

Schlüssel nachmachen lassen: Darum ist es vor dem Notfall sinnvoll

Was kostet es, Schlüssel nachmachen zu lassen?

Die Kosten fürs Nachmachen von Schlüsseln hängen von der Schlüssel-Art ab: Gewöhnliche Schlüsselkopien kosten in der Regel zwischen 10 bis 15 Euro. Kompliziertere Schlüssel von Sicherheitsanlagen, Sicherheitstüren oder Sicherheitsschlüssel können beim Nachmachen zwischen 20 und 120 Euro kosten.


Darf ich als Mieter Schlüssel meiner Wohnung nachmachen lassen?

Ob ein Mieter einfach einen Schlüssel für die Mietwohnung nachmachen lassen kann, ist meistens im Mietvertrag geregelt. Sollte hier keine Klausel vereinbart worden sein, dürfen Mieter ihre Schlüssel mehrfach anfertigen. Bei Auszug sind jedoch alle Schlüssel wieder an den Vermieter abzugeben, damit keine Kopien mehr im Umlauf bleiben.


Kann man mit Schlüssel-Notdiensten einen Festpreis vereinbaren?

Ja, viele faire Schlüsseldienste garantieren am Telefon einen Festpreis. Sollte ein Schlüsseldienst jede Art von maximalen Kostenangaben vermeiden, suchen Sie lieber nach einer Alternative.


Wer schon einmal einen Schlüssel verloren oder sich ausgesperrt hat, kennt nicht nur den Stress, sondern auch die hohen Kosten, welche im Falle eines Schlüsseldienst-Einsatzes, entstehen. Dabei können Sie sich viel Zeit und Geld sparen, wenn Sie vorsorglich Ihre wichtigsten Schlüssel nachmachen lassen und diese an einem sicheren Ort oder bei vertrauenswürdigen Nachbarn, Freunden oder Verwandten verstauen.

Unsere eigenen vier Wände sind unser aller Rückzugsort. So fühlen wir uns zuhause geborgen, wir stecken viel Zeit und Energie in die Einrichtung und Ausgestaltung unseres zentralen Lebensraumes. Oft befindet sich unser gesamtes Hab und Gut in unseren Wohnungen oder Häusern. Noch viel wichtiger ist aber das Gefühl, dort vollkommen sicher zu sein. Ohne Ängste einzuschlafen und abzuschalten ist immens wertvoll, all dies kumuliert sich in unserem ganz privaten Heim.

Jedoch: Das alles wird besonders durch die Eingangstür geschützt, sie ist jeweils mit unserem individuellen Schlüssel abgesperrt. Entsprechend wichtig ist also der Wert unseres Schlüssels. Wir sorgen vielfältig dafür, dass dieser nicht verloren geht – dennoch lässt es sich allerdings nie ausschließen, dass der Schlüsselbund doch verloren oder vergessen wird.

Eine gute Prävention, um auch im Notfall Zugang zu erhalten, bildet das Nachmachen des Schlüssels. Gerne möchten wir hierzu wichtige Informationen geben, genauso wie wir in der Folge die andere Lösung, den Schlüsseldienst, anreißen möchten.

1. Den Schlüssel zu verlieren geht schneller als gedacht – Was tun, wenn es passiert?

Am Schlüsselbund befinden sich oft viele verschiedene Schlüssel und Zugangsmedien (Transponder, etc.) gepaart mit Anhängern. Einige Personen transportieren diesen Bund in Taschen, andere in der Hose und oft gehen die eigenen Gewohnheiten natürlich auch gut. Nicht selten jedoch gibt es den ein oder anderen Fall, in welchem der Schlüssel doch schneller als erwartet nicht mehr aufzufinden ist. Einige Beispiele hierfür möchten wir gerne aufführen:

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  • Der Schlüssel wird in der Eile in der Wohnung vergessen.
  • Der Schlüssel fällt unbemerkt aus der Tasche oder dem Rucksack.
  • Der Schlüssel wird anderswertig genutzt und dann liegengelassen.
  • Der Schlüssel wird mutwillig entwendet.

Es kann also unheimlich schnell gehen und schon ist der eigentliche Schlüssel weg. Wer ein solches Problem hat, hat ein paar Optionen. Wir zeigen, was machbar ist.

2. Der Ersatzschlüssel ist oft mindestens eine kurzfristige Lösung

Schlüssel verloren oder ausgesperrt: Notdienst kann teuer werden

Wer sich aussperrt, muss mit hohen Kosten rechnen, insbesondere an Wochenenden.

Es muss bei den aufgeführten Fällen für den Verlust oder das Vergessen des Schlüssels natürlich abgewogen werden. Wer seinen Schlüssel nur in der Wohnung vergessen hat, kommt in der Regel mit dem Schrecken davon. Besonders dann ist der Ersatzschlüssel die einfachste Lösung und kann dafür sorgen, dass die Wohnung betreten wird. Die Alternative ist in anderen Konstellationen der Schlüsseldienst, der als Reaktion zum gleichen Ergebnis führt – aber natürlich deutlich größeren Aufwand erfordert.

Wichtig: Sollte allerdings der gesamte Schlüsselbund verloren gehen und nicht wieder aufgefunden werden, ist der Aufwand natürlich deutlich höher. So liegen laut Angaben der Polizei die Fälle für Taschendiebstahl hierzulande, aufs Jahr gerechnet, in vielen Jahresstatistiken bei über 100.000 Einzelfällen. Nicht selten ist also zu erwarten, dass auch der Schlüssel verloren geht und unter Umständen sogar beiläufige Adressdaten.

In solchen ernsten Fällen ist es dann natürlich nicht mehr ausreichend nur einen Ersatzschlüssel zu haben, sondern häufig wird das Austauschen der Schlösser notwendig. Zumindest kann dann mit den Zweit- und Drittschlüsseln aber wenigstens erst einmal die Wohnung betreten werden, denn diese Form der Prävention ist auch dahingehend erfolgreich.

3. Ersatzschlüssel nachmachen bringt weitere Vorteile

Nicht nur auf einen oder zwei Schlüssel für die eigenen vier Wände zu setzen, kann immense Vorteile bringen. Dabei ist natürlich abzuwägen, welche Schlüssel mehrfach benötigt werden. So sind beispielsweise Briefkasten- oder Kellerschlüssel nicht so wichtig, um diese mehrfach zu haben, der Wohnungstürschlüssel aber schon. Einige Szenarien, in denen sich das auch außerhalb des Schlüsselverlustes lohnt, wenn niemand zuhause ist, möchten wir aufzeigen:

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  • Hunde- oder Babysitter können ihrer Tätigkeit nachgehen.
  • Techniker und Installateure können von Nachbarn hineingelassen werden.
  • Verwandte, die etwas vorbeibringen, haben stets Zugang.
  • Beim Verdacht auf Notfälle, haben Verwandte schnellen Zutritt.

Hinweis: Wer dabei die weiteren Schlüssel erhält, sollte dann aber gut durchdacht und abgewogen werden.

4. Schlüssel nachmachen lassen: Als Mieter ist einiges zu beachten!

Wichtig für Mieter
Im Mietvertrag ist häufig geregelt, ob und welche Schlüssel nachgemacht werden dürfen. Fehlen Angaben hierzu, sind Mieter in der Regel befugt, weitere Schlüssel für ihre Wohnung anzufertigen. Diese Kopien müssen bei Auszug aber wieder an den Vermieter übergeben werden. Im Zweifel sollten Mieter einfach beim Vermieter nachfragen, ob dieser mit Mehrfach-Kopien einverstanden ist.

Wer als Eigentümer des eigenen Hauses Schlüssel nachmachen lässt, ist natürlich deutlich freier in der Replikation. Dennoch werden bei entsprechenden Dienstleistern oft Nachweise benötigt, da diese nicht ohne Weiteres jeden Schlüssel nachmachen dürfen. Zu groß wäre andernfalls das Risiko, dass Unbefugte den Schlüssel von anderen Menschen nachmachen lassen. Damit hier abgesichert wird, gibt es in der Regel Codes der Schließanlagen, die die Eigentümer beziehungsweise Vermieter haben. Soll dann der Schlüssel nachgemacht werden, wird dieser Code weitergegeben und der Schlüsseldienst, weiß worauf es ankommt.

Übrigens: Das Thema Schlüssel und Ersatz derselben ist zwischen Mieter und Vermieter ein häufiges Streitthema. Der Deutsche Mieterbund bietet hier zum Thema Schlüssel nachmachen, Anzahl, Verlust und vielem mehr wichtige Informationen und Tipps.

5. Schlüssel nachmachen lassen: Kosten und Preise vergleichen

Es ist natürlich wichtig, vorab die verschiedenen Preise für Notfalldienste zu vergleichen. Doch während hierbei weitestgehend lokal und regional gesucht werden sollte, ist auch ein Blick auf die Bundesländer nicht ganz unwichtig. So hat beispielsweise die WiWo aufgrund von Daten der Verbraucherzentrale NRW Preise für einzelne Bundesländer verglichen.

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Das Wichtigste im Überblick:

Demnach sind vor allem die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland besonders teuer mit Preisen von über 80 Euro tagsüber an Werkstagen. Im Bereich von über 70 Euro sind beispielsweise Bayern und auch NRW. Der Osten ist hierbei eher günstiger, wobei Berlin ebenfalls an der 80 Euro-Grenze kratzt.

Unsere Recherchen zeigen, dass einzelne Schlüsseldienste auch schon zur Hälfte dieser Durchschnittspreise anrücken, so etwa ein Schlüsseldienst in Karlsruhe, der auf seiner Webseite günstige Preise angibt und verspricht, vorab am Telefon einen Festpreis zu garantieren. Solche Angaben sind im Notfall sehr hilfreich und vermeiden unnötig überhöhte Preise und böse Überraschungen.

Doch auch die Kosten für faire Notdienste lassen sich mit vorgefertigten Schlüsseln, die man z.B. Verwandten oder Freunden für den Notfall anvertraut, vermeiden. Denn die Kopie eines Standardschlüssels kostet gerade mal zwischen 10 bis 15 Euro. Erst Sicherheitsschlüssel und komplizierte Code-Schlüssel für Schließanlagen kosten mehr als 20 Euro bis 120 Euro.

6. Kosten für Schlüsselnotdienste sind gute Gründe für das Nachmachen des Schlüssels

Oft wird erst zu spät gemerkt, dass der Schlüssel fehlt und Sie stehen unter Umständen schon vor der eigenen Haustür und kommen nicht hinein. Gibt es dann keinen Ersatzschlüssel, muss der Notfalldienst gerufen werden. Besonders in der Nacht oder an Feiertagen ist das besonders empfindlich. Die Wartezeiten können immens sein und auch die Kosten sind nicht zu unterschätzen.

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Wir haben einige Tipps zur Frage „was ein Schlüsseldienst kosten sollte“ hier zusammengestellt. Diese reichen davon, in Ruhe zu vergleichen bis zu vereinbarten Festpreisen und erlauben Ihnen auch im Notfall noch die richtige Entscheidung zu treffen.

Fazit: Prävention ist sinnvoll, im Ernstfall richtig zu reagieren aber auch

Zwar ist es nicht in allen Fällen die vollständige Lösung, Ersatzschlüssel zu hinterlegen. Allerdings erspart diese Maßnahme fast immer zumindest empfindliche Folgekosten für Notfallschlüsseldienste, bei denen viele Fallstricke warten. Wer dann von Anfang an richtig vorgeht, wird auch als Mieter frühzeitig etwaige Schlüssel nachmachen können – und sich so vor Kosten schützen.

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Bildnachweise: Schlüssel nachmachen lassen: Darauf sollten Sie achten, © Kzenon - stock.adobe.com, © Andrey Popov - stock.adobe.com

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