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Rasenpflege im Frühjahr: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Rasenpflege im Frühjahr: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Häufig leidet der geliebte Rasen im Verlauf des Winters und erreicht den Frühling nur in einem angeschlagenen Zustand. Damit Ihr Rasen richtig gedeihen kann, benötigt er Sonnenlicht, Nährstoffe, Wasser und natürlich auch die richtige Pflege. Damit Sie die Rasenpflege im Frühjahr richtig angehen, möchten wir Ihnen im folgenden Beitrag verraten, was die Rasenpflege im Frühjahr genau beinhaltet.

1. Die Rasenpflege im Frühjahr erfordert verschiedene Maßnahmen

Insbesondere im Frühjahr benötigt Ihr Rasen viel Zuwendung – besonders wichtig ist das Düngen. Bevor Sie zur Tat schreiten können, gibt es jedoch einige Vorarbeiten zu erledigen. Dazu zählt vor allem das Aufsammeln von Fremdkörpern, wie zum Beispiel Laub oder abgefallenen Ästen. Außerdem sollte vor dem Düngen auch das erste Rasenmähen stattfinden.

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Hat sich Moos in Ihren Rasen eingenistet oder wirkt er verfilzt? Ist ein Teil des Rasens abgestorben? Wenn ja, müssen Sie zunächst vertikutieren – also Moos und Verfilzungen gezielt entfernen. Dabei sollten Sie jedoch genau auf die Bodentemperatur achten. Erst ab ungefähr 15 Grad Celsius können Sie diese Maßnahme überhaupt in Betracht ziehen. Bei abgestorbenen Bereichen ist es außerdem ratsam, den Rasen neu zu säen.

Wenn der Winter Ihrem Rasen so stark zugesetzt hat, dass keine Hoffnung mehr besteht, hilft nur noch eines: Umgraben und den Rasen neu anlegen. Dabei gilt es darauf zu achten, den alten Rasen mindestens 5 Zentimeter tief abzutragen, damit der neue Rasen genug Platz hat.

2. Mit dieser Schritt für Schritt Anleitung pflegen Sie Ihren Rasen im Frühling

Der Ökologische Aspekt des Rasens
Der Sauerstoffbedarf eines Menschen kann bereits mit zwei Quadratmetern gesunden Rasens gedeckt. Dementsprechend ist ein schöner, gesunder Rasen nicht nur eine optische Bereicherung, sondern auch eine ökologische. Die richtige Pflege Ihres Rasens macht sich also durchaus bezahlt.

Um Ihren Rasen im Frühjahr optimal zu pflegen, hilft Ihnen die folgende Schritt für Schritt Anleitung. Damit Sie optimale Ergebnisse erzielen, sollten Sie die einzelnen Pflegemaßnahmen genau in der aufgeführten Reihenfolge erledigen:

  • Freilegen der Rasenfläche
  • Mähen und Trimmen
  • Vertikutieren und Lüften
  • Kalken des Bodens
  • Düngen
  • Eventuell Rasen säen

2.1. Die Freilegung der Rasenfläche

Bevor Sie mit der Pflege Ihres Rasens richtig loslegen können, gilt es Bruchholz sowie altes Laub zu entfernen. So bereiten Sie Ihren Rasen für weitere Schritte vor und eröffnen ihm optimale Wachstumschancen. Laub sorgt beispielsweise für zu feuchte Stellen, die dem Wachstum des Rasens schaden können.

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Finden sich Maulwurfshügel auf Ihrem Rasen, aber sich möchten eigentlich gar keinen Untermieter? Dann treten Sie die Ausgänge fest und tragen die Haufen ab. Denken Sie aber daran, das die sehschwachen Nager unter Naturschutz stehen.

2.2. Das Mähen und Trimmen

schöner rasen vor einem schloss

Ein schöner englischer Rasen ist mit sehr viel Pflege verbunden.

Im Laufe des Aprils ist meistens der optimale Zeitpunkt für das erste Rasenmähen. Achten Sie darauf, dass Sie die Schnitthöhe nicht zu niedrig ansetzen: Vier Zentimeter gelten für den ersten Schnitt als optimal. Schließlich kann es auch noch im April noch kalt werden, was bei einem zu kurzen Rasen Schäden an den Wurzeln führen kann.

Insofern nach dem Mähen keine weiteren Pflegemaßnahmen wie Vertikutieren oder Düngen erfolgen, kann auch ein anschließendes Mulchen sehr sinnvoll sein. Das Mulchen selbst erfüllt bereits eine gewisse Düngefunktion und schützt Ihren Rasen vor Frost oder zu niedrigen Temperaturen.

2.3. Das Vertikutieren und Lüften

Für gewöhnlich wächst ein Rasen erst ab einer Bodentemperatur von 15 Grad Celsius. Wenn Sie zu früh vertikutieren, haben Moos und Unkraut unter Umständen die Möglichkeit, sich weiter auszubreiten. Auch wenn es auf den ersten Blick anders erscheint, sollten Sie beim Vertikutieren auch auf eine möglichst niedrige Eindringtiefe achten.

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Um Moos im Rasen, Unkraut oder andere unerwünschte Pflanzen zu entfernen, muss Ihr Vertikutierer nicht tiefer als 3 Millimeter in den Rasen eindringen. Falls Sie zu tief ansetzten, kann es dazu kommen, dass Sie den Rasen beschädigen und sein Wachstum behindern. Zu häufiges Vertikutieren schwächt Ihren Rasen und sorgt dafür, dass Sie möglicherweise Nachsähen müssen. Beschränken Sie sich am besten auf maximal zwei Anwendungen im Jahr.

Das Lüften des Rasens gilt als deutlich schonender, als das Vertikutieren. Hier dringt nichts in den Boden ein. Ihr Rasen wird lediglich durch spezielle Stahlfedern „gekämmt“. Daher ist eine Lüftung Ihres Rasens auch deutlich häufiger möglich.

2.4. Das Kalken des Bodens

Das Kalken dient dem Schutz vor Unkraut, denn Unkraut im Rasen ist abhängig von sauren Böden. Mithilfe von Kalk können Sie den ph-Wert zugunsten Ihrer Rasenfläche verschieben. Allerdings benötigt der Rasen nach dem Kalken mehrere Tage Ruhe, bevor Sie sich weiter mit der Pflege befassen können.

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2.5. Das Düngen

Ist der Kalk abgebaut, können Sie Rasendünger nutzen. Ihr Rasen benötigt nach dem Winter unbedingt zusätzliche Nahrung. Dazu gibt es speziellen Rasendünger, den Sie in jedem gut sortierten Fachgeschäft oder Baumarkt finden können. Beim Düngen sollten Sie immer darauf achten, dass Sie den Dünger möglichst gleichmäßig verteilen, um ein einheitliches Wachstum Ihres Rasens zu gewährleisten.

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Dazu besorgen Sie sich am besten einen Düngestreuer. Bei besonders großen Flächen bieten sich auch Anhänge-Düngestreuer für Rasentraktoren an. Am besten Düngen Sie an einem verhangenen Tag mit Aussicht auf Regen. Der Regen unterstützt Ihren Dünger dabei, tiefer in den Boden einzudringen.

2.6. Das eventuelle Rasen säen

Nach einem besonders harten Winter kann es passieren, dass Ihr Rasen stellenweise abgestorben ist. Hier hilft meist nur ein nachsäen mit frischen Rasensamen. Im späten April, Mai oder im frühen Herbst ist der optimale Zeitpunkt für eine Nachsaat. Im folgenden Video erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihren Garten in ein Rasenparadies verwandeln können.

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3. Passen Sie Ihre Pflege bei Rasen-Krankheiten oder Plagen entsprechend an

Welche Krankheiten oder Plagen Ihren Rasen befallen, ist vor allem vom Wetter abhängig. Bei den meisten Problemen genügt es jedoch, den Rasen gründlich zu vertikutieren. Die Grundvoraussetzung dafür ist, dass Sie den Befall frühzeitig feststellen. Anderenfalls helfen nur noch chemische Hilfsmittel, die nicht nur Ihr Portmonee belasten, sondern auch die Umwelt. Eine informative Übersicht über die häufigsten Rasen-Krankheiten, finden Sie hier.

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4. Wichtige Fragen und Antworten

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Wer sich aufwendiges Säen ersparen will, greift am besten zu Rollrasen.

Wann beginnt die Rasenpflege im Frühjahr?

In der Botanik wird das Frühjahr in Vorfrühling, Erstfrühling und Vollfrühling unterteilt. Der optimale Zeitpunkt für die Rasenpflege im Frühjahr ist der Erstfrühling mit Blühen der Forsythie – im März.

Wie können kahle oder braune Stellen wieder begrünt werden?

Hierzu bedienen Sie sich am besten spezieller Regenerations- oder Nachsaatmischungen, die Sie online oder im Fachgeschäft erwerben können.

Was gehört nicht zur Rasenpflege im Frühjahr?

Es gibt kaum Pflegeschritte, die Sie im Frühjahr nicht anwenden können. Allerdings ist die Intensität Ihrer normalen Pflegemaßnahmen entscheidend. Beispielsweise sollten Sie im Frühjahr nicht so intensiv gießen, wie Sie es im Sommer machen würden. Außerdem sollten Sie nicht zu viel mähen, da die Entwicklung der Außentemperatur in der Regel nicht abzusehen ist.

5. Rasen mit speziellem Dünger kalken

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  • Entgiftet den Boden und sorgt für stabiles und gesundes Wachstum
  • Mit lebenden Azotobacter Bodenbakterien
  • Fördert die Wurzelbildung und somit das vitale Wachstum der Pflanzen
  • Steigert die Fruchtbarkeit des Bodens
  • Bindet den Stickstoff der Luft und macht ihn für Pflanzen leichter verfügbar

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