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Maronen zubereiten – So geht’s

Maronen zubereiten – So geht’s

Alle Jahre wieder zieht der Duft gerösteter Maronen durch die Luft, wenn Weihnachten vor der Tür steht. Maronen gehören zum Weihnachtsmarkt wie der obligatorische Glühwein. Der intensive, sahnige Geschmack der Esskastanie hat viele Liebhaber und manch einer fragt sich, ob man Maroni zuhause zubereiten kann. Tatsächlich kann man Maroni selber zubereiten, beispielsweise indem Sie Maronen kandieren oder Maronen karamellisieren. Wie das Maronen richtig zubereiten geht, erfahren Sie hier.

Nicht nur lecker, sondern auch gesund

Sie werden überrascht sein, wie vielfältig die Esskastanie ist! Ob Maronen Polenta oder Maronen Mousse – unter den Rezepten ist für jeden etwas dabei. Und das Beste: Sie sind auch für die vegane oder vegetarische Ernährung perfekt geeignet. Doch wie gesund sind Maronen überhaupt? Maronen haben ausgesprochen viele wertvolle Inhaltsstoffe. Neben hochwertigem Eiweiß zählen wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente dazu, wie z. B. Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Magnesium, Kupfer und Mangan. Außerdem besitzen sie die Vitamine E und C, alle B-Vitamine und Betacarotin. Eine Tüte Maronen ersetzt eine ganze Mahlzeit. Auch wenn sie verhältnismäßig viele Kalorien haben (100 Gramm kommen auf ungefähr 220 Kalorien), sind sie immer noch fettärmer als andere Nüsse.

Maronen nicht roh verzehren

Auch wenn Maronen botanisch zu den Nüssen gehören, können sie nicht roh verzehrt werden. Sie müssen die Maronen richtig zubereiten, d. h. erhitzen oder kochen, um die Stärke aufzuschließen. Dann sind Maronen ein leicht verdauliches, sehr bekömmliches Grundnahrungsmittel. Und dabei sind sie wirklich wesentlich vielseitiger als ein Snack zum Knabbern. Maronen kandieren oder Maronen karamelisieren ist sicherlich die beliebteste Variante. Maronen als Beilage können gekocht als Maronen Kartoffelpüree zubereitet werden. Als Dessert können Sie ein Maronen Mousse zaubern. Als Hauptspeise kommen sie als Maronen Kürbis groß heraus. Selbst zum Backen eignen sie sich: Zu Mehl verarbeitet, können Sie daraus leckeres Brot oder eine Maronitorte zaubern. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Sie können Maronen mit unseren Tipps guten Gewissens genießen, denn mit den Maronen Rezepten tun Sie sich etwas Gutes.

Maronen oder Kastanien?

Schon beim Einkauf für das Maroni Zuhause zubereiten heißt es: Augen offen halten. Im Herbst können Sie zumeist Frischware erstehen. Das Jahr über finden Sie Maronen hingegen auch gekocht und abgepackt in fast jedem Supermarkt. Es werden zwei unterschiedliche Arten von Esskastanien angeboten. Unter dieser Bezeichnung können Sie Edelkastanien oder eben Maronen kaufen. Aber es gibt bei Maronen oder Kastanien gravierende Unterschiede: Maronen sind größer, ei- oder herzförmig. Die Schale ist rötlich-braun, heller und glänzender als von Edelkastanien. Das Fruchtfleisch ist glatter, die Maronen lassen sich leichter schälen. Maronen sind länger haltbar und ihr Geschmack ist intensiver. Achten Sie darauf, dass Sie frische Maronen kaufen. Diese sind an einer prallen, glänzenden Schale erkennbar.

Maronen zubereiten in der Mikrowelle

Sie haben es eilig und möchten Ihre Maronen schnell zubereiten? Als Snack zwischendurch oder zum Weiterverarbeiten empfiehlt sich das Maronen zubereiten in der Mikrowelle. Schneller geht es nicht! Allerdings müssen Sie einige Kleinigkeiten beachten, damit das Ergebnis auch gelingt. Ritzen Sie dafür die Haut vor dem Erwärmen ein, da die Maronen sonst platzen. Für die Garzeit stellen Sie sich sicherlich die Frage: Wie lange in Mikrowelle erwärmen? Stellen Sie die Maronen maximal zwei Minuten bei höchster Stufe ein. Achtung: Lieber zu kurz als zu lang! Schon eine Minute zu viel und die Maronen sind steinhart. Wenn Sie das Wasser entweichen hören, sind die Maronen gar. Jetzt können Sie die Maronen entweder sofort genießen oder in einem der Maronen Rezepte weiterverwenden.

Tipp für Maronen zubereiten im Ofen
Weichen Sie die Maronen vor dem Einritzen eine Stunde in kaltem Wasser ein. Durch das Maronen zubereiten mit Wasser lassen sie sich leichter einritzen. Besprenkeln Sie demnach die Schale vor dem Rösten mit Wasser. Das vereinfacht auch das Schälen hinterher. Maronen vorgegart zubereiten funktioniert, indem Sie die Maronen vor dem Rösten in sprudelndem Wasser kochen. Wie lange im Wasser sollten die Maronen kochen? Halten Sie sich an circa sechs Minuten. Somit können Sie die Garzeit im Backofen verkürzen.

Maronen zubereiten im Ofen

Schneiden Sie die gewölbte Seite der Schale mit der darunter liegenden braunen Samenhaut kreuzweise ein. So vermeiden Sie, dass die Maronen durch die starke Hitze platzen. Verteilen Sie die Maronen anschließend auf dem Blech und schieben Sie sie in den vorgeheizten Ofen. Die Temperatur beträgt 180 bis 200 Grad Celsius. Wie lange im Backofen sollten die Nussfrüchte nun bleiben? Die Garzeit beträgt je nach Größe 15 bis 25 Minuten. Wenn die Schale aufplatzt, sind Ihre Maronen fertig. Vorsicht beim Schälen: Die Maronen sind heiß!

Maronen zubereiten in der Pfanne

Für ein besonderes Aroma können Sie Maronen zubereiten, indem Sie sie in einer Pfanne auf einer Herdplatte rösten. Erhitzen Sie dazu die geschälten Kerne mit etwas Butter und Zucker. So können Sie die Maronen karamelisieren und entweder gleich genießen oder weiterverarbeiten. Das Maronen zubereiten in der Pfanne ist mit Abstand das Highlight für alle Süßschnäbel. Beachten Sie die Haltbarkeit! Wie lange haltbar Maronen sind, hängt auch von der Lagerung ab. Frische Maronen lassen sich bei Zimmertemperatur etwa eine Woche lagern, im luftdurchlässigen Plastikbeutel im Kühlschrank sogar einen Monat. Sind die Maroni gegart und geschält, müssen sie im Kühlschrank gelagert und innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Eingefroren halten sich frische sowie geschälte Maronen rund sechs Monate.

Maronen zubereiten im Kochtopf

Auch für das Maronen zubereiten im Kochtopf sollten Sie die Maronen kreuzförmig einschneiden. Um das zu vereinfachen, können Sie sie vorher in kaltem Wasser einlegen. Sind die Maronen frisch, werden sie sofort zu Boden sinken. Bleiben sie dagegen längere Zeit an der Oberfläche, sind sie schon älter. Geben Sie die Maroni in einen Kochtopf und geben Sie so viel Wasser dazu, bis sie gut bedeckt sind. Fügen Sie eine Prise Salz hinzu. Doch wie lange kochen Maronen nun am besten? Kochen Sie das Ganze zunächst auf und garen Sie die Maronen anschließend bei mittlerer Hitze ungefähr 30 Minuten weiter. Probieren Sie an einer Marone, ob sie weich genug ist. Falls nicht, können Sie sie weitere 10 bis 15 Minuten ziehen lassen.

Maronen oder Maroni?

Für manchen ist es verwirrend: Mal ist von Maronen die Rede, mal von Maroni. Was ist denn nun die korrekte Bezeichnung: Maronen oder Maroni? Die Antwort lautet: Beides ist richtig. Während Maronen der gebräuchliche Begriff in Deutschland ist, kennt man die Esskastanien in Österreich als Maroni. In der Schweiz gibt es eine weitere Variante: Marroni. Aber alle bezeichnen die Esskastanie aus der Familie der Buchengewächse, die stärkereiche Nussfrüchte bilden.

Maronen sammeln und zubereiten – leckere Maronen Rezepte

Maronen lassen sich schnell und einfach zu leckeren Gerichten verarbeiten. Ein beliebtes Essen ist Maronen Risotto. Mit Zwiebeln, Knoblauch, Risottoreis, Weißwein, Gemüsebrühe, Salbei, etwas Salz, Pfeffer und Zucker sowie gegarten Maronen lässt sich in 45 Minuten ein gesundes Mahl zaubern. Einfach und geschmackvoll lassen sich auch Waldpilze und Maronen zubereiten, etwa wenn Sie den gekochten Maronenröhrling dazu verarbeiten. Etwas Butter zerlassen, Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen und mit den Maronen und den Pilzen in der Pfanne anbraten. Abwechslung bieten verschiedene Rezepte zu Maronen Polenta. Auch sehr lecker: Maronen mit Rosenkohl, Maronen Parfait, Maronen Marzipan oder Maronen Likör – so lassen sich Maroni Zuhause zubereiten. Einfach, schnell und darüber hinaus gesund!

Maronen Nachspeise Rezept

Maronencreme für vier Personen. Sie brauchen für dieses Maronen Nachspeise Rezept:

  • 200 g vorgekochte Maronen
  • 1 Päckchen QimiQ Vanille
  • 1 Esslöffel Ahornsirup
  • 3 Esslöffel Amaretto
  • 150 ml Sahne
  • 4 Handvoll Kuchenbrösel

Pürieren und vermengen Sie die Maronen mit Ahornsirup, Amaretto und Vanille mit dem Mixstab. Rühren Sie die geschlagene Sahne unter und füllen Sie die Creme in einen Spritzsack. Geben Sie abwechselnd je eine Schicht Kuchen- oder Keksbrösel und eine Schicht Maronencreme in ein Dessertglas, bis es fast voll ist. Garnieren Sie es mit einer Maroni und einigen Bröseln und stellen Sie die Creme für mindestens zwei Stunden kalt. Fertig!

Maronenmarmelade Rezept

Für das Maronenmarmelade Rezept für vier Gläser Maronenmarmelade benötigen Sie:

  • 500 g Maronen
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 250 g Zucker

Bereiten Sie die Maronen im Kochtopf zu. Behalten Sie das restliche Kochwasser zurück. Karamellisieren Sie anschließend den Zucker goldbraun, geben Sie die geschlitzte Vanilleschote dazu und löschen Sie das Ganze mit 100 ml Maroni Kochwasser ab. Geben Sie dann die Maroni hinzu und lassen Sie sie 10 Minuten lang köcheln. Entfernen Sie jetzt die Vanillestange und pürieren Sie die verbleibende Masse. Zerbröseln Sie die Schokolade und rühren Sie sie ein, bis sie vollständig geschmolzen ist. Füllen Sie sie in die Marmeladengläser, die Sie gut verschließen müssen. Lassen Sie die Marmelade erkalten. Fertig ist der leckere Brotaufstrich!

Ob Maronen Parfait, Maronen Marzipan oder Maronen Likör, Maronen Risotto, Maronen mit Rosenkohl, Maronen Kürbis oder Maronen Kartoffelpüree – es gibt viele Arten, die leckeren Nüsse zu verzehren. Einige Zubereitungsvarianten und Rezepte kennen Sie nun und viele mehr finden Sie auch in den zahlreichen Rezeptsammlungen auf bekannten Koch- und Backseiten im Internet.

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