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Tee kochen – So machen Sie es richtig

Tee kochen – So machen Sie es richtig

Tee wird in unseren Breitengraden sehr gerne getrunken. Meistens entscheidet man sich morgens zwischen Kaffee oder Tee. Viele trinken dann Tee, da er weniger Koffein enthält und gesünder ist. Es gibt viele Anlässe, Tee zu trinken. Im Winter wärmt er, bei einer Ekältung hilft Ingwertee wieder fit zu werden und im Sommer kann man sich mit Eistee eine willkommene Abkühlung zaubern. Wir geben Ihnen hier die richtigen Anleitungen, wie Sie den jeweiligen Tee kochen und richtig aufbrühen.

1. Wie trinken Sie Ihren Tee am liebsten?

Teesorten gibt es genug: Von manchmal nicht gerade so wohlschmeckenden Kräutertees bis hin zu leckeren Früchtetees, über Fencheltee oder Jasmintee hin zu grünem Tee; nicht zu vergessen die bekannten und beliebten Teesorten wie Darjeeling oder Earl Grey. Auch wie man den Tee trinkt ist unterschiedlich. Die einen trinken ihn ohne alles, die anderen mit Zucker, mit Zitrone, mit Milch, mit Zitrone und Milch, ohne Milch, ohne Zucker – irgendwie eben – Hauptsache, er schmeckt! Kommen wir aber nun zum eigentlichen Problem, das Sie beim bzw. vor dem Teetrinken haben könnten: das Teekochen. Wie lange muss der jeweilige Tee ziehen? Sollte man lieber ein Teesieb oder ein Teeei benutzen? Und braucht man noch weiteres Teezubehör?

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2. Wasser nicht direkt auf den Teebeutel gießen

Man sollte eigentlich meinen, dass Sie beim Teekochen nichts falsch machen können – doch Sie können! Wenn Sie Ihren Tee mit einem konventionellen Teebeutel zubereiten und diesen bereits vorher in die Teetasse geben und dann erst das heiße Wasser drauf gießen, dann sollten Sie das nicht direkt auf den Teebeutel gießen. Durch die Hitze bläht dieser sich auf und kann platzen. Und schon können Sie den Tee wegschütten. Lieber erst das Wasser ins Glas und dann den Beutel hinein geben. Hier noch ein paar Punkte, die Sie beim Teekochen beachten sollten:

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» Wasser:
Zum Teekochen eignet sich weiches Wasser am besten. Wenn Sie sehr hartes bzw. kalkhaltiges Leitungswasser haben, dann können Sie dieses mit einem Wasserfilter enthärten. Möchten Sie sich keinen Wasserfilter zulegen, dann können Sie Ihren Tee auch mit kohlensäurearmem Mineralwasser aufbrühen.

» Teekanne:

Tekanne schenkt Tee in eine Tasse ein

Mit einer Teekanne können mehrere Tassen Tee gezaubert werden. Meistens bleibt der Tee darin länger warm.

Die Teekanne sollte möglichst aus Glas oder Porzellan sein. Ungeeignet für das Aufbrühen von Tee sind Metallkannen. Verwenden Sie am besten auch immer eine spezielle Kanne zum Teekochen, in die Sie keine andere Flüssigkeit außer Tee geben. Damit das Aroma des Tees nicht beeinträchtigt wird, ist es wichtig, dass Sie die Kanne nicht mit Wasser und Spülmittel auswaschen. Klares Wasser reicht zum Reinigen der Teekanne aus. Vor dem Teekochen sollten Sie die Kanne aber immer noch einmal mit heißem Wasser ausschwenken.
Im Vergeich zur Teekanne kann die Teetasse aus jedem Material bestehen. Natürlich ist das Trinkgefühl aus einer schönen Keramiktasse ein anderes als aus einem Metallbecher. Am besten sollten Sie hierbei darauf achten, dass Ihr Gefäß einen Halter hat. Viele unterschätzen die schnelle Verbrennungsgefahr, besser ist es durch einen Henkel garnicht erst das heiße Gefäß anzufassen, so können Sie Ihren Tee am entspanntesten genießen

» Teemenge:
Wie viel Tee für eine Teetasse erforderlich ist, können Sie der Verpackung entnehmen. Hier kommt es aber auch immer auf den eigenen Geschmack und auf die Teesorte an. Der so genannte Broken-Tee ist beispielsweise viel ergiebiger als Blatt-Tee.

» Lose Tees oder Teebeutel:
Ob Sie lieber lose Tees oder Tees aus Teebeuteln trinken ist Geschmackssache. Wer etwas umweltfreundlicher leben möchte, der sollte lieber losen Tee kaufen und ihn mit einem Teesieb aufbrühen. Teebeutel haben manchmal Metall im Teeschild; diese sollten Sie dann nicht in den Biomüll werfen.
Sonst ist die Dosierung bei losen Tees etwas genauer und meist auch etwas ergiebiger.

» Ziehzeit:
Die Ziehzeit können Sie der Verpackung entnehmen. Trotzdem hier noch ein paar kleine Tipps, wie Sie durch die Ziehzeit den Geschmack und die positiven Eigenschaften des Tees beeinflussen können:

  • Schwarzen und grünen Tee am besten zwei bis drei Minuten ziehen lassen. Dann wirkt der Tee anregend. Soll er beruhigend wirken, dann sollten Sie den Tee fünf Minuten ziehen lassen. In diesem Fall jedoch immer nur 2/3 der Teemenge nehmen, da der Tee sonst sehr bitter werden kann.
  • Grundsätzlich können Sie die Intensität des Tees selbst beeinflussen. Lassen Sie den Tee nur kurz ziehen, dann schmeckt er sehr mild. Lassen Sie ihn lange ziehen, dann schmeckt er sehr intensiv und meist auch bitter.
  • Teesorten, die ätherische Öle enthalten, sollten Sie beim Ziehen immer abdecken. So können Sie verhindern, dass sich die wertvollen ätherischen Öle verflüchtigen.
  • Wenn Sie spezielle Teesorten wie beispielsweise grünen Tee oder Matchatee aufbrühen, müssen Sie auf die Gradzahl des Wassers achten. Meistens reichen schon 80° C aus, 100 °C würden das Vitamin C im Tee zerstören.

Wie Sie sehen gibt es viele verschiedene Möglichkeiten seinen Tee zu genießen. Nun sind Sie an der Reihe, falls Sie am nächsten Morgen wieder in der Küche stehen und sich fragen, ob Sie lieber Kaffee oder Tee trinken sollen, greifen Sie einmal zur Teekiste. Und wenn Sie der alte Tee immer nur an Krankheit erinnert? Dann besuchen Sie doch einmal einen speziellen Teeladen, wie beispielsweise das Tee Geschwender. Dort können Sie sich beraten lassen,  neue, leckere Kombination testen und genau Ihren Geschmack finden. Wenn Sie sich dann wieder am Morgen ihren neuen Lieblingstee kochen, schaffen Sie sich einen  kleinen Moment voll Ruhe und Glück!

3. Tee richtig servieren

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  • Aufheizen auf dem Herd: Borosilicatglas ist bekannt für seine geringe Ausdehnung bei Hitze und seine hohe thermische Beständigkeit. Es kann auf Gas, Elektrokochfeld(nicht Induktionskochfeld) Herden und vielen anderen benutzt werden.
  • Ultrafeines Edelstahlsieb: Achten Sie darauf, dass sich keine Rückstände in Ihrem Tee befinden. Das Sieb kann entfernt werden, wenn der Tee nicht zu lange eingeweicht werden soll. Ohne das Sieb kann der Deckel immer noch den Topf bedecken.
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  • Wunderschöne Handwerkskunst: Die schöne Form der Lichtquelle kann eine warme und romantische Atmosphäre schaffen.


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