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Maden in der Küche: So werden Sie die Mehlwürmer wieder los

Maden in der Küche: So werden Sie die Mehlwürmer wieder los

Wer schon einmal Fliegen in der Wohnung hatte, der weiß, wie lästig diese Insekten sind. Schlimmer wird es, wenn die Flügelwesen ihre Eier im Müll oder an der Küchendecke ablegen, woraus sich dann Maden entwickeln. Lesen Sie unsere Haushaltstipps, wie Sie Madenwürmer erfolgreich bekämpfen.


1. Wo Maden vorkommen

Maden sind die Larven von Insekten und kommen sowohl draußen als auch in der Wohnung vor. Sie entwickeln sich aus der Eiablage unzähliger Insektenarten. Aus den Insektenlarven entwickeln sich im Laufe der Zeit sogenannte Puppen, aus denen wiederum das eigentliche Insekt hervorgeht wie zum Beispiel ein Schmetterling.

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Während Schmetterlinge vor allem draußen gern gesehene Gäste sind, verhält es sich mit anderen Insekten und deren Gelege oftmals anders. Wer einen Kompost oder eine Biotonne besitzt, der kennt die verschiedenen Tiere nur zu genau. Besonders die Maden von Schmeißfliegen machen Garten- und Wohnungsbesitzern oft das Leben schwer. Schon eine einzige weibliche Fliege legt in ihrem Leben mehrere hundert Eier, aus denen sich innerhalb von ein paar Tagen Maden entwickeln.

2. Einen Madenbefall erkennen

Bade auf schwarzem Grund

Maden sind kleine weiße Kriechtiere.

Überall wo es Lebensmittel und Essensreste gibt, besteht das Risiko eines Madenbefalls. Bei Maden in der Wohnung handelt es sich meistens um kleine weiße Kriechtiere ohne Beine, die aus den Eiern von Stubenfliegen schlüpfen.

Die Eiablage von Fliegen erfolgt mit Vorliebe auf Nahrungsmitteln. So können sich die Fliegenlarven nach dem Schlüpfen selbstständig mit Nahrung versorgen. Besonders offen herumliegende Lebensmittel wie Obst und Gemüse sowie ein frei zugänglicher Mülleimer bilden die Lebensgrundlage von Fliegenlarven. Stellen Sie also fest, dass sich bei Ihnen Maden in der Küche bzw. im Müll oder anderswo befinden, lesen Sie unsere Tipps zur Bekämpfung der Insektenlarven.

3. Maden erfolgreich bekämpfen

Gut zu wissen
Der unangenehme Geruch von verrottenden Lebensmitteln im Mülleimer oder auf dem Komposthaufen stammt in der Regel von der Zersetzung von Eiweiß durch Maden, Würmer und Larven.

Haben Sie Madenwürmer in Ihrer Küche entdeckt, sollten Sie die Tiere zügig bekämpfen, bevor aus ihnen noch mehr eierlegende Insekten entstehen. Dazu können Sie Maden auf verschiedene Arten beseitigen:

  • mechanisch
  • mit Hausmitteln
  • mit Chemie

3.1. Maden einfach loswerden

Haben Sie Maden in Ihrer Küche festgestellt, lassen sich die Larven meistens schnell beseitigen. Sie können die Tiere zum Beispiel einfach einsammeln und draußen im Garten entsorgen. So dienen die Madenwürmer noch als Vogelfutter.

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Für den Fall, dass Sie keinen Garten besitzen, können Sie die Insektenlarven auch zusammen mit dem Hausmüll entsorgen. Wenn Sie den Müll sowie die befallenen Lebensmittel beseitigt haben, sollten Sie sowohl Mülleimer als auch Schränke und Schubladen gründlich reinigen. Wischen Sie dazu mit warmem Wasser die betroffenen Flächen ab und lassen Sie alles gut trocknen. Alternativ kann ein heißer Fön Abhilfe schaffen, um noch in kleinsten Ritzen übrig gebliebene Eier abzutöten.

3.2. Hausmittel gegen Madenwürmer

Mülleimer mit Biomüll

Maden halten sich gern im Mülleimer auf.

Neben heißem Wasser sind auch Essigwasser oder Pfefferwasser eine weitere Möglichkeit, um die Insektenlarven in Ihrer Küche loszuwerden. Essigwasser verströmt dabei nicht nur einen für Maden unangenehmen Geruch, sondern besitzt zudem eine desinfizierende Wirkung.

Mit Pfefferwasser erzielen Sie die gleiche Wirkung. Bringen Sie dazu Wasser zum Kochen und geben Sie eine Handvoll Pfefferkörner hinzu. Lassen Sie den heißen Sud einige Minuten ziehen. Sobald das Pfefferwasser abgekühlt ist, wischen Sie damit den Mülleimer aus. Sie können das Pfefferwasser aber auch direkt als Spray gegen Maden einsetzen. Füllen Sie etwas Wasser in eine Sprühflasche und sprühen Sie die Larven damit ein. Nach kurzer Zeit verenden die Tiere und Sie müssen nur noch die Überreste entsorgen.

3.3. Weitere Maßnahmen gegen Maden

Maden mögen keine beißenden Gerüche und auch keine ätherischen Öle wie Pfefferminzöl oder Eukalyptusöl. Geben Sie ein paar Tropfen ätherisches Öl auf einige Tücher und drapieren Sie diese an verschiedenen Orten in Ihrer Wohnung. Auch eine Duftlampe oder eine Duftschale, aus der das Öl verdunsten kann, können Sie auf der Fensterbank oder in der Nähe des Mülleimers aufstellen.

Zusätzlich lassen sich Maden auch mit Salz, Kalk oder Kieselerde bekämpfen. Diese Mittel bewirken, dass Insektenlarven austrocknen und dadurch absterben. Gemahlenen Kalk sowie Kieselerde erhalten Sie oft als Pulver, das Sie nur noch über die Tiere streuen brauchen. Anschließend können Sie die toten Tiere mit einer Schaufel und einem Besen zusammenkehren.

Achtung: Vermeiden Sie Gift. Im Handel erhalten Sie spezielle chemische Mittel gegen Ungeziefer, die aber für Menschen auch nicht ganz ungefährlich sind.

4. Maden an anderen Stellen in der Wohnung

Weiße, rote und schwarze Maden existieren jedoch nicht nur draußen auf dem Komposthaufen oder drinnen in der Küche, sie finden sich auch anderen Stellen in der Wohnung. An welchen Plätzen Maden noch vorkommen und wie Sie die Tiere dort bekämpfen, zeigt Ihnen unsere Tabelle.

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Vorkommen Bekämpfung
Maden an der Wand oder Küchendecke
  • Befreien Sie mit einem Staubsauger die Wand von den Maden.
  • Suchen Sie anschließend das Madennest.
  • Entfernen und entsorgen Sie das Nest.
Maden an Pflanzen
  • Waschen Sie die Blätter mit lauwarmem Wasser ab.
  • Topfen Sie die Pflanze um und mischen Sie Gesteinsmehl in die Erde.
  • Besprühen Sie die Pflanze mit einer Mischung aus Wasser und Spiritus.
Maden im Teppich
  • Reinigen Sie den Teppich mehrmals gründlich.
  • Verwenden Sie für eine Nassreinigung etwas Waschsoda.
  • Entsorgen Sie den Teppich, wenn der Befall zu stark ist.

5. Wie Sie Maden vorbeugen

Beugen Sie einem Madenbefall vor, indem Sie Ihren Mülleimer sowie die Futterstellen und Toiletten Ihrer Haustiere immer sauber halten. Geöffnete Lebensmittel in Regalen und Schränken sollten Sie so verpacken, dass sie rundum verschlossen und luftdicht aufbewahrt werden können.

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Außerdem sollten Nahrungsmittel immer trocken gelagert werden, um Fäulnis und Schimmelbildung zu vermeiden. Das betrifft vor allem Obst und Gemüse, welches bei Zimmertemperatur im Raum stehen gelassen wird. Schützen Sie Lebensmittel, indem Sie sie mit einer Fliegenhaube abdecken oder direkt im Kühlschrank aufbewahren. Als Schutz vor Fliegen in der Wohnung können Sie außerdem Fliegengitter an den Fenstern anbringen.

6. FAQ zum Thema Maden

Schaden Maden der Gesundheit?

Fliege auf Blatt

Maden entwickeln sich aus Fliegeneiern.

Es ist richtig, dass Fliegen als Überträger diverser Krankheiten gelten. Maden selbst sind hingegen ungefährlich, sie werden sogar in der Naturheilkunde zur Wundheilung eingesetzt.

Welches Mittel hilft am besten?

Wie Sie Maden am besten bekämpfen, hängt von der Stärke des Befalls ab. Grundsätzlich ist es ratsam, mehrere Methoden miteinander zu kombinieren. Ob Sie am Ende zu einem Pulver oder natürlichem Spray greifen oder doch Gift einsetzen, bleibt dabei Ihnen überlassen.

Expertentipp: Biotonne madensicher machen[/button]

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