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Küchenplanung: Tipps und Ideen für die perfekte Küche

Küchenplanung: Tipps und Ideen für die perfekte Küche

Keinen Raum nutzen Sie öfter als die Küche. Immerhin bereiten Sie darin täglich mehrere Mahlzeiten für sich und die Familie zu. Es ist daher enorm wichtig, beim Küche planen an alles zu denken. Das ist allerdings kein Hexenwerk. In unserem Beitrag zeigen wir Ihnen,  wie Sie mit einfachen Tipps und den richtigen Ideen Ihrer Traumküche schon bald gegenüber stehen .

Das Herz des Hauses – die Küche

Ob Singlehaushalt oder Großfamilie – die Küche ist nicht nur ein Ort, an dem gekocht wird. Vielmehr ist sie der Mittelpunkt des Hauses. Hier treffen Sie sich mit Freunden, Familienmitgliedern und Bekannten in geselliger Runde und genießen die gemeinsame Zeit. Nach und nach wachsen natürlich auch die eigenen Ansprüche an eine Küche. Die Küche sollte genügend Stauraum bieten, praktisch sein, gut aussehen und dann natürlich kein halbes Vermögen kosten. Viele Punkte, die erst einmal untergebracht werden müssen. Ob Sie nun umziehen und eine neue Küche benötigen oder Ihre alte Küche einfach erneuern möchten, bei der Planung gibt es allerhand zu bedenken und zu beachten. Eine Küche kostet schließlich viel Geld und soll dementsprechend natürlich auch eine ganze Weile halten. Ärgerlich, wenn Sie sich dann schon nach wenigen Jahren ärgern und denken, hätte ich es mal so oder so gemacht.

Eine genaue Planung ist das A und O

Sie möchten sich eine neue Küche zulegen? Dann planen Sie auf jeden Fall etwas Zeit ein. Das ist nämlich leider nicht zwischen Tür und Angel gemacht. Oft handelt es sich beim schnellen Kauf um Alternativlösungen oder Kompromisse, die im ersten Moment nicht sonderlich schlimm erscheinen, in der täglichen Nutzung allerdings aufs Gemüt schlagen können. Nichts ist immerhin schlimmer, als jeden Tag beim Kochen feststellen zu müssen, dass die Arbeitsfläche zu klein ist oder der Backofen in einer anderen Höhe viel besser zu bedienen ist. Um das zu vermeiden, sollten Sie Ihre Küche also ganz genau planen – ganz egal, wieviel Platz Ihnen zur Verfügung. Denn gerade auch bei kleinen Küchen muss alles genau bedacht sein, dabei der enge Raum bestmöglich ausgenutzt wird. Unsere Tipps helfen Ihnen dabei.

Tipp 1: Küche genau Maß nehmen

Bevor Sie anfangen, den Küchenschrank und die Küchenarbeitsplatte in Gedanken auszuwählen und anzuordnen, sollten Sie erst einmal genau ausmessen, wie viel Platz Ihnen zur Verfügung steht. Seien Sie hierbei absolut genau. Ein kleiner Messfehler kann zum Verschieben der ganzen Einbauküche führen. Auch Fenster, Türen, vorhandene Steckdosen, Heizkörper, Winkel, Ecken und eventuelle Schrägen sollten bereits in den Grundriss mit aufgenommen werden. Das Aufmaß können Sie ganz einfach mit einem Zollstock aufnehmen. Viel praktischer messen Sie Ihre Küche allerdings mit einem Laser-Entfernungsmesser. Diese Geräte haben den Vorteil, dass Sie deutlich präziser messen als Sie es mit einem Zollstock machen können. Gerade, wenn Sie dabei sind, ein Haus zu bauen, lohnt sich eine solche Anschaffung in jedem Fall.

Tipp
Wer das Geld nicht unbedingt ausgeben möchte, kann sich seine normale Mikrowelle auch hinter seinen Schrank planen lassen. So verschwindet sie ebenfalls aus dem Sichtfeld und nimmt keine größere Fläche der Arbeitsplatte in Gebrauch.

Tipp 2: Welche Elektrogeräte sollen vorhanden sein?

Machen Sie sich schon im Vorfeld Gedanken, welche Elektrogeräte Sie in Ihrer Küche unterbringen wollen. Ganz wichtig sind natürlich Kühlschrank, Herd und Backofen. Auch ein Geschirrspüler darf in einer modernen Küche nicht fehlen. Mittlerweile ist die Technik soweit, dass Sie auch eine Mikrowelle mit in die Küche integrieren können. Das ist aber eher eine Preisfrage. Doch gerade, wenn Sie nur eine kleine Küche oder eine Single Küche haben, sollten Sie genau überlegen, welche Geräte Sie wirklich benötigen und welche nicht. Denn für gewöhnlich passen gar nicht alle den kleinen Raum. Helfen kann es, wenn Sie in diesem Zusammenhang einen Küchenplaner online verwenden, wie zum Beispiel den Ikea Küchenplaner. Dort können Sie die genauen Raummaße eingeben und schon mal schauen, wieviel Küchenmöbel überhaupt Platz haben.

Tipp 3: Anordnung der Elektrogeräte

Die Anordnung der Elektrogeräte ist nicht nur wichtig, um sich unnötige Laufwege zu ersparen, sondern auch, um den Stromverbrauch so gering wie möglich zu halten. Ganz wichtig ist hierbei, dass Kühlschrank und Herd weit entfernt voneinander stehen. So können beide Geräte auch effizient genutzt werden. Der Herd neben dem Kühlschrank sorgt nämlich dafür, dass der Kühlschrank deutlich mehr leisten muss, um die kühle Temperatur zu halten. Das bedeutet wiederum, dass der Stromverbrauch in die Höhe schießt. Neben der Anordnung der einzelnen Geräte ist auch die Energieeffizienz der Küchenelektrogeräte für den Stromverbrauch verantwortlich. Probieren Sie, nicht alte Stromfresser in die Planung mit einzubringen, sondern investieren Sie lieber in ein sparsames Gerät. Hier lassen sich bis zu 70 Prozent sparen.

Tipp 4: Genügend Arbeitsfläche

Gerade wenn Sie gern zusammen kochen, ist es enorm wichtig, dass Sie sich genügend Arbeitsfläche sichern. Nichts ist nerviger, als ständig alles zu türmen oder von A nach B zu räumen, weil der Platz einfach nicht ausreicht. Zum anderen sollte die Anordnung der Arbeitsfläche richtig gewählt werden, um den Arbeitsfluss nicht zu beeinflussen. So kommt zuerst der Kühlschrank, indem die Lebensmittel gelagert werden, im Anschluss daran die Spüle, um das Gemüse gleich waschen zu können. Jetzt folgt eine etwas größere Küchenarbeitsfläche, um Gemüse, Fleisch und andere Lebensmittel schälen, putzen und zerkleinern zu können. Im nächsten Schritt wartet der Herd mit Backofen. Hier werden die Lebensmittel zubereitet. Mit dieser Reihenfolge bieten Sie einen harmonischen Arbeitsweg, bei dem Sie nicht hin und her rennen müssen. Die Anordnung ist natürlich kein Muss. Sie können Ihre Schränke auch wie gewohnt aufstellen. Hauptsache ist, dass Sie damit klar kommen.

Tipp 5: Stauraum schaffen

Mit das wichtigste in einer Küche, gerade in einem Mehrpersonenhaushalt, ist der Stauraum. Hier haben Sie mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Ob Hänge-, Unter-, Eck- oder Hochschränke – hier bekommen Sie einiges unter. Sehr beliebt sind derzeit aber Auszüge, sprich Schubladen in verschiedenen Breiten und Längen. So gerät auch in der hintersten Ecke nichts in Vergessenheit. Besonders geschätzt sind die Auszüge wegen des rückenfreundlichen Selbsteinzugs und der automatischen Anschlagsdämpfung. So macht das Arbeiten in der Küche jetzt sogar Spaß. Auch Apothekerschränke bieten eine große Fläche, um Lebensmittel unterzubringen. Diese sind zwar etwas teurer, aber besonders in kleinen Küchen mit wenig Stellfläche äußerst beliebt und praktisch. Beim Küche planen sollten Sie diese Schränke also durchaus bedenken.

Tipp 6: Die richtige Arbeitshöhe

Die Arbeitshöhe kann von zu Person zu Person unterschiedlich sein. Daher ist es zuerst einmal wichtig, dass Sie darüber nachdenken, wer am häufigsten von Ihnen in der Küche tätig ist. Sollten Sie beide mit Eifer Kochen und Backen, können Sie sich in der Mitte treffen. Küchenarbeiten können schrecklich sein, wenn man sich entweder zu stark strecken und bücken muss. Zum einen macht Kochen so keinen Spaß und zum anderen sind Sie früher oder später von Rückenproblemen geplagt. Die richtige Arbeitshöhe ermitteln Sie folgendermaßen: Winkeln Sie Ihre Arme an und messen Sie die Strecke vom Fußboden bis zur Elle (Unterseite der Arme). Ziehen Sie davon ungefähr 10 bis 15 Zentimeter ab. Dann haben Sie das Maß, was Sie als optimale Arbeitshöhe gebrauchen.

Tipp 7: Die richtige Beleuchtung

Ohne die richtige Beleuchtung klappt in der Küche nichts, zumindest wenn es draußen anfängt schummrig zu werden. Besonders im Bereich der Arbeitsfläche sollten Sie immer genug Licht haben. Achten Sie darauf, dass die Beleuchtung keine Schatten wirft. Bei Rechtshändern sollte der Lichtstrahl immer von links und bei Linkshändern von rechts kommen. In der Küche sollte eine ausreichend gute Grundbeleuchtung vorhanden sein. Spezielle Bereiche der Arbeitsfläche sollten zudem viel Helligkeit zum Arbeiten bieten und keine Schatten werfen. Sehr zu empfehlen sind praktische Unterbauleuchten für die Küchenschränke. Einfach zu montieren und deutlich günstiger, als wenn Sie solche Lichtobjekte in einem Küchenstudio dazubuchen.

Tipp 8: Ausreichend Steckdosen einplanen

Ein großes leidiges Thema bei vielen Hausfrauen sind die Steckdosen. Irgendwie sind doch nie ausreichend viele vorhanden. Kaffeemaschine, Toaster, Wasserkocher, Mikrowelle – alle diese Geräte sind ständig in Gebrauch und benötigen Strom. Wenn dann noch der Mixer zum Einsatz kommen soll, geht das Problem schon los. Gerade wenn Sie neu bauen, sollten Sie daher genügend Steckdosen in der Küche einplanen. Ungefähr 10 Stück dürfen es in einer Küche schon sein.

Tipp 9: Anregungen holen

Es gibt in Ihrer näheren Umgebung sicher einige Küchenstudios mit einer kleinen Ausstellungsfläche. Solche Besuche können ungemein bei der Planung helfen. Oft wissen wir Laien nämlich gar nicht, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt und wie man eventuelle Platzengpässe geschickt kaschieren kann.

Schnappen Sie sich also Ihren Partner und schauen Sie sich ruhig die eine oder andere Küche an und lassen Sie sich inspirieren.

Den Fachmann hinzuziehen

Wie Sie sehen, gibt es einiges zu beachten, wenn Sie eine neue Küche kaufen wollen. Die Elektrogeräte müssen so angeordnet sein, dass Sie trotzdem noch genügend Platz zum Arbeiten und als Stauraum zur Verfügung haben. Außerdem sollten die Steckdosen genau eingeplant werden und auch die Beleuchtung ist nicht zu unterschätzen. Unsere Tipps geben Ihnen schon einmal Anregungen, worauf Sie beim Küche planen achten sollten. Darüber hinaus ist es jedoch zu empfehlen, ein Fachgeschäft aufzusuchen. Dort ist eine gute Beratung für Ihre Küche garantiert. Dabei ist es ganz egal, ob Sie sich für eine Landhausküche, eine Küche mit Kochinsel oder eine Wohnküche entscheiden. Ihr Berater wird Ihnen Musterküchen in allen Stilen zeigen können, sodass eine Entscheidung umso leichter fällt. Außerdem können Sie dort möglicherweise Geld sparen. Wenn Sie alle Küchenzeile, Elektrogeräte und Co. nämlich komplett bei einem Küchenhersteller kaufen, bekommen Sie eventuell nämlich ein wenig Rabatt. Das ist allerdings immer eine individuelle Absprache mit dem jeweiligen Verkäufer. Ein Versuch ist es jedoch wert.

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