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Handtücher richtig waschen und pflegen – So geht’s

Handtücher richtig waschen und pflegen – So geht’s
Wie oft müssen Handtücher gewaschen werden?

Handtücher sollten Sie je nach Gebrauch täglich bzw. spätestens nach drei Tagen austauschen. Sie können sie einzeln oder zusammen mit Bettwäsche oder Unterwäsche waschen.

Bei welcher Temperatur und bei welchem Programm sollte ich Handtücher waschen?

Waschen Sie Ihre Handtücher stets bei mindestens 60 Grad, um alle Keime und Bakterien abzutöten. Drehen Sie die Schleuderzahl im Programm „Koch- und Buntwäsche

Wie trockne ich Handtücher am besten?

Damit die Handtücher besonders weich bleiben und nicht hart werden, sollten Sie diese in den Wäschetrockner geben. Ansonsten, wenn möglich, an der frischen Luft trocknen lassen.

Im Haushalt gibt es unzählig viele Aufgaben zu erledigen. Obwohl das Waschen von Handtüchern kein Hexenwerk ist, gilt es dennoch einiges zu beachten, um hygienisch reine und flauschig weiche Handtücher zu erhalten. In diesem Ratgeber bekommen Sie zahlreiche Tipps, worauf Sie beim Sortieren und Waschen von Handtüchern achten sollten. Zusätzlich bekommen Sie Information darüber, wie Sie Handtücher am besten trocknen können und ob das anschließende Bügeln sinnvoll und notwendig ist.

1. Handtücher vor der Wäsche sortieren

Handtücher sind in jedem Haushalt täglich in Gebrauch. So benutzen Sie wir sie zum Abtrocknen nach dem Duschen und Waschen oder auch in der Küche.

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Da sie regelmäßig in Kontakt mit Wasser, Schweiß, Schmutz und Bakterien kommen, müssen sie regelmäßig und gründlich gereinigt werden.

Wie oft ein Handtuch gewaschen werden muss, hängt natürlich auch damit zusammen, wie häufig und intensiv es genutzt wird.

Gut zu wissen
In einer Studie der Universität von Arizona haben Wissenschaftler herausgefunden, dass sich trotz gründlichem Händewaschen sehr viele Keime und Bakterien im Handtuch befinden. Daher sollten Sie zwei verschiedene Handtücher für Gesicht und Hände benutzen.
Trocknen sich beispielsweise mehrere Personen an dem gleichen Handtuch in der Küche ab, sollten Sie dieses täglich wechseln. Das eigene Duschtuch können Sie etwa zwei bis drei Tage benutzen.

Bevor Sie die Handtücher in die Waschmaschine geben, sollten Sie sie unbedingt nach Farben trennen. Waschen Sie demnach nicht bunte Handtücher zusammen mit weißen Handtüchern. Auf diese Weise können Sie vermeiden, dass es zu Verfärbungen kommt.

Handtücher müssen jedoch nicht zwingend separat in die Waschmaschine. Sie können diese auch zusammen mit Unterwäsche oder Bettwäsche waschen. Achten Sie jedoch in diesem Fall darauf, dass die Waschtemperaturen harmonieren.

Tipp: Neue Handtücher sollten Sie beim ersten Mal stets separat waschen, um Verfärbungen zu vermeiden. Geben Sie außerdem statt Waschpulver 50g Natron in die Waschmittelkammer. Auf diese Weise werden chemische Rückstände besser entfernt, sodass das Handtuch saugfähiger ist.

2. Handtücher waschen – darauf sollten Sie achten

person stellt die waschmaschine ein

Durch die richtigen Einstellungen erhalten Sie flauschig weiche und zudem hygienisch reine Handtücher.

Wenn Sie Ihre Handtücher waschen, sollten Sie auf die richtigen Einstellungen achten. Nur so kann garantiert werden, dass die Handtücher sauber und hygienisch rein werden. Zudem können Sie mit einer individuellen Anpassung sowohl Wasser als auch Strom sparen.

  • Ein geeignetes Programm wählen: Neuere Waschmaschinen haben mittlerweile unzählig viele Programme, bei denen Sie Ihre Wäsche waschen können. Für Handtücher benötigen Sie jedoch lediglich das Programm „Kochwäsche“, über welches jede Maschine verfügt. Die Schleuderzahl sollte dabei zwischen 1400 und 1600 Umdrehungen pro Minute liegen.
  • Die richtige Temperatur einstellen: Viele Menschen sind der Meinung, dass Handtücher stets bei 90 Grad gewaschen werden müssen, um Bakterien und Keime abzutöten. Dies ist allerdings nicht ganz richtig. Auch bei 60 Grad werden nahezu alle Bakterien vernichtet. Ist ein Handtuch nur bei 40 Grad waschbar, sollten Sie zusätzlich Hygienespüler verwenden.

  • Waschmittel hinzugeben: Auch das Waschmittel muss entsprechend ausgewählt werden. Benutzen Sie für bunte und dunkle Handtücher stets flüssiges Color- oder Feinwaschmittel. Weiße Handtücher können Sie mit einem Vollwaschmittel waschen. Die enthaltenen Bleichmittel wirken zusätzlich desinfizierend.
  • Über- bzw. Unterladen vermeiden: Achten Sie beim Befüllen der Maschine darauf, dass diese weder zu voll noch zu leer ist. Schauen Sie am besten in der Bedienungsanleitung nach, wie viel kg Sie in die Trommel geben dürfen. Auf diese Weise können Sie ein schlechtes Waschergebnis vermeiden.
  • Auf Weichspüler verzichten: Auch wenn Weichspüler dafür sorgt, dass die Handtücher gut riechen und angenehm flauschig sind, sollten Sie unbedingt auf diesen verzichten. Dieser legt sich wie ein Film über die Fasern, sodass das Handtuch nicht mehr so saugfähig ist. Zudem schadet Weichspüler der Umwelt. Ein guter Ersatz sind Essig und Natron. Geben Sie dazu entweder einen Esslöffel Essigessenz oder einen Esslöffel Natron in die Weichspülkammer.

Wollen Sie Ihre alten Handtücher loswerden, weil Sie Ihnen zu langweilig geworden sind? Fragen Sie im örtlichen Tierheim nach, ob sie die Handtücher als Sachspende gebrauchen könnten.

3. Handtücher am besten im Wäschetrockner trocknen

frau haengt handtuecher an der waescheleine auf

Besitzen Sie keinen Wäschetrockner, sollten Sie Ihre Handtücher draußen an der frischen Luft trocknen lassen.

Beim Kauf eines neuen Handtuchs fühlt dieses sich in der Regel schön weich und flauschig an. Nach der ersten Wäsche kommt dann die Ernüchterung. Im trockenen Zustand werden die einst flauschigen Handtücher hart wie ein Brett.

Dass die Handtücher nach dem Trocknen auf dem Wäscheständer hart werden, liegt daran, dass die Fasern bei der Wäsche stark beansprucht werden und daraufhin kreuz und quer liegen. Diese Strukturen verfestigen sich beim Trocknen, sodass das Handtuch hart und rau wird. Zusätzlich werden die Fasern auch durch stark kalkhaltiges Wasser fester.

Um die sogenannte Trockenstarre zu vermeiden, sollten Sie die Handtücher nach dem Waschen am besten in den Trockner geben. Durch die kontinuierliche Bewegung werden die Fasern gelockert, sodass das Handtuch anschließend schön weich ist.

Wenn Sie keinen Wäschetrockner besitzen, sollten Sie die Handtücher, wenn möglich, an der frischen Luft trocknen lassen. Auch durch den leichten Wind bleiben die Handtücher in Bewegung, sodass sie nicht starr werden.

Auch wenn es immer noch weit verbreitet ist, Handtücher zu bügeln, sollten Sie unbedingt darauf verzichten. Durch das Bügeln werden die Fasern zusammengepresst, sodass sie nicht mehr so viel Wasser aufnehmen können.

Mit welchem einfachen Mittel Sie hart gewordene Handtücher wieder flauschig weich bekommen, sehen Sie in diesem Video:

4. Wollen Sie Ihre alten Handtücher doch lieber ersetzen?

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