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Handseifen im Test: Nivea besonders hautschonend

Handseifen im Test: Nivea besonders hautschonend

Wenn eine Grippewelle im Umlauf ist sollte man sich häufiger die Hände waschen. Stiftung Warentest hat nun 16 flüssige Handseifen getestet. Welche Handseifen im Test am besten abgeschnitten haben erfahren Sie hier.

1. Händewaschen beugt Krankheiten vor doch normale Handseife reicht aus

Das regelmäßige Händewaschen ist einfach ein Muss. Nicht nur, weil man so Schmutz sehr gut von den Händen abbekommt, sondern weil durch das Händewaschen auch viele Bakterien und Viren weggeschwemmt werden. Da sieht man mal wieder, wie einfach es doch sein kann etwas dazu beizutragen, die Verbreitung von Krankheitserregern unter Kontrolle zu halten. Wer sich nämlich so effektiv wie möglich vor Husten, Schnupfen und Heiserkeit schützen möchte, der sollte sich einfach regelmäßig die Hände waschen.

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Viele Menschen waschen sich wirklich regelmäßig die Hände. Sie sind häufig jedoch der Meinung, dass es ausreicht, sich die Hände mit klarem Wasser zu waschen. Schmutz lässt sich dadurch meist ja auch schon richtig gut entfernen.

Bei Bakterien und Vieren sieht das jedoch nicht aus. Erst durch den Einsatz von Seife werden die Verschmutzungen und Krankheitserreger richtig von den Händen gelöst und weggeschwemmt. Eine ganz normale Handseife reicht dafür aber völlig aus.

2. Antibakterielle Handseifen sind unnötig

Auch wenn die meisten Hersteller versprechen, dass ihre antibakteriellen Handseifen für eine porentiefere Reinheit sorgen, so sind viele Hygieniker dennoch sehr skeptisch. Sie befürchten sogar, dass die Gefahr der Resistenzbildung besteht, wenn sehr viele Produkte antibakteriell ausgerüstet sind.

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Wie der Test bewiesen hat, halten die meisten antibakteriellen Handseifen auch nicht das, was sie versprechen. Besonders ins Auge stach beim Test die Flüssigseife von Sagrotan. Sie verspricht aufgrund des antibakteriellen Wirkstoffes Benzalkoniumchlorid eine Bakterienverminderung von 99,9 Prozent. Es ist daher nicht wunderlich, dass viele eher zu solchen antibakteriellen Flüssighandseifen greifen. Das Problem: Sagrotan hält seine Versprechungen nicht.

3. Desinfektionsmittel sind besser als antibakterielle Handseifen

bakterien

Gegen Bakterien und Keime helfen Desinfektionsmittel am besten.

Wer seine Hände wirklich gründlich reinigen möchte, der sollte lieber zur normalen Handseife greifen und darauf achten, dass sowohl die Handrücken, die Handinnenseiten und auch die Zwischenräume der Finger gut eingeseift sind.

Wer an einer akuten Infektionskrankheit leidet oder wer sich um Personen mit einem geschwächten Immunsystem kümmern muss, sollte für die Reinigung der Hände alkoholische Desinfektionsmittel benutzen da diese deutlich wirkungsvoller sind als antibakterielle Handseifen.

Nach dem kräftigen Einschäumen bzw. Einreiben der Hände sollten Sie diese Mittel dann nach etwa zwanzig Sekunden gründlich abspülen.

4. Alle Produkte beseitigen Küchengerüche gut

Insgesamt 500 Testpersonen haben die Flüssighandseifen in der Praxis getestet. Je 30 Probanden benutzen im Test eine Woche lang ein anonymisiertes Produkt.

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Mit diesem mussten sie sich mindestens vier Mal am Tag die Hände waschen. Die Probanden nahmen dabei jedes einzelne Produkt in puncto Hautgefühl, Konsistenz und Verteilbarkeit genauer unter die Lupe. Sie bewerteten aber auch, wie stark die einzelnen Produkte unangenehme Küchengerüche reduzieren. Einige Produkte versprechen nämlich, dass sie unangenehme Gerüche komplett beseitigen.

Egal ob die Probanden eine Flüssigseife mit Geruchsstop benutzen oder ohne, unangenehme Gerüche beseitigten alle Produkte gut.

5. Vergleichssieger: Nivea Creme Soft Cremeseife


Im Test schnitt die Flüssigseife Nivea Creme Soft Cremeseife am besten ab. Sie erhielt als einzige flüssige Handseife im Test das Qualitätsurteil SEHR GUT (1,4).

Mit einem Preis von 64 Cent pro 100 Milliliter gehört sie dafür aber auch zu den teureren Produkten. Dafür wirkt sie aber am besten dem Feuchtigkeitsentzug beim Händewaschen entgegen. Eine gewisse Austrocknung der Haut lässt sich jedoch beim Waschen nicht verhindern.

Gut reinigt auch die flüssige Handseife ja! Creme Seife Mandelmilch von REWE die Haut. Sie erhielt im Test das Qualitätsurteil GUT (2,0).

Mit einem Preis von 13 Cent pro 100 Milliliter kann sie durchaus mit dem Vergleichssieger mithalten. Sie ist rezepturgleich und preisgleich mit der Flüssighandseife Yanao Body Cremeseife Mandelmilch von Penny. Alle anderen getesteten Produkte erhielten kein besseres Qualitätsurteil als BEFRIEDIGEND.

Unter den fünf Handseifen mit antibakterieller Wirkung, die Stiftung Warentest genauer unter die Lupe genommen hat, schnitt die flüssige Handseife von duschdas am besten ab. Sie erhielt das Qualitätsurteil BEFRIEDIGEND (2,7).

6. Fazit

Wer sich regelmäßig die Hände mit einer normalen Flüssigseife wäscht, der kann die Verbreitung von Krankheitserregern unter Kontrolle halten. Wichtig ist, dass man sich regelmäßig nach jedem Toilettengang, vor der Zubereitung von Lebensmitteln, vor dem Essen, bei Verschmutzungen und wenn man z.B. einem erkälteten Menschen die Hand gegeben hat die Hände wäscht. Wenn Sie sich jedoch zu oft die Hände waschen, dann schaden Sie Ihrer Haut damit auf Dauer.

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Bildnachweise: , peterschreiber.media /AdobeStock

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