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Grill anzünden: Tipps zum richtigen Befeuern von Kohle- und Gasgrill

Grill anzünden: Tipps zum richtigen Befeuern von Kohle- und Gasgrill

Sobald es warm wird, lauern sie auch schon auf ihren Einsatz: Die selbsternannten Profi-Griller. Keine Diskussion um die beste Methode, dem Grillgut ordentlich einzuheizen, ist ihnen zu schade. Jeder ist ein Experte auf seinem Gebiet und hat im Laufe der Zeit seine eigene Technik entwickelt und perfektioniert. Doch was ist dran an Grillanzünder, Spiritus und Brennpaste? Lesen Sie unsere Anleitung und Tipps, bevor Sie das nächste Mal zum BBQ einen Grill anzünden.


1. Grillen als Event im Sommer und Winter

Kochen war gestern, heute ist Grillen angesagt. Immer mehr Menschen in Deutschland greifen an Feiertagen und am Wochenende in die Tiefkühltruhe und laden Familie und Freunde zu einer Grillfeier ein.

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Dabei ist Grillen nicht mehr nur eine Veranstaltung für laue Sommerabende. Nein, auch im Winter stehen wetterfeste Profi-Brutzler am Holzkohlegrill, Elektrogrill oder Gasgrill und heizen Ihren Gästen mit ihren Grillkünsten richtig ein.

So trifft die Bezeichnung „nach dem Grillen ist vor dem Grillen“ auf besonders hartgesottene Griller komplett zu. Demnach wird in der Zeit kurz vor Weihnachten noch die letzte Wurst auf dem Rost gewendet, bevor es spätestens nach dem ersten Neuschnee im Januar weitergeht.

Angrillen heißt das im Fachjargon und findet immer mehr Anklang unter Grillfreunden. Doch was sich so souverän anhört, erscheint oftmals ziemlich abenteuerlich, wenn zu Spiritus und anderen Brandbeschleunigern gegriffen wird.

2. Unterscheiden Sie verschiedene Grill-Arten

Gut zu wissen
In letzter Zeit setzt sich der Kugelgrill, der oftmals mit Rollen ausgestattet über einen halbkugelförmigen Deckel verfügt, während die andere Halbkugel die Wanne für die Holzkohle und das Grillgut bildet, immer mehr durch.

Wo es früher noch um Kohle ging, geht es heute um die Technik. Die Zeiten, in denen einfach Holzkohle aufgeschichtet, angezündet und abgewartet wurde, sind vorbei.

In Anbetracht verschiedener Grillgeräte und Grilltechniken verschaffen wir Ihnen an dieser Stelle zunächst einen kurzen Überblick:

  • Holzkohle: Grillen mit Holzkohle stellt die klassische Variante dar. Holzkohle besteht zu einem großen Teil aus Holz.
  • Elektrogrill: Beim Grillen mit einem Elektrogrill wird auf jeden Brennstoff verzichtet. Einzig ein Stromanschluss ist notwendig.
  • Gasgrill: Ein Gasgrill wird entweder mit Erdgas oder mit Propangas betrieben. Es ist der Anschluss einer Gasflasche erforderlich.

Für die einzelnen Grill-Arten existieren auch unterschiedliche Vorschriften. So darf beispielsweise ein Holzkohlegrill aufgrund der Rauchentwicklung meistens nicht auf dem Balkon von Mehrfamilienhäusern genutzt werden. Elektrogrills hingegen erscheinen meistens leise und unauffällig, sodass sie selten ein Problem darstellen.

3. Anleitung: Zünden Sie einen Grill richtig an

Kugelgrill mit großer Flamme.

Verwenden Sie keinen Spiritus, um einen Grill anzuzünden.

Neben den einzelnen Grill-Arten möchten wir Ihnen nachfolgend ebenfalls einige Tipps zum Thema „Grill anzünden“ geben. Lesen Sie in unserer Anleitung, welche Produkte Ihnen beim Grill anzünden zur Verfügung stehen und was Sie tunlichst vermeiden sollten.

3.1. Finden Sie den richtigen Grillanzünder

Während man einen Elektrogrill lediglich mit dem Netzstrom verbinden oder bei einem Gasgrill den Gashahn aufdrehen muss, bleibt bei einem Holzkohlegrill oftmals nichts unversucht, um das Feuer zu entfachen.

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So gibt es im Handel allerlei Produkte, die damit werben, die Kohle möglichst schnell zum Glühen zu bringen. Doch inwiefern unterscheiden sich die einzelnen Grillanzünder voneinander?

Bei Holzkohle handelt es sich meistens um ein reines Naturprodukt mit einer langen Brenndauer. Dabei brennt die Grillkohle in der Regel sehr gleichmäßig und mit einer langanhaltenden Glut.

Als Grillbriketts hingegen wird der in Form gepresste Holzkohlestaub bezeichnet. Damit brennen die verkokten Briketts sogar noch länger und bilden eine äußerst gleichmäßige Glut aus.

Brennpaste ist eine spezielle Zusammensetzung aus Spiritus und einem Geliermittel, damit aus der Flüssigkeit eine gelartige Masse wird. Diese hat den Vorteil, dass sie nicht überdosiert auslaufen kann und somit die Brandgefahr mindert.

3.2. So gelingt das Anzünden des Grills

Möchten Sie einen Grill anzünden, gibt es dabei einige Dinge zu beachten, die wir Ihnen nun genauer erläutern. Schichten Sie zuerst die Holzkohle oder die Grillbriketts im Grill so auf, dass alles zusammen einen kleinen Hügel ergibt.

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Nun können Sie den Grillanzünder, beispielsweise die Brennpaste, den Brennwürfel oder das Feuerkissen, an der gewünschten Stelle platzieren. Halten Sie nun ein Streichholz an den Grillanzünder und entzünden Sie diesen.

Grill mit Kohle und Glut.

Legen Sie Ihr Grillgut bzw. Ihr Fleisch stets auf eine Glut ohne Flamme.

Über den Grillanzünder wird die Entzündung der anderen Brennstoffe angestoßen. Warten Sie solange, bis sich der Grillanzünder vollständig aufgelöst hat, bevor Sie das Grillgut auflegen.

In der Regel entwickelt sich die Glut sehr schnell, sodass Kohle und Briketts schon äußerlich zu Asche werden. Dauert Ihnen der Vorgang zu lange, können Sie dem Ganzen etwas Luft zufächeln. Generell wird auch auf der glühenden Kohle gegrillt statt über offenen Flammen, und zwar aus diesen Gründen:

  • Tropft Fett hinab in das Feuer, provoziert das ebenfalls eine gefährliche Stichflamme.
  • Angekohltes Fleisch gilt als gesundheitsschädlich und krebserregend.

Verwenden Sie zum Anzünden des Grills am besten keinen Spiritus, da der Einsatz des Brandbeschleunigers zu Stichflammen und zu lebensgefährlichen Verpuffungen führen kann.

4. Weitere Mittel, um einen Grill anzuzünden

Neben den bisher vorgestellten Varianten gibt es noch mehr Möglichkeiten, Kohlen und Briketts gut zum Glühen zu bringen. Lesen Sie dazu unsere Tabelle:

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Mittel Beschreibung
Grillkohle Anzündkamin
  • Dabei handelt es sich um einen Grillkohleanzünder aus Metall, ähnlich wie ein kleiner Eimer.
  • Dieser Kamin wird mit Briketts oder Kohle sowie einem Grillanzünder befüllt.
  • So entsteht in dem Gefäß eine Glut, die anschließend mit Hilfe eines Grillhandschuhs in den Grill umgefüllt wird.
Grillgebläse/Grillfön
  • Dabei handelt es sich um kleine Geräte, welche einen Luftstrom erzeugen.
  • Über diesen manuell erzeugten Luftstrom wird die Glut weiter angefacht, ohne Asche aufzuwirbeln.
  • Die Produkte kosten wenige Euro und eignen sich entweder für Kamine, Lagerfeuer oder zum Grillen.
natürliche Grillanzünder
  • Es gibt auch Grillanzünder, die aus 100% Naturmaterialien hergestellt sind, zu kaufen.
  • Dabei handelt es sich zum Beispiel um Pflanzen- oder Bienenwachs sowie um Holzwolle oder Sägemehl.
  • Diese Grillanzünder verhalten sich frei von Chemie, geruchs- und geschmackslos und sind biologisch abbaubar.

5. Verzweifeln Sie nicht, wenn kein Grillanzünder bereitsteht

Grillen mit Anzündkamin.

Ein Anzündkamin stellt eine recht sichere Methode zum Grill anzünden dar.

Ob Kugelgrill oder offene Holzkohle, einen Grill anzuzünden ohne Grillanzünder erweist sich als Griff in die Trickkiste. So können Sie beispielsweise einen Eierkarton als Grillanzünder nutzen.

Schichten Sie die Brennstoffe auf und legen Sie den Eierkarton oben drauf. Gießen Sie eins Ihrer Haushaltsöle wie Olivenöl oder Sonnenblumenöl über den Eierkarton. Mit einem langen Feuerzeug lässt sich alles entzünden, ohne dass explosive Verpuffungen entstehen.

Wollen Sie einen Grill per chilenische Methode anzünden, wickeln sie eine Flasche komplett mit Würsten aus Papier ein. Stellen Sie sie anschließend in den aufgeschichteten Kohlehügel.

Nun wird ausschließlich die Glasflasche aus dem Hügel gezogen, sodass nur noch das Papier zwischen den Briketts und der Kohle stehen bleibt. Dieses wird jetzt ebenfalls mit einem Stabfeuerzeug entzündet und gibt die Glut an die Kohle oder die Briketts weiter.

Wie Sie einen Kugelgrill richtig anzünden, sehen Sie auch noch einmal in dem folgenden Video:

6. Passende Grillanzünder online kaufen

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