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Biomüll entsorgen – Was gehört in die Biotonne?

Biomüll entsorgen – Was gehört in die Biotonne?

Rund ein Drittel des Hausmülls besteht aus organischen Stoffen, die gesondert entsorgt werden müssen. Wie Sie Ihren Biomüll entsorgen sollten erfahren Sie hier.

1. Kompost herstellen

Die Handhabung des Biomülls ist in Deutschland nicht einheitlich. Es gibt Bundesländer, die haben eine Biotonne eingeführt, andere nicht. Dort, wo es keine Biotonne gibt, werden die Abfälle dem Restmüll zugeführt. Alle anderen Länder stellen Biotonnen zur Verfügung. Wer einen Komposthaufen im Garten hat, der kann solche organischen Abfälle auch dort entsorgen. Allerdings sollten keine kranken Pflanzen kompostiert werden, weil sich die Erreger sonst verbreiten könnten. Aus dem ganzen Biomüll können Sie Kompost herstellen, den Sie als Düngemittel einsetzen können. Sie können daraus aber auch einen Kompostsud herstellen.

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2. Beitrag zum Klimaschutz

In eine Biotonne gehört ausschließlich biologisch abbaubarer Müll, also keine Plastikverpackungen und auch kein Glas. Rund 30 bis 40 Prozent des ganzen Abfallaufkommens entfallen auf Biomüll. In einem Jahr werden rund 13 Millionen Tonnen Bioabfälle in Kompostieranlagen und Biogasanlagen sinnvoll verwertet. Insgesamt werden pro Jahr etwa 4 Millionen Tonnen Kompost aus Biomüll hergestellt. Das ist eine gute Sachen, denn wenn die ganzen Säcke mit Biomüll einfach nur auf eine Deponie ausgebracht werden würde, dann hätte dies zur Folge, dass Methangas entstehen und in die Atmosphäre gelangen könnte. Durch die Herstellung von Kompost und dem richtigen Biomüllentsorgen leisten wir also auch einen Beitrag zum Klimaschutz.

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3. Was gehört alles in die Biotonne?

Wie schon erwähnt, gehören in eine braune Tonne, also in die Biotonne, lediglich biologisch abbaubare Abfälle tierischer und pflanzlicher Herkunft. Vorraussetzung für die Abfälle ist, dass sie von Mikroorganismen, Lebewesen und Enzymen abgebaut werden können. Und genau darin sehen viele besonders im Sommer ein Problem. Ist es draußen sehr warm, dann tummeln sich in der Biotonne Maden und Fliegen. Außerdem bilden sich in der Biotonne  Schimmelpilze. Aber nicht nur das. Bei hohen Temperaturen fängt die Biotonne natürlich auch an zu stinken.

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4. Gerüche vermindern

Wenn Sie im Sommer verhindern möchten, dass sich Maden, Fliegen und Schimmelpilze in der Biotonne bilden und vermehren können, dann sollten Sie über die Abfälle besonderes Biotonnenpulver, Sägemehl oder Gesteinsmehl geben. Die unangenehmen Gerüche entstehen durch die Flüssigkeit, die sich am Boden der Tonne sammelt. Fängt diese an zu gären, dann entstehen stinkende Faulgase. Da man in eine Biotonne auch Papiertüten werfen darf sollten Sie den Boden der Tonne immer mit Zeitungspapier versehen. So wird die stinkende Flüssigkeit aufgesogen und die unangenehmen Gerüche werden größten Teils eliminiert.

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Um Gerüche von vornherein zu vermeiden sollten Sie Ihre Biotonne immer an einen schattigen Platz stellen und den Deckel geschlossen halten. Damit sich in der Biotonne keine Flüssigkeit am Boden sammeln kann ist es auch ratsam, dass Sie Obst, Gemüse, Kaffeefilter und Teebeutel immer in Zeitungspapier wickeln. Es ist zudem ratsam, dass Sie Ihre Biotonne regelmäßig auswaschen. Nur so lassen sich Ablagerungen an den Wänden der Tonne entfernen, die einen unangenehmen Geruch hervorrufen auch wenn die Tonne leer ist.

5. Das dürfen Sie alles in die Biotonne schmeißen:

  1. Küchenabfälle jeglicher Art: Obstschalen und Gemüseschalen, Essensreste und alles, was an Nahrung nicht mehr verwendet wird. Ist die Nahrung schlecht geworden und noch in der Verpackung, dann müssen Sie die Verpackung entfernen. Weiterhin in die Biotonne kommen Teebeutel, Kaffeefilter, Kaffeesatz, Eierschalen, Nussschalen und Obstkerne.
  2. Gartenabfälle: Blumen, Grünschnitt, Schnittgut, welches maximal 12 cm stark sein darf, Moos, Baumrinde, kleine Mengen an Erde, Asche, aber nur, wenn es sich um Holzasche handelt (Zigarettenasche kommt in den Restmüll) und Streu von Kleintieren, wenn es biologisch abbaubar ist (Heu).
  3. Sonstiges: Federn, Haare, Blumensträuße, Sägemehl und Holzspäne.

Abfälle wie Mülltüten und Tragetaschen, Hygieneartikel (Tampons, Binden, Windeln), Staubsaugerbeutel, Textilien, Steine, Tapeten, Knochen und Gräten, behandeltes Holz, Holzkohle und Schlachtabfälle gehören auf keinen Fall in die Biotonne. Auch flüssige Abfälle wie z.B. Suppen und Soßen dürfen Sie nicht in die Biotonne geben.

Wie Sie sehen ist es ganz einfach seinen Biomüll korrekt zu entsorgen. Somit tun Sie der Umwelt etwas gutes und wenn Sie selbst kompostieren, gewinnen Sie daraus auch noch frische Blumenerde.

6. Kleine Biomülleimer für die Küche

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  • Einfach zu benutzen: an die Schranktür hängen. Beim Kochen, Schneiden und Zerkleinern von frischen Lebensmitteln müssen Sie sich nicht mehr bücken, um Dinge wegzuwerfen. Er ist klein und passt perfekt an die meisten Schranktüren, Speisekammern und Schränke.
  • Größe: Der Behälter ist ca. 15,5 x 12 x 20 cm groß, was für den täglichen Gebrauch ausreichend ist. Der Behälter kann an Schranktüren und Schubladen aufgehängt werden, um Abfälle während des Kochens einfach aufzubewahren. 3 Liter sind genau die richtige Größe für Familien und können die Küchenabfälle der ganzen Familie nach den Mahlzeiten aufnehmen.
  • Vielseitig einsetzbar: Der Komposteimer passt gut an Türen unter der Spüle und kann auch an Schranktüren, Speisekammern, Schränken, Schubladen, Arbeitsplatten, Schreibtischen, Küchenarbeitsplatten, Wickeltischen und Wänden aufgehängt werden. Der geruchssichere Abfalleimer eignet sich für alle Bereiche wie Küchen, Bäder, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Wohnmobile, Büros usw.


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Darf man Zeitungspapier unten in die Tonnne geben (bspw. nach dem Leeren), um Flüssigkeiten zu binden?

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