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Zelten mit Kindern: 3 Tipps für den Familienurlaub

Zelten mit Kindern: 3 Tipps für den Familienurlaub

Ab welchem Alter Zelten mit Kindern?

Ab welchem Alter Sie Ihr Kind mitnehmen möchten, ist individuell und von Ihrer Abenteuerlust abhängig. Es spricht nichts gegen einen Campingurlaub bereits im Babyalter.


Was sollte unbedingt mit?

Neben der Standar-Ausrüstung von Zelt, Schlafsäcken & Co. sollten Sie dem Wetter entsprechende Kleidung, Mücken- und Sonnenschutz wie auch Beschäftigung für die Kinder einpacken.


Wo gibt es die besten Campingplätze?

Sie finden tolle Plätze sowohl in Deutschland als auch im Ausland. In Deutschland können Sie ans Meer, in den Wald oder in die Berge in Bayern. Beliebte Ziele im Ausland sind u.a. Frankfreich oder Kroatien.


Was gibt es Schöneres für Kinder, als in der Natur zu sein: Die Elemente schulen die Sinne, die Fantasie wird angeregt und die frische Luft tut gut. Beim Zelten mit Kindern können Sie tief in die Natur eintauchen und Ihr ganz eigenes kleines Abenteuer erleben. Hier erfahren Sie einige Tipps, z. B. ab welchem Alter Zelten mit Kindern sinnvoll ist, was bei keiner Packliste fehlen darf und wie Sie die besten Campingplätze finden.

1. Zelten mit Kindern: Darum ist es so wertvoll

Wer schon einmal Urlaub mit Kindern in einem überfüllten All-Inclusive-Resort gemacht hat, der weiß: Erholung sieht oft anders aus. Die Strände und der Pool sind voll von Menschen und schreienden Kindern, der Gang zum Buffet ein Spießrutenlauf und teuer ist es obendrein. Wenn Sie sich dazu entscheiden, mit Ihren Kindern zu campen, müssen Sie sich zwar einigen Herausforderungen und Vorbereitungen stellen, die so ein Abenteuer mit sich bringt, aber dafür werden Sie reich entlohnt.

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Im besten Falle bekommen Sie Naturschauplätze, Sonnenuntergänge und Strände ganz für sich allein und genießen eine intensive Zeit mit Ihrer Familie. Das hautnahe Erleben der Natur fördert alle Sinne von Kindern: Fernab von Großstadtlärm und Medien können Sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen, kommen mit Fundstücken aus der Natur auf neue Ideen und können womöglich sogar Tiere beobachten. Das gemeinsame Abendessen am Campingfeuer oder Lagerfeuer wird zu einem Erlebnis, kurzum: Zelten mit Kindern bringt die ganze Familie enger zusammen.

2. Packliste: Das sollte unbedingt mit

Ein Camping-Urlaub will gut durchgeplant werden. Wir haben eine Packliste mit den wichtigsten Dingen für Sie zusammengestellt, die Sie in Ihrer Ausrüstung beim Campen mit Kindern dabei haben sollten. Je nach Jahreszeit und Temperatur müssen Sie Anpassungen vornehmen:

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zelten mit kindern am meer

Am Meer können Sie richtig runterkommen. Beachten Sie unbedingt die Vorschriften des jeweiligen Landes zum Wildcampen, wenn Sie außerhalb von offiziellen Plätzen campen möchten.

  • Familienzelt oder Dachzelt fürs Auto
  • Schlafsäcke und Isomatten
  • Picknickdecke, ggf. Campingstühle
  • Essen, Trinken, Campingkocher (inkl. Feuerzeug) und Campingbesteck, Teller etc.
  • Taschen- oder Stirnlampen
  • Badesachen, Luftmatratze, falls Sie am See oder am Meer sind
  • Wäscheleine und Wäscheklammern
  • dem Wetter entsprechende Kleidung: ggf. UV-Kleidung, Matschkleidung, Gummistiefel, warme Pyjamas
  • Hygieneartikel: Klopapier, ggf. Feuchttücher etc.
  • Sonnen- und Mückenschutz
  • Kisten und Säcke zum Sortieren
  • Müllbeutel, Waschschüssel

Und natürlich sollten Sie auch reichlich Beschäftigung für die Kinder einpacken. Auch wenn sie in der Natur auf eigene Ideen kommen, schadet es nicht, Bücher, einen Ball, Brettspiele oder Sandspielzeug mitzunehmen. Für Beschäftigungen in der Natur empfehlen sich z. B. ein Schnitzmesser oder eine Lupe.

3. Es kann losgehen! Doch wohin?

Campingplätze finden
Um schöne Campingplätze zu finden, können Sie spezielle Apps nutzen. Mit Apps wie Camp4night, Campercontact, oder auch die ADAC-Camping-App können Sie Camping- oder Stellplätze in Ihrer Umgebung finden, Bewertungen und Erfahrungen anderer Nutzer lesen und Bilder der Plätze anschauen.

Sie wollen losfahren, aber haben noch keine Ideen, wohin Sie fahren möchten? Zunächst einmal können Sie sich Gedanken machen, wie weit Sie bereit sind zu fahren. So können Sie für sich erst einmal feststecken, ob Sie in Deutschland bleiben oder ins benachbarte Ausland fahren möchten. Wir haben für Sie einige Ideen und schöne Orte zusammengetragen, die vielleicht ja für Ihren nächsten Familienurlaub passend sind:

    • Camping am Meer: Für traumhafte Strände müssen Sie nicht zwingend weit reisen, die haben wir auch in Deutschland Beispielsweise gibt es viele wunderbare Plätze an der Ostsee: In Schleswig-Holstein oder auf Rügen. Im benachbarten Ausland finden Sie schöne Strände in Dänemark oder in Polen, wo es günstiger ist. Wer es rauer mag, kann an die französische Bretagne fahren. Außergewöhnliche Naturschauplätze finden Sie in Norwegen. Doch Achtung: Am Meer können Sie mit Preisen bis zu ungefähr 30 Euro pro Tag rechnen, wie Erfahrungen berichten.
    • Camping am See: Viele schöne Plätze, u.a. auch mit Sandstrand, finden Sie sowohl in Bayern als auch im Rest von Deutschland. Sehr beliebt in Bayern sind beispielsweise der Chiemsee, der Alpsee oder der Bodensee. Auch in Österreich oder in der Schweiz gibt es zahlreiche schöne Campingplätze mit Seeblick.
  •  Camping in den Bergen: Einen atemberaubenden Blick geben Ihnen Campingplätze z. B. in den Alpen. Dies können Sie auch mit einem Ausflug zum Schloss Neuschwanstein verbinden – ein Highlight für viele Kinder.
  • Camping in Nationalparks: Deutschland bietet viele Nationalparks mit Wäldern und Wanderwegen, die auch Campingplätze beinhalten. Beispiele sind der Bayerische Wald oder die Sächsische Schweiz.

Ein großartiges Abenteuer ist übrigens auch eine Übernachtung im Zelt im Garten: Packen Sie Knabberzeug ein, bauen Sie Ihr Zelt auf und machen Sie einfach einen kleinen Kurztrip. Ein Camping-Ausflug im Garten kann auch eine wunderbare Vorbereitung auf Ihren richtigen Urlaub sein.

Buchtipps: Campingplätze in Europa

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