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Beleuchtung im Wohnzimmer: Tipps für eine kuschelige Atmosphäre

Beleuchtung im Wohnzimmer: Tipps für eine kuschelige Atmosphäre

Schaut man sich in Einrichtungskatalogen um, wirken die meisten Räume ungemein gemütlich. Dies liegt oft an einem gekonnten Zusammenspiel zwischen Licht und Farbe, denn dadurch zaubern Sie im Handumdrehen gemütliche Akzente. Wir stellen Ihnen in unserem Artikel verschiedene Ideen vor, wie auch Sie die Beleuchtung in Ihrem Wohnzimmer anpassen können, um für eine kuschelige Atmosphäre zu Sorgen.

1. Eine schöne Umgebung sorgt für Entspannung

Sicher spricht der deutsche Autor und gebürtige Neuruppiner Theodor Fontane (1819 – 1898) vielen Menschen aus der Seele, wenn er sagt: „Es gibt nur ein Mittel, sich wohl zu fühlen: Man muss lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt.“ Was die eigenen vier Wände betrifft, kann man da aber sicher anderer Meinung sein.

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Die Wohnung oder das Eigenheim sind unser Ruhepol. Zuhause kann man abschalten und Kraft für den neuen Tag tanken, vorausgesetzt, man fühlt sich dort wohl. Insbesondere in den kalten Monaten ist eine heimelige Atmosphäre wichtig. Dazu müssen Sie weder renovieren, noch neue Möbel kaufen. Allein durch das Zusammenspiel von Licht und Farben können Sie einiges verändern. Probieren Sie Neues aus und staunen Sie über das Ergebnis.

2. Anderes Licht – andere Stimmung

Lampen und Leuchtmittel geben den eigenen vier Wänden eine gewisse Atmosphäre. Allerdings ist nicht jedes Licht gleich: Eine traditionelle Glühbirne besitzt ein wärmeres Licht als ein Neonlicht, welches sachlicher wirkt und daher eher für Arbeitsplätze eingesetzt wird.

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Bei Planen der Beleuchtung für die eigenen vier Wände, sollten Sie deswegen immer den Zweck im Hinterkopf behalten.

  1. Wer zuhause am Schreibtisch arbeitet, der sollte dort keine Energiesparbirne verwenden. Moderne LED Lampen sind zum Lesen und für die Computerarbeit besser geeignet.
  2. Neon- oder Halogenbirnen sind im Esszimmer fehl am Platze. Um ein schönes warmes Licht zu erreichen, sind Energiesparbirnen besser geeignet.
  3. Die Küche sollte hell und freundlich gestaltet sein, sodass sie dort ungehindert kochen können. Es empfiehlt sich unter den Hängeschränken kleine Leuchtstoffröhren anzubringen.
  4. Egal ob im Kinder-, Schlaf- oder Wohnzimmer: Für die Beleuchtung dunklerer Ecken greifen Sie am besten zu Stehleuchten.

Besonders zu Weihnachten gibt die Beleuchtung den Ton an. Überall sieht man Lichterketten im Außenbereich von Häusern blinken und leuchten. Diese erzeugen eine festliche, einladende und freundliche Stimmung. Für die Beleuchtung im Wohnzimmer bieten sich urige Kachelöfen und Kerzen aller Art an, um die Festtagsstimmung einzuleiten.

3. Effekte setzen mit Lampen und Leuchten

Lampen machen aus undekorierten Wänden und langweiligen Zimmerdecken einzigartige Hingucker, vorausgesetzt, Sie greifen nicht auf die 08/15-Deckenlampe aus dem Baumarkt zurück. Spezialisierte Webshops, wie der Schnebe-Versand, bieten edle Leuchten von renommierten Designern, die liebevoll in kleinen Manufakturen gefertigt werden. Um das außergewöhnliche Flair nicht zu zerstören, sollten keine weiteren Dekoelemente in unmittelbarer Lampennähe angebracht werden.

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Vom Boden bis zur Decke können mit durchdachten Beleuchtungstechniken beneidenswerte Highlights gesetzt werden. Hier finden Sie nun eher extravagante Ideen, die Sie in Ihrem Wohnzimmer umsetzen können:

  • in den Boden eingelassene Einbauleuchten
  • nach oben oder unten strahlende Fluter
  • Hängeleuchtsysteme oder biegbare Lichtschläuche
  • sich bewegende, farbige Lichter
  • Leuchtstofflampen
  • als Sternenhimmel installierte Diodenfelder
  • edle Designstehlampen vor neutralen Wänden

Die Kelvinangabe bei Energiesparlampen gibt an, ob es sich um ein warmes oder kaltes Licht handelt. Ein Wert unter 3300 Kelvin bedeutet eher warmes Licht. Zum Vergleich: eine normale Glühlampe hatte etwas 2700 Kelvin.

Sind Sie handwerklich begabt, spricht auch nichts dagegen, dass Sie einzelne Elemente zur Beleuchtung in Ihrem Wohnzimmer selber bauen. Sie können auch Ihre Möbel aufwerten, indem Sie dort Lampen einbauen. So können Sie etwa Ihren Wohnzimmerschrank oder den Wohnzimmertisch mit einer Beleuchtung versehen – das indirekte Licht sorgt für eine heimelige Atmosphäre.

4. Schlichte Farbgestaltung mit Dekoelementen aufwerten

Wir kommen in einen Raum und fühlen uns wohl, wissen aber häufig gar nicht warum. Licht kann Räume verändern, es beeinflusst die Wirkung von Farben und als Konsequenz aus diesen beiden Tatsachen auch unsere Stimmung. Dies rührt daher, dass unser Körper als Reaktion auf bestimmte Umgebungsbedingungen stimmungsaufhellende Wirkstoffe ausschüttet.

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Um das zu erreichen, können Sie neutrale, weiße Wände nach Ihren Vorstellungen aufpeppen.
Hier einige Ideen:

  • Wandtattoos: Richtig ausgeleuchtet zieren sie jeden Raum und geben ihm den entsprechenden Charakter.
  • Bilderrahmen mit Hintergrundbeleuchtung: Diese indirekte Beleuchtung sorgt im Wohnzimmer für eine wohlige Atmosphäre.
  • Grünpflanzen: Sie lassen den Raum lebendig wirken.
  • Einzelne farbige Tapetenstreifen: Wenn das Wohnzimmer und die Beleuchtung eher schlicht sind, stellen diese einen richten Eyecatcher dar.
  • Bunte Stoffe auf Keilrahmen gezogen: Ähnlich wie Wandtattoos sind sie ein richtiger Hingucker. Gerade bei einer schlichten Wandfarbe kommen die Ramen zur Geltung.

5. Wichtige Hinweise zum Zusammenspiel von Licht und Farbe

Dunklere Farbtöne lassen alle umgebenden Wände näher erscheinen und schlucken Licht. Demgegenüber reflektieren weiße Wände laut einer Analyse des Portals Licht.de bis zu 85 Prozent der Beleuchtung. Helle Holzverkleidungen sind in der Lage, etwa ein Drittel der Lichteinstrahlung zu reflektieren. Wollen Sie also Ihr Zimmer optisch vergrößern, sollten helle Farben und eine ausgewogene, helle Beleuchtung Ihre Einrichtung zieren. 

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Wer sich professionell mit der Wirkung seiner eingesetzten Lampen beschäftigen will, sollte die Farbwiedergabestufe beachten. Sie wird mit dem Index Ra angegeben, wobei der Ra = 100 als optimal eingestuft wird. In Innenräumen sollte der Farbwiedergabeindex nicht unter 80 liegen.

5.1. Von manchen Farbgestaltungen lassen Sie besser die Finger

Nicht jede Farbe wirkt positiv auf unser menschliches Gemüt. Deshalb sollten in manchen Räumen gewisse Farben gemieden werden.

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  1. Die Nichtfarbe Schwarz, sowie andere dunkle, kräftige Farbtöne – etwa Braun, dunkle Blau- und Grüntöne – verursachen mittel- und langfristig Bedrückung und Niedergeschlagenheit.
  2. Die Alarmfarbe Rot sollte auf keinen Fall als Licht oder Wandfarbe im Schlafzimmer verwendet werden, da sie eine beunruhigende Wirkung auf Menschen hat.
  3. Orange hingegen, wirkt anregend und aufbauend. Also ein idealer Farbton für das Arbeitszimmer.
  4. Beruhigend und somit perfekt gegen Nervosität und Schlafstörungen wirkt Grün. Die Farbe bringt unser inneres Gleichgewicht in Einklang und ist daher perfekt im Schlafzimmer einsetzbar.
  5. Um eine romantische Stimmung zu erzeugen, eignen sich besonders sanfte Rottöne sehr gut.
  6. Auch nur die Gestaltung einer einzelnen Wand in Wohn-, Kinder-, oder Schlafzimmer sorgt für belebende Akzente.

 

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