Vliestapete tapezieren und so Energiekosten senken

Vliestapete tapezieren und so Energiekosten senken

Wenn Sie darüber nachdenken Ihre Wohnung zu renovieren, dann sollten Sie diese gleich mit einer Vliestapete tapezieren. Warum? Weil Sie so Ihre Energiekosten enorm senken können.

Das Thema Heizkosten sparen beschäftigt wohl heutzutage jeden. Die explodierenden Kosten für Strom und Heizung lassen die meisten Hausherren aufhorchen und jede Möglichkeit nutzen, damit die Energiekosten so niedrig wie möglich gehalten werden können.

Eine Methode, wie sich das sehr gut umsetzen lässt, möchten wir Ihnen hier heute einmal vorstellen: statten Sie Ihre Wände einfach mit einer Vliestapete aus. Was das bringt? Eine ganze Menge!

Vorteile der Vliestapete

Das Prinzip ist simpel und effektiv: Die Vliestapete lässt die Anheizzeit im Raum verkürzen. Im Schnitt dauert es 35 Minuten, bis ein mit den Vliestapeten ausgekleideter Raum auf 21 Grad Raumtemperatur aufgeheizt wird. Verwendet Sie kein Thermovlies, dann verlängert sich die Anheizdauer bis auf 100 Minuten.

» Und so funktioniert das System:

Das Vliesmaterial reflektiert den Großteil der Wärme in den Raum, die Wände nehmen somit also weniger Wärme auf. Dementsprechend wird die Luft im Raum schneller warm. Die Wände bleiben dabei jedoch trotzdem feuchtregulierend und luftregulierend.

Mit elf Euro pro Quadratmeter Mehrkosten beim Tapezieren müssen Sie allerdings rechnen, wenn Sie langfristig Ihre Heizkosten sparen möchten.

Vliestapeten sind sehr stabil

Diese Art der Tapeten bestehen anders als die normalen Tapeten aus glattem und reißfestem Fasermaterial. Deswegen sind sie stabil – sie ziehen sich weder zusammen noch dehnen sie sich aus. Dadurch ist die Zeit zum Tapezieren auch wesentlich kürzer, denn die so genannten Weichzeiten entfallen, die Vliestapeten müssen Sie einfach trocken ins Kleisterbett legen. Das hat seine Vorteile vor allem beim Tapezieren der Decke.

Vliestapete tapezieren – So wird’s gemacht

Das Anbringen der Vliestapete an die Wand ist eigentlich ganz leicht. Doch bevor Sie damit beginnen, sollten Sie erst einmal die wichtigsten Vorarbeiten erledigen.

Vorarbeiten:

Der Untergrund muss zum Tapezieren so glatt wie möglich sein. Nicht selten gestaltet sich aber die Vorbehandlung der Wand problematisch: Die alte Tapete löst sich oft nur zögernd ab, der Putz reißt mit aus, oder die Deckenverkleidung war zu dünn. Dann bleibt Ihnen nicht mehr übrig als die Verkleidung per Hand oder mit einem speziellen Elektroschaber zu entfernen. Kommen Sie damit nicht alleine klar, sollten Sie sich beim Abreissen von Tapeten die Hilfe vom Außen holen.

Bleiben dennoch irgendwelche Verkleidungsreste an der Decke hängen, müssen Sie diese unbedingt abschleifen. Machen Sie das nämlich nicht, drücken sich die Reste durch die Tapete und die ganze Arbeit sieht von der Optik nicht professionell und unschön aus.

» Tipp:

Alte Tapeten lassen sich gut ablösen, wenn Sie ein paar Tropfen Spülmittel in das Wasser einmischen, um die Wand damit zu nässen.

Tapezieren:

Streichen Sie den Kleister an die Decke oder Wände und kleben Sie dort die in Form geschnittenen Tapetenstücke trocken drauf.

» Wichtig:

Mit dem Kleister können Sie dabei ruhig etwas verschwenderisch sein, das erleichtert nämlich anschließend das Ausrichten der Tapetenbahn. Tragen Sie zu wenig Kleister auf, könnte er komplett von der Tapete aufgesogen werden und eine spätere Korrektur unmöglich machen.

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