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Hausmittel gegen Spinnmilben: Einfach bekämpfen und vorbeugen

Hausmittel gegen Spinnmilben: Einfach bekämpfen und vorbeugen

Was sind Spinnmilben?

Spinnmilben sind Schädlinge, die sowohl Zimmerpflanzen als auch Bäume und Sträucher im Garten befallen können. Sie verbreiten sich vorwiegend in einem trockenen und warmen Klima.


Mit welchen Hausmitteln lassen sich Spinnmilben bekämpfen?

Spinnmilben lassen sich am besten mit Feuchtigkeit und Rapsöl bekämpfen. Einige Hobbygärtner greifen auch auf natürliche Feinde wie Raubmilben zurück.


Wie beugt man einem erneuten Befall vor?

Um Spinnmilben vorzubeugen, sollten Sie für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen und die Pflanzen regelmäßig mit Wasser besprühen. Die Blumentöpfe können Sie mit einem Gemisch aus Essig und Wasser desinfizieren.


Zimmerpflanzen lassen Räume nicht nur wohnlicher wirken, sondern sind auch eine gute Möglichkeit, um das Raumklima zu verbessern. Die Pflanzen werden jedoch häufig von Schädlingen wie Spinnmilben befallen. Statt direkt zu Schädlingsbekämpfungsmitteln zu greifen, können Sie Spinnmilben auch mit Hausmitteln bekämpfen.In den folgenden Kapiteln bekommen Sie Informationen darüber, was Spinnmilben sind und wie es zu einem Befall kommen kann. Wir stellen Ihnen verschiedene Hausmittel vor, mit denen Sie die Schädlinge bekämpfen können. Zuletzt bekommen Sie Tipps, wie Sie einem Spinnmilbenbefall vorbeugen können.

1. Spinnmilben fühlen sich in einer warmen und trockenen Umgebung wohl

Wer im Herbst und Winter die Heizungen in der Wohnung hochstellt, muss sich zumeist auch darauf gefasst machen, dass sich Spinnmilben an den Blättern der Zimmerpflanzen zu schaffen machen. In einer trockenen und warmen Umgebungsluft können sie sich wunderbar vermehren. Aus diesem Grund wird die Spinnmilbe auch als Herbst- bzw. Winterschädling bezeichnet.

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Spinnmilben sind sehr weit verbreitete Pflanzenschädlinge. Sie sind eher mit Spinnen und Milben als mit Insekten verwandt. Das Farbspektrum reicht je nach Art von grün über gelb bis hin zu orange und rot. Weiße Spinnmilben gibt es hingegen nicht. Spinnmilben siedeln sich gerne an der Unterseite der Blätter an, sodass sie den Saft aus dem Zellgewebe saugen können.

Sie erkennen einen Befall daran, dass die Blätter der Pflanze gelb werden, vertrocknen oder von Blattflecken besetzt sind. Zusätzlich lassen sich je nach Spinnmilbenart feine Gespinste entdecken.

Grundsätzlich können rote Spinnmilben alle Zimmerpflanzen befallen. Dennoch haben sie einige Lieblinge, wozu beispielsweise Fuchsien, verschiedene Palmenarten und Orchideen gehören. Im Garten befallen sie gerne die Hortensie, den Buchsbaum oder den Zitronenbaum. Für Menschen sind die Spinnmilben jedoch nicht gefährlich.

Tipp: Sehr feine Gespinste sind manchmal mit dem bloßen Auge nicht erkennbar. Bei Verdacht können Sie die Pflanze mit ein wenig Wasser einsprühen. Bei einem Befall bilden sich sichtbare Tropfen.

2. Spinnmilben mit Hausmitteln bekämpfen

spinnmilben auf einem gurkenblatt

Ein Spinnmilbenbefall macht sich oftmals durch Flecken auf den Blättern bemerkbar.

Spinnmilben zählen zu den Schädlingen, die besonders hartnäckig sind. Forscher haben in einer Studie herausgefunden, warum Spinnmilben sogar gegen Pflanzengifte und Pestizide immun sind. In ihrem Erbgut sind Gene enthalten, die Schädlingsbekämpfungsmittel unschädlich machen. Je nach Bedarf können die Spinnmilben die Gene an- bzw. ausschalten, wenn sie eine Pflanze befallen.

Hinzu kommt, dass sie sich besonders schnell ausbreiten, sodass ein schnelles Handeln gefordert ist. Bei allen Maßnahmen geht es darum, die Pflanze für die Spinnmilben unbewohnbar zu machen. Im Folgenden möchten wir Ihnen die beliebtesten Hausmittel gegen Spinnmilben vorstellen.

Auch Hausmittel wie Teebaumöl, Nikotin und Apfelessig haben sich bereits bei einem Spinnmilbenbefall bewährt.

2.1. Die Pflanzen abduschen

Um die roten Spinnmilben zu bekämpfen, sollten Sie die betroffene Pflanze zunächst unter der Dusche abwaschen. Benutzen Sie dazu einen Duschkopf mit einem möglichst harten Strahl und arbeiten Sie sich von oben nach unten.

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Auf diese Weise werden alle Spinnmilben entfernt, die sich auf den Blättern befinden. Denken Sie auch daran, die Blätter von unten zu bearbeiten. Um die Milben auch aus der Erde zu entfernen, können Sie diese austauschen und die Wurzel gründlich abduschen.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Pflanze zu gießen und sie anschließend luftdicht mit einer Klarsichtfolie abzudecken. Diese Folie sollte für mindestens sieben bis zehn Tage bestehen bleiben. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit sterben die Milben ab.

2.2. Spinnmilben mit Rapsöl vertreiben

Die Bekämpfung von Spinnmilben gelingt zudem mit Rapsöl. Dieses hat sich als natürliches Insektizid besonders bewährt. Mischen Sie dazu Wasser und Rapsöl im Verhältnis 3:1. Die beiden Zutaten gut miteinander verrühren, in eine Sprühflasche geben und die betroffene Pflanze damit einsprühen.

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Bekommen die Spinnentiere das Rapsöl in die Atemwege, setzt es sich dort hartnäckig fest. Dies hat zur Folge, dass die Spinnmilben ersticken. Im Anschluss lassen sich die Milben ganz einfach von der Pflanze entfernen.

Achtung: Ölhaltige Bekämpfungsmittel können auch die Blattspalte der Blätter verkleben, sodass die Pflanze abstirbt. Benutzen Sie diese Mittel daher nur bei Gewächsen mit hartem Laub.

Wie Sie Spinnmilben mit Rapsöl bekämpfen können, sehen Sie auch in dem folgenden Video:

2.3. Auf natürliche Fressfeinde setzen

Gut zu wissen
Raubmilben können Sie beispielsweise in verschiedenen Garten-Shops bestellen. 100 Raubmilben kosten im Durchschnitt etwa 15 Euro.

Eine weitere Möglichkeit, um Spinnmilben auf natürliche Weise zu bekämpfen, ist der Einsatz von Nützlingen. Raubmilben sind natürliche Fressfeinde der Spinnmilbe und stürzen sich sofort auf die Milben, die Jungtiere und die Eier. Eine einzige Raubmilbe kann etwa 200 Spinnmilbeneier oder 50 erwachsene Spinnmilben aussaugen.

Diese Variante bietet sich vor allem dann an, wenn viele Pflanzen in einem Gewächshaus unter dem Befall von Spinnmilben leiden. Die Raubmilben stellen ein natürliches Gleichgewicht her, wobei sie selbst nicht schädlich für die Pflanzen sind.

3. Dem Befall von Spinnmilben durch Feuchtigkeit vorbeugen

frau besprueht ihre Pflanzen mit Wasser

Sie können Ihre Pflanzen vor Spinnmilben schützen, indem Sie sie im Winter regelmäßig mit Wasser besprühen.

Da Spinnmilben besondere Bedingungen benötigen, um sich ansiedeln und ausbreiten zu können, gibt es die Möglichkeit, mit gezielten Maßnahmen dafür zu sorgen, dass diese gar nicht erst entstehen.

Im Folgenden haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie sich gegen einen (erneuten) Befall von Spinnmilben schützen können.

  • Für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen: Spinnmilben lieben ein trockenes und warmes Klima. Kälte und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind daher gute Bedingungen, um Pflanzen vor einem Befall zu schützen. Sorgen Sie daher dafür, dass die Temperaturen, wenn möglich, unter 16 Grad liegen. Um die Feuchtigkeit zu erhöhen, können Sie die Pflanzen regelmäßig mit etwas Wasser einsprühen. Durch Luftbefeuchter können Sie zusätzlich die Luftfeuchtigkeit in der direkten Umgebung erhöhen.
  • Die Pflanzen stärken: Je empfindlicher die Pflanzen sind, desto anfälliger sind sie auch für einen Befall von Spinnmilben. Die beste Vorsichtsmaßnahme ist es daher, die Pflanzen und Bäume zu stärken. Neben dem regelmäßigen Gießen und Düngen können Sie auch Pflanzenextrakte hinzugeben, um das Blattgewebe zu stärken.
  • Blumentöpfe desinfizieren: Sind Sie die Spinnmilben erfolgreich losgeworden, geht es darum, auch die Blumentöpfe gründlich zu säubern, um einen erneuten Befall zu verhindern. Zur Desinfektion können Sie ein Gemisch aus Wasser und Apfelessig herstellen. Mit diesem können Sie den Topf auswaschen.

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