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Prepaid oder Vertrag: Was ist für wen besser?

Prepaid oder Vertrag: Was ist für wen besser?

Das Smartphone gehört für die meisten Leute inzwischen zum Alltag. Entsprechend viele stellen sich die Frage, ob Prepaid oder Vertrag für sie die beste Lösung ist. Die Antwort hängt vor allem vom Nutzungsverhalten ab. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollte.

1. Welche Vor- und Nachteile bieten Verträge?

Dank der großen Konkurrenz gibt es inzwischen zahlreiche unterschiedliche Tarife, die sich für die verschiedenen Nutzergruppen eignen. Daher sollten Sie vor dem Abschluss eines Handyvertrags immer einen Vergleich anstellen. Achten Sie zum Beispiel darauf, ob der Vertrag Highspeed-Internet umfasst, falls Sie unterwegs viel surfen.

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Ein Vertrag mit Handy erlaubt den Erwerb eines Top-Smartphones, ohne dass Sie sofort viele Hundert Euro bezahlen müssen. Allerdings sollten Sie die Gesamtkosten im Auge behalten – mit den Raten zahlen Sie bei manchen Angeboten sogar mehr, als das Smartphone eigentlich kostet.

Ein Vertrag ohne Handy hingegen punktet mit einer günstigeren Grundgebühr.  Beim Entschluss für Prepaid oder Vertrag sollten Sie die folgenden Vor- und Nachteile im Blick behalten.

1.1. Das sind die Vorteile des Handyvertrags

Mann und Frau vor Computer haben eine Lösung gefunden

Es gibt inzwischen zahlreiche Verträge, die sich für unterschiedliches Nutzerverhalten eignen – vergleichen lohnt sich!

  • Beim Vertrag mit Handy bekommen Sie Ihr aktuelles Wunschgerät für eine überschaubare Zuzahlung dazu.
  • Die Kosten für den Vertrag werden per Lastschrift einmal im Monat von Ihrem Konto abgebucht.
  • Bei einem passend gewählten Tarif haben Sie ausreichende Flatrates für das Telefonieren, für SMS und für Internet und müssen (außer bei Sondernutzung) nichts mehr dazu bezahlen.
  • Viele große Anbieter wie Telekom oder Vodafone unterhalten Shops, die Sie bei Problemen aufsuchen können, und die Hotline ist zumeist kostenlos.
  • Beim Vertrag haben Sie eine größere Auswahl an Datenvolumen sowie an Gesprächs- und SMS-Optionen.
  • Bei Auslandsreisen bieten viele Anbieter unkomplizierte Möglichkeiten, Internet und Telefonie für Sie günstig zu halten.
  • Sie müssen sich nicht selbstständig um Aufladungen kümmern.

1.2. Es gibt beim Handyvertrag auch Nachteile

Leute surfen in der U-Bahn im Netz

Prepaid oder Vertrag? Surfen Sie im Alltag viel, kann der Vertrag die bessere Alternative sein.

  • Sie binden sich für eine bestimmte Vertragslaufzeit an Ihren Anbieter – meist für 24 Monate, manchmal für zwölf, sechs oder einen Monat. Je kürzer der Vertrag desto höher die Grundgebühr.
  • Sie müssen die Kündigungsfrist im Auge behalten, wenn Sie wechseln wollen – andernfalls verlängert sich der Vertrag eigenständig um eine weitere Laufzeit.
  • Wer einen Schufa-Eintrag hat, kann selten frei entscheiden, ob er Prepaid oder Vertrag bevorzugt – einen Vertrag darf er zumeist nicht abschließen.
  • Sie müssen Ihr Konto im Auge behalten, um sicherzugehen, dass es genügend gedeckt ist, wenn der Anbieter abbucht.
  • Bei Leistungen außerhalb Ihrer Flatrates haben Sie nicht die volle Kostenkontrolle. Beanspruchen Sie diese, wenn Sie etwa im Ausland unterwegs sind oder Bezahlangebote nutzen, kann es unerwartet zu sehr hohen Rechnungen kommen. Bei Prepaid wäre das Guthaben in vergleichbaren Fällen einfach irgendwann verbraucht. Daher sind Verträge beispielsweise für Kinder oft nicht zu empfehlen.
  • Bei Verträgen gibt es zum Teil Lockpreise, die sich nach einem Teil der Vertragslaufzeit deutlich erhöhen – lesen Sie daher alle Informationen sorgfältig durch!

1.3. Bei Handyverträgen steht Bequemlichkeit vs. Flexibilität

Handyverträge bieten eine gute Lösung für Menschen, die viel unterwegs sind und das Internet mit ihrem Smartphone regelmäßig nutzen. Das Netz ist schnell, die mit dem Vertrag erhältlichen Handys sind aktuell und hochwertig. Auch Vieltelefonierer profitieren vom Vertrag.

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Hinzu kommt, dass das Abbuchen automatisch funktioniert. Allerdings sind Sie vertraglich auch erst einmal gebunden, und beim Kündigen gilt es Fristen einzuhalten. Zudem müssen Sie sich als zahlungskräftig erweisen, um den Vertrag abschließen zu dürfen.

2. Welche Vor- und Nachteile bietet Prepaid?

Gut zu wissen
Wenn Sie Ihre Nummer mitnehmen möchten, müssen Sie dem bisherigen Anbieter eine Art Ablösebetrag dafür zahlen. Achten Sie darauf, ob ihr neuer Anbieter eine Prämie anbietet, die den Betrag ersetzt, sodass Sie hier nichts zuzahlen müssen.

Prepaid ohne Vertrag lässt Ihnen alle Freiheiten: Sie zahlen (anders als beim Vertrag) nur das, was Sie nutzen. Sie laden lediglich ein Guthaben auf Ihre SIM-Karte und können es dann benutzen. Beim reinen Prepaid müssen Sie selbst aktiv werden, die Kosten im Blick behalten und vorausschauend buchen.

Inzwischen können Sie bei manchen Anbietern Ihr Guthaben auch automatisch aufladen lassen, und es gibt Flatrates für Internet, SMS und Telefon, die meist recht günstig sind. Ob Prepaid oder Vertrag besser für Sie ist, hängt auch von den folgenden Vor- und Nachteilen ab.

2.1. Prepaid erlaubt die Nutzung des Smartphones nach Ihren Bedürfnissen

  • Bei Prepaid gibt es keine Laufzeit, sodass Sie flexibel sind und jederzeit wechseln können.
  • Sie bezahlen keine Grundgebühr.
  • Prepaid eignet sich auch für Menschen mit Schufa-Einträgen.
  • Sie haben die volle Kostenkontrolle.
  • Per SMS erfahren Sie, wann sich Ihr Guthaben dem Ende neigt.

2.2. Diese Nachteile gibt es bei Prepaid

  • Vergessen Sie, Ihr Guthaben aufzuladen, können Sie nur noch Notrufnummern wählen oder angerufen werden.
  • Bei Prepaid mit Handy gibt es meist nur eine kleine Auswahl nicht aktueller Modelle.
  • Mobiles Internet ohne Vertrag ist bei vielen Anbietern nicht so schnell wie möglich.
  • Bei Problemen gibt es zumeist nur Ansprechpartner im Internet.
  • Manche Anbieter erfordern eine Mindestnutzung – benutzen Sie Ihr Prepaid-Handy in einem angegebenen Zeitraum nicht, wird es gesperrt. Das Entsperren kostet dann eine Gebühr.
  • Smartphone und SIM-Karte müssen Sie sich meist selbst zulegen. Die Karte können Sie für verschiedene Handys benutzen.

2.3. Prepaid ermöglicht Flexibilität und erfordert Aufmerksamkeit

junger Mann schaut Smartphones in Fachgeschäft an

Entscheiden Sie sich für Prepaid, müssen Sie sich selbst ein Smartphone zulegen.

Wenn Sie in der Handynutzung ungebunden sein möchten, fällt Ihnen die Entscheidung zwischen Prepaid oder Vertrag nicht schwer: Mit Prepaid halten Sie alle Zügel in der Hand. Das bedeutet aber auch, dass Sie selbst in der Pflicht stehen, sich um Ihr Guthaben zu kümmern und es aufzuladen, wenn es sich dem Ende neigt.

Alternativ lassen Sie es automatisch aufladen, doch damit geben Sie etwas von der Verantwortung ab: Vielleicht wird die Frist zwischen den Aufladungen kürzer, weil Sie weniger darauf achten, wie viel Sie verbrauchen? Bei moderater Nutzung allerdings ist die Prepaid-Variante immer günstiger. 

3. So finden Sie den individuell besten Tarif

Also was ist besser für Sie – Prepaid oder Vertrag? Können Sie die Entscheidung nicht aus dem Stegreif treffen, sollten Sie sich die folgenden Fragen beantworten:

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  • Möchte ich mich um nichts mehr kümmern müssen, sobald ich mein Smartphone habe?
  • Möchte ich ausschließlich das bezahlen, was ich benutze?
  • Was sagt mein Nutzungsverhalten über Internetbedarf, Telefonie und SMS-Versand? Welches Preis-Leistungs-Verhältnis ermöglicht mir die niedrigsten Kosten?
  • Wie wichtig ist mir die Möglichkeit, jederzeit wechseln zu können?

Haben Sie keinen genauen Überblick über Ihre Datennutzung, können Sie ihn sich im Smartphone selbst anzeigen lassen. Um herauszufinden, wie lange Sie telefonieren und wie viele SMS Sie versenden, können Sie sich die Rechnungen aufschlüsseln lassen oder spezielle Apps verwenden. Für Anroid-Geräte eignet sich für diese Aufgabe etwa Callistics, während Profittime zwar für Geschäftsleute gedacht ist, aber auch die Verfolgung der privaten Handynutzung für alle Apple- und Androidgeräte ermöglicht.

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