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Porzellan reparieren: Tipps um Risse und Sprünge zu reparieren

Porzellan reparieren: Tipps um Risse und Sprünge zu reparieren

Kann ich Porzellan selbst reparieren?

Ja, allerdings dürfen Sie keine perfekten Ergebnisse erwarten. Feine Bruchstellen bleiben bei der eigenhändigen Reparatur meist sichtbar.


Lohnt es sich, Porzellan reparieren zu lassen?

Haben Sie etwas, das einen hohen ideellen Wert besitzt, so ist dies durchaus eine Option. Im Übrigen übersteigen die Kosten häufig den Wert des Porzellans.


Welche Gegenstände lassen sich leicht reparieren?

Es kommt weniger auf den Gegenstand als vielmehr auf die Anzahl der Scherben sowie einzigartige Muster an. Einfarbige Porzellangegenstände, dir nur an ein oder zwei Stellen gebrochen sind, lassen sich recht leicht kleben.


Es gibt viele Schätze aus Porzellan, bei denen sich eine Reparatur durchaus lohnt. Mal ist es das alte Teeservice aus dem Erbe der Großmutter, welches einen echten Wert besitzt oder es ist lediglich das neue Kaffeeservice, bei dem ein Sprung im Teller zum Problem wird.
In unserem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Porzellan reparieren können und welche Tipps Sie dabei am besten beachten.


1. Porzellan reparieren – nicht immer rechnet sich der Aufwand

Wenn Sie Porzellan reparieren möchten, sollten Sie sich zunächst Gedanken darüber machen, ob das jeweilige Stück einen echten Wert hat oder aber lediglich ideellen Wert für Sie persönlich besitzt.

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Bei tatsächlich wertvollen Porzellanteilen sollten Sie davon absehen, diese selber zu reparieren, da dies den Wert schnell noch weiter mindern kann, sofern Sie nicht professionell arbeiten.

Ansonsten spricht absolut nichts dagegen, selbst Hand anzulegen und die Reparatur in Angriff zu nehmen.

Hat eine Tasse lediglich einen Sprung, so lassen sich die Risse noch relativ leicht auffüllen. Ist die Teekanne hingegen in viele Scherben zerbrochen, so gestaltet sich die Reparatur schon deutlich aufwendiger.
Doch auch, wenn ein kleines Kunstwerk in viele Bruchstücke verstreut auf dem Boden liegt, so bedeutet dies noch lange nicht, dass nichts mehr zu retten ist.

Der Aufwand ist jedoch groß und sollte nicht unterschätzt werden. Daher bietet es sich an, zunächst mit einem weniger komplizierten Vorhaben zu beginnen, sofern dies möglich ist.

Nicht immer ist es ganz einfach, den Wert von Porzellan richtig einzuschätzen. Einige Beispiele, die Ihnen dabei als Anhaltspunkt dienen können, finden Sie hier.

2. Porzellan selber reparieren – so gelingt es

Gut zu wissen
Der Hauptunterschied zwischen Keramik und Porzellan liegt neben der etwas anderen Zusammensetzung der Materialien in der Brenntemperatur. Diese liegt bei Porzellan mit bis zu 1450 °C deutlich höher, sodass feinere Ergebnisse möglich werden.

Die einfachste Variante, Porzellan selber zu reparieren besteht darin, flüssigen Kleber zu verwenden und die einzelnen Scherben miteinander zu verbinden. Auf diese Art und Weise sind die Risse allerdings bei genauerem Hinsehen weiterhin zu erkennen.

Wenn Sie hingegen ein Reparaturset verwenden, können Sie die feinen Risse auch auffüllen. Besonders wichtig ist dies beispielsweise, wenn es um einen Haarriss im Waschbecken geht.

Folgende Tipps helfen Ihnen dabei, ein möglichst gutes Ergebnis zu erreichen:

  • Heben Sie alle Bruchstücke auf, auch wenn diese sehr klein sind. Jedes fehlende Stück macht sich beim Zusammensetzen deutlich bemerkbar und lässt sich mit Reparaturmasse nur schwer ausgleichen. In besonderem Maße gilt dies bei feinen Mustern oder Abbildungen auf dem Porzellan.
  • Reinigen und entfetten Sie die Bruchstücke, damit diese anschließend besser kleben.
  • Nehmen Sie im Zweifel etwas mehr als zu wenig Kleber. Die Kleberreste können Sie später leicht mit ein wenig feinem Schleifpapier entfernen.
  • Für ein gutes Ergebnis (bei Dekoartikeln) sollten Sie die Schadstellen später kurz anschleifen und anschließend lackieren. Achten Sie dabei auf speziellen Emaillelack.
    Bei Tellern oder Tassen verzichten Sie auf diese Vorgehensweise, da der Lack nicht für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt ist.

Achtung: Auch wenn der Kleber gut hält, fordern Sie die Klebkraft besser nicht heraus. Verzichten Sie darauf, geklebte Teller und Tassen in die Spülmaschine zu geben, da die dauerhafte Hitze eine starke Beanspruchung darstellt.

Was Sie beachten müssen, wenn Sie Porzellan reparieren, sehen Sie auch noch einmal in diesem Video:

Im Internet kursiert das Gerücht, dass Sie Porzellan mit Milch reparieren können. Auch wenn die Grundidee durchaus etwas hat, so reicht die Klebkraft tatsächlich leider nicht aus, damit zwei Bruchstücke wieder aneinander haften.

3. Porzellan reparieren lassen – mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

eine frau restauriert eine figur aus porzellan

Feine Arbeiten erfordern ein hohes handwerkliches Verständnis.

Wenn Sie ein besonders wertvolles Porzellanservice erhalten möchten oder aber an einer Figur aus persönlichen Gründen sehr stark hängen, so können Sie diese auch bei einem Restaurateur professionell reparieren lassen.

Im Gegensatz zu der laienhaften Verklebung arbeiten Profis in der Regel mit anderen Klebstoffen. Zudem kommt eine Gipsmischung zum Einsatz, um Schadstellen zu überbrücken.
Damit die Bruchstellen später nicht mehr sichtbar sind, werden diese später neu gebrannt. Auf diese Weise lassen sich selbst feinste Risse verdecken.

Diese Arbeitsweise erfordert jedoch handwerkliches Geschick und Zeit. Dementsprechend sind die Kosten nicht unerheblich. So werden für einen abgebrochenen Henkel einer Tasse schnell einmal 30 oder 40 Euro fällig.
Für eine in mehrere Teile zersprungene Figur können Sie mit Ausgaben von 150 bis 250 Euro rechnen.
Fehlen Bruchstücke, so müssen diese händisch nachgebaut werden, sodass die Kosten weiter steigen.

Im Zweifel lohnt es sich daher, zunächst einen Kostenvoranschlag einzuholen, bevor Sie sich in Unkosten stürzen. Zumindest erhalten Sie so einen groben Richtwert, an dem Sie sich orientieren können.

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