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Kissenbezug selber nähen: Mit diesen Tipps und Tricks gelingt es ganz leicht

Kissenbezug selber nähen: Mit diesen Tipps und Tricks gelingt es ganz leicht

Um einen Kissenbezug zu nähen, müssen Sie kein Profi mit der Nadel sein. Gerade, wenn Sie erst mit dem Nähen starten, ist das ein schönes Projekt für Anfänger. Es geht leicht von der Hand und Sie werden mit einem nützlichen Bezug für Ihre Bettwäsche belohnt. Wir haben Ihnen in den folgenden Abschnitten eine Anleitung aufgebaut, mit deren Hilfe Sie Ihren ersten Kissenbezug selber nähen können. Außerdem geben wir Ihnen nützliche Tipps und Tricks, auf was Sie beim Nähen achten sollten.

1. Was wird benötigt – Stoff, Nadel und Co.

Sie brauchen nicht viel, um sich einen Kissenbezug zu nähen. Auf folgende Sachen kann jedoch nicht verzichtet werden:

  • Nähmaschine oder Nadel
  • Nähgarn
  • Stoff
  • Schere
  • Stift
  • Stecknadeln
  • Maßband

1.1. Nähmaschine vs. Nadel

Nähen mit einer Nähmaschine

Für Kissen ist eine Nähmaschine empfehlenswert.

Am Anfang müssen Sie sich entscheiden, ob Sie mit einer Nähmaschine oder per Hand nähen wollen. Haben Sie keine Nähmaschine und wollen sich auch keine anschaffen, bleibt Ihnen nichts anderes übrig als selbst die Nadel in die Hand zu nehmen.

Jedoch erfordert Nähen per Hand nicht nur einiges an Übung – es braucht auch deutlich mehr Zeit, um ein Projekt fertig zu stellen.

Gute Nähmaschinen gibt es schon ab 100€. Haben Sie vor, Nähen zu einem dauerhaften Hobby zu machen, lohnt es sich, in eine hochpreisigere Nähmaschine zu investieren.

Natürlich erfordert auch Nähen mit der Nähmaschine ein wenig Übung. Jedoch wird Ihnen schnell der Spaß vergehen, wenn Sie eine Billigmaschine besitzen, die dickeren Stoff nicht durchdringen kann und bei der sich der Faden andauernd verheddert.

1.2. Nähgarn

Garne, Schere und Nähkissen

Wenn Sie sich für die Naht per Hand entschieden haben, stehen mehr Garnvarianten zur Auswahl.

Auch hier kommt es darauf an, ob Sie mit einer Maschine oder per Hand nähen. Nutzen Sie selbst die Nadel, sind Sie etwas freier in der Wahl eines Fadens. Haben Sie eine Maschine, achten Sie darauf, dass das Garn maschinentauglich ist.

Nutzen Sie außerdem kein Garn, das schon lange irgendwo lagert. Nicht nur mangelt es altem Garn an Reißfestigkeit, sondern es kann auch verstärkt fusseln.

1.3. Stoff

Für den Anfang sollten Sie einen dickeren Stoff wählen. Wir empfehlen an dieser Stelle Baumwolle. Andere Stoffe geben zu leicht nach, was für einen Nähanfänger schnell frustrierend werden kann. Zudem ist ein einfarbiger Stoff oder ein neutrales Muster vorzuziehen. So müssen Sie nicht darauf achten, wie Sie alles vernähen.

Gut zu wissen
Sind Sie an mehr als nur Nähen interessiert, können Sie auf den Stoff für Ihre Kissenhülle auch eigene Muster sticken. Nutzen Sie beispielsweise den Namen eines geliebten Menschen und schon haben Sie ein schönes DIY-Geschenk. Haben Sie aufwendigere Bilder aufgestickt, kann das Kissen mitsamt Bezug auch zur Deko auf dem Sofa im Wohnzimmer werden.

1.4. Schere

Nutzen Sie keine einfache Papierschere. Haben Sie keine ordentliche Stoffschere, ist zumindest eine hochwertigere Haushaltsschere von Nutzen, damit Sie die Stoffbahnen sauber durchtrennen können und die Kanten nicht ausfransen.

1.5. Stift, Stecknadeln und Maßband

Sie brauchen keine besondere Klamottenkreide – ein normaler Stift tut es auch. Unverzichtbar sind genügend Stecknadeln zur Fixierung und ein Maßband, um zu Beginn die wichtigsten Maße zu nehmen.

Auch nützlich sein kann ein Bügeleisen, um die Kanten umzubügeln. Das ist jedoch keine Voraussetzung.

2. Vorbereitung vor dem Kissenbezug nähen – Maße nehmen

Zuerst müssen Sie das Innenkissen ausmessen. Da der Bezug eine Vorder- und eine Rückseite hat, nehmen Sie die Breitenmaße mal zwei. Addieren Sie nun zu jeder Seite eine Nahtzugabe.

Je nach Stoffdicke sollten das zwischen ein und zwei Zentimeter sein. In unserem Beispiel versehen wir das Kissen mit einem Hotelverschluss. Dafür muss nochmal 1/3 der Kissenbreite hinzugenommen werden – das wird als Überlappung oder Umschlag bezeichnet.

3. Anleitung zum Kissenbezug selber nähen

Die Anleitung selbst ist gar nicht so schwer.


Übertragen Sie das ausgemessene Schnittmuster auf Ihren Stoff. Die Ränder des Schnittmusters markieren Sie mit dem Stift oder der Kleiderkreide. Ist noch eine Webkante vorhanden oder die Ränder sind ausgefranst, säubern Sie die abstehenden Fäden mit Ihrer Schere.

Schneiden Sie das Schnittmuster dann sauber aus und drehen Sie den Stoff auf links – das heißt, die Seite, die später innenliegend sein soll, muss nach oben zeigen.

Legen Sie nun zuerst die linke Kante um. Wie breit hängt davon ab, was Sie bei der Nahtzugabe berechnet haben. Um sich die Arbeit zu erleichtern, können Sie die Kante umbügeln. Stecken Sie nun ungefähr alle zehn Zentimeter eine Stecknadel zur Fixierung des umgeschlagenen Stoffes. Wiederholen Sie das gleiche auf der rechten Seite.

Achten Sie darauf, dass Sie die Stecknadeln quer zum Stoff stecken, so dass der Kopf über den Rand hinausschaut. So können Sie später darüber nähen und die Nadeln zum Schluss einfach entfernen.

Nun können Sie die Kanten links und rechts umnähen. Schauen Sie in der Anleitung, sofern Sie eine Nähmaschine nutzen, wie Sie den Geradstich und eine Stichlänge von 2.5 einstellen. Führen Sie beim Nähen den Stoff auf der linken Seite an der Maschine vorbei.


Wenden Sie den Stoff nun auf rechts, also mit der tollen Seite nach oben. Messen Sie aus, wo die Knickfalten sein müssen und markieren Sie sie mit einer Stecknadel – also einmal nach dem einen Drittel für den Umschlag des Hotelverschlusses und von dem übrigen Stoffrest die Hälfte.

Kissenbezug nähen

Stecknadeln helfen dabei, den Kissenbezug in Form zu halten.

Haben Sie die Maße schon beim Übertragen auf den Stoff entsprechend aufgezeichnet, müssen Sie nun nur die markierten Stellen mit einer Stecknadel versehen.

Falten Sie nun erst den längeren Teil zur Mitte und dann den kürzeren Teil darüber, so dass sie überlappen. Das Ganze müsste nun schon nach Kissen aussehen. Stecken Sie den gefalteten Stoff fest.

Im finalen Step der Nähanleitung müssen die noch offenen Kanten vernäht werden, am besten wieder mit Geradstich und 2.5 Stichlänge.
Nun können Sie den fertigen Bezug wenden und das Polster hineinstecken.

4. FAQ zum Thema Kissenbezug nähen

Weitere Fragen dazu, wie Sie einen Kissenbezug selber nähen können, beantworten wir Ihnen hier.

Welche Verschlüsse gibt es für Kissenbezüge?

In unserem Beispiel arbeiten wir mit dem Hotelverschluss. Das ist ein einfacher Umschlag, bei dem keine zusätzlichen Materialien benötigt werden. Als Alternativen können Sie Ihren Kissenbezug mit Knöpfen, mit Klettverschluss oder einem Reißverschluss versehen.

Verschlüsse Eigenschaften
Hotelverschluss
  • benötigt deutlich mehr Stoff
  • benötigt keine zusätzlichen Materialien
  • gut für Nähanfänger
Knöpfe
  • benötigt zusätzliches Material (Knöpfe)
  • Wahl zwischen Druckknöpfen oder normalen Knöpfen
  • benötigt weniger Stoff
  • nicht anfängerfreundlich durch Knopflöcher
Klettverschluss
  • benötigt zusätzliches Material (Klettverschluss)
  • kann unangenehme Kanten hinterlassen
  • benötigt weniger Stoff
  • nicht für Kissen empfehlenswert
Reißverschluss
    • benötigt zusätzliches Material (Reißverschluss)
    • Wahl zwischen Reißverschluss an der Kante oder mittig einer Seite
  • benötigt weniger Stoff
  • nicht für Anfänger empfohlen, kann jedoch schnell erlernt werden

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