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Bodylotion selber machen: Mit diesen Tipps gelingt’s

Bodylotion selber machen: Mit diesen Tipps gelingt’s

Wer Bodylotion kauft, sollte genau hinschauen, welche Inhaltsstoffe in den Produkten enthalten sind. Von chemischen Zusätzen bis hin zur reinen Naturkosmetik oder sogar veganen Körperlotion ist alles dabei. Eine Alternative ist es, Bodylotion selber zu machen. So wissen Sie stets, welche Zutaten in der Creme enthalten sind. Lesen Sie unsere Tipps und Rezepte für selbstgemachte Pflegelotionen.


1. Welche Feuchtigkeitscreme darf es sein?

Für eine Hautcreme gibt es in der Kosmetik oftmals viele verschiedene Begriffe. Doch worin liegen eigentlich bei einer solchen Creme die Unterschiede, sofern es überhaupt welche gibt? Zunächst gibt es sogenannte Bodylotions, die eine leichte Hautcreme darstellen.

Eine Lotion enthält im Vergleich zu einer Bodymilk mehr Wasser und weniger Fett. Sie eignet sich vor allem zur sanften Pflege unproblematischer Haut. Durch den hohen Wassergehalt wirkt sie zusätzlich kühlend, was besonders im Sommer von Vorteil ist.

Eine Bodymilk enthält wesentlich mehr Öle und Fette, sodass sie schlechter in die Haut einzieht. Grundsätzlich ist eine Bodymilk jedoch das bessere Produkt bei besonders trockener Haut. Im Gegensatz zu einer Bodylotion versorgt die Körpermilch die Haut nachhaltig mit Inhaltsstoffen.

Außerdem gibt es noch Körperbutter oder Körperöl, welche die Haut ebenfalls sehr reichhaltig mit Nährstoffen versorgen. Welche Hautcreme bzw. Hautpflege für Sie am besten geeignet ist, hängt dabei von Ihrem Hauttyp ab.

2. Finden Sie die richtige Creme für Ihren Hauttyp

Zutaten für eine Bodylotion.

Basiszutaten für eine Bodylotion sind pflanzliches Öl, pflanzliches Fett und ätherische Öle

Es gibt ungefähr vier grundsätzliche Hauttypen, die alle unterschiedliche Ansprüche an eine optimale Pflege haben:

  • Normale Haut: unproblematisches Hautbild, in der Regel glattes und ebenes Hautbild
  • Trockene Haut: meistens leicht schuppiges Hautbild, reagiert stark auf Hitze und Kälte
  • Fettige Haut: oftmals pickeliges und glänzendes Hautbild, neigt zu Verunreinigungen
  • Mischhaut: vereint verschiedene Hauttypen, die an unterschiedlichen Körperstellen zutage treten

Daneben gibt es auch noch besonders sensible Haut, die zum Beispiel sehr empfindlich auf Inhaltsstoffe reagiert und Allergien entwickeln kann. Oder reife Haut, die vor allem gut vor dem Austrocknen geschützt werden muss.

3. Bodylotion ganz einfach selber machen

Gut zu wissen
Um die optimale Pflege für Ihren Hauttyp zu finden, lassen Sie Ihren Hauttyp ganz einfach beim Hautarzt bestimmen.

Möchten Sie Bodylotion selbst herstellen, gibt es dafür unzählige Rezepte. Von ganz einfachen Mixturen bis hin zu aufwendigen Herstellungsverfahren mit vielen verschiedenen Zutaten ist alles dabei.

Wählen Sie daher im Vorfeld aus, welche Inhaltsstoffe Ihre Feuchtigkeitscreme unbedingt enthalten soll bzw. auf keinen Fall enthalten soll.

3.1. Einfache Bodylotion mit ätherischen Ölen

Zur Herstellung einer selbstgemachten Bodylotion benötigen Sie das passende Zubehör. So brauchen Sie für den Anfang vor allem eine Rührschüssel sowie einen Mixer und ein Behältnis zur Aufbewahrung. Zur Aufbewahrung eignen sich meistens gut gesäuberte wiederverschließbare Gläser.

Dann können Sie als Basiszutat beispielsweise ein Pflanzenöl wie Kokosöl, Mandelöl, Arganöl oder Olivenöl auswählen. Alle Öle versorgen die Haut optimal mit Nährstoffen und schützen trockene Haut vor dem Austrocknen. Wählen Sie noch ein pflanzliches Fett wie Sheabutter oder Kakaobutter aus.

Schmelzen Sie zuerst 200 g Butter in einem Wasserbad. Erwärmen Sie zeitgleich 100 g von dem ausgewählten Öl. Mischen Sie anschließen beide Zutaten miteinander und fügen Sie ein paar Tropfen ätherisches Öl Ihrer Wahl hinzu.

Lavendel, Kamille oder Vanille verleihen der selbstgemachten Feuchtigkeitscreme am Ende den passenden Duft. Füllen Sie die Mischung zum Schluss in saubere Gläser und bewahren Sie sie beispielsweise im Kühlschrank auf.

3.2. Schnelle Bodylotion mit Aloe Vera

Möchten Sie eine Bodylotion mit Aloe Vera selber machen, profitieren Sie von einer wertvollen Zutat in der Naturkosmetik. Aloe Vera ist unter anderem für ihre heilende Wirkung bekannt. Die Inhaltsstoffe der Pflanze wirken unter anderem antibakteriell und entzündungshemmend, sodass sich eine Bodylotion mit Aloe Vera auch gut für sehr beanspruchte oder gereizte Haut eignet.

Mischen Sie dazu 150 ml Olivenöl mit 150 ml Aloe Vera Gel bis eine cremige Konsistenz entsteht. Anschließend können Sie die Masse ebenfalls in ein sicher verschließbares Gefäß abfüllen und kühl lagern. Sie können das Rezept aber auch erweitern, indem Sie dem Ganzen ebenfalls Sheabutter oder Kakaobutter beimischen.

Wenn das Fett im Wasserbad geschmolzen ist, lässt es sich mit dem Öl und dem Gel gut vermischen. Mit ätherischen Ölen können Sie auch hier wieder für eine angenehme Duftnote und zusätzliche Pflege sorgen. Seien Sie aber sparsam im Umgang mit stark riechenden Ölen und verwenden Sie immer nur wenige Tropfen davon.

Alternativ können Sie die Zutaten auch im Thermomix miteinander verrühren. So erzielen Sie ein besonders cremiges Ergebnis.

4. Weitere Zutaten für selbstgemachte Kosmetik

Die Zutatenliste für Produkte selbstgemachter Naturkosmetik ist lang. Je nachdem, welche Inhaltsstoffe Sie bevorzugen, können Sie sogar auch vegane Kosmetik ohne Plastik, Mineralöle, Paraffine oder andere Zusätze herstellen. Weitere Zutaten natürlicher Kosmetik sehen Sie hier:

Zutat Beschreibung
Bienenwachs
  • besonders leicht zu verarbeiten
  • äußerst wertvoll für sensible Haut
  • schützt die Haut vor Kälte und Trockenheit
  • besitzt einen sehr angenehmen Duft
  • nicht für vegane Kosmetik geeignet
Avocado
  • besonders reich an Vitaminen
  • für sehr trockene Haut geeignet
  • wirkt beruhigend und hautglättend
  • versorgt die Hautzellen mit viel Feuchtigkeit
  • für hochwertige Naturkosmetik verwendbar

5. Was Sie bei der Herstellung von eigener Naturkosmetik unbedingt beachten sollten

Kokosnuss und Creme.

Kokosfett oder Kokosöl gelten als beliebte Zutaten in der Naturkosmetik.

Zunächst sollten Sie auf absolute Hygiene achten. Verunreinigte Zutaten führen zur schnelleren Verderblichkeit der Produkte. Verwenden Sie deshalb ausschließlich mit Alkohol desinfiziertes Zubehör und arbeiten Sie nur mit gewaschenen Händen.

Anschließend bietet es sich an, das Naturkosmetikprodukt im Kühlschrank zu lagern. Dort kann sich allerdings die zuvor cremige Konsistenz verfestigen.

Ansonsten können Sie die selbstgemachte Feuchtigkeitscreme auch an einem anderen kühlen dunklen Ort aufbewahren. Achten Sie mit Blick auf die Inhaltsstoffe darauf, dass Sie Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau und ohne weitere Zusätze verwenden. So erhöhen Sie die Qualität Ihrer DIY Kosmetik.

6. FAQ zum Thema Bodylotion selber machen

Bodylotion ohne Plastik?

Feuchtigkeitscremes im Glas.

Vermeiden Sie Plastik, indem Sie alles in Glastiegeln aufbewahren.

Plastik können Sie immer wie folgt vermeiden: Achten Sie auf die Rohstoffe, die Sie verwenden. Diese sollten möglichst naturbelassen und am besten bio-zertifiziert sein.

Außerdem können Sie beim Verpackungsmaterial vor allem Glas statt Plastik verwenden. Glas ist grundsätzlich hygienischer, immer wiederverwendbar und schon dadurch die Umwelt.

Was gibt es noch zu beachten?

Achten Sie bei der Herstellung von eigener Naturkosmetik darauf, dass Sie nur Inhaltsstoffe verwenden, gegen die Sie nicht allergisch sind.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Sie gegen einen bestimmten Stoff allergisch sind, lassen Sie ihn bei den Rezepten besser weg und ersetzen Sie ihn durch eine andere Zutat.

7. Weiterführende Literatur zum Naturkosmetik selber machen

The Glow - Naturkosmetik selber machen (GU Naturtitel)
  • Anita Bechloch
  • Herausgeber: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH
  • Auflage Nr. 7 (07.02.2015)
  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten


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