Ist die Muskatnuss eine Droge?

Ist die Muskatnuss eine Droge?

Wenn man ausreichend Muskat zu sich nimmt, kann man in der Tat high werden. Trotzdem hat sich die Muskatnuss als Droge nicht etablieren können.

Muskat verursacht einen rauschähnlichen Zustand
Wer zu viel Muskat zu sich nimmt, der gefährdet damit sogar sein Leben. Wenn man ein oder zwei Muskatnüsse verzehren würde, würde man in einen rauschähnlichen Zustand verfallen, beim Genuss von drei Muskatnüssen besteht sogar akute Lebensgefahr. In Anbetracht ihres wesentlich geringeren Körpergewichtes, können Kinder bereits nach dem Genuss einer wesentlich geringeren Menge in Lebensgefahr schweben.

Muskat enthält Halluzinogene
Im Muskat sind gleich mehrere Halluzinogene enthalten, darunter auch das Myristicin. Trotzdem interessieren sich Drogenabhängige überhaupt nicht für diese natürliche Droge, denn sie hat auch einige sehr unangenehme Nebenwirkungen. So führt sie bei den meisten Menschen zu Übelkeit und Brechreiz und auch der Geschmack ist für die meisten Menschen eher unangenehm. Darüber hinaus entfaltet sich die Wirkung auch nicht bei allen Konsumenten, sodass sie als natürliche Droge eher weniger in Frage kommt.

Muskatnuss als Gewürz verwenden
Das in größeren Mengen in der Muskatnuss enthaltene Myristicin ist jedoch auch in anderen Lebensmitteln enthalten wie zum Beispiel in Pastinaken, Liebstöckel und Petersilie. Allerdings ist die darin enthaltene Menge viel zu gering, um zu einem rauschähnlichen Zustand zu führen. Wenn man Muskatnuss also als Gewürz verwendet, so muss man keinerlei unangenehme Nebenwirkungen befürchten und es kommt auch auf keinen Fall zu Halluzinationen.

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Bildnachweise: © Dmitriy Golbay - Fotolia.com

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