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Was kostet eine Gasheizung? – Damit müssen Sie bei der Anschaffung rechnen

Was kostet eine Gasheizung? – Damit müssen Sie bei der Anschaffung rechnen

Sie bauen ein Haus, liebäugeln mit dem Einbau einer Gasheizung, haben aber Angst vor den hohen Anschaffungskosten? Das muss gar nicht sein. Wir verraten Ihnen, welche Kosten auf Sie zukommen und wie Sie sich sogar staatlich fördern lassen können.

1. Die richtige Wahl treffen

Das Baugeschäft boomt in Deutschland in den letzten Jahren so sehr wie schon lange nicht mehr. Alle wollen raus aus den überteuerten Mietwohnungen, ein Grundstück kaufen und ein Eigenheim bauen. Dabei muss man einige Entscheidungen treffen, die langfristig gut oder eben auch schlecht für dem Geldbeutel sein können. Dazu gehört unter anderem die Wahl der passenden Heizung. Soll sie elektrisch betrieben sein, mit Öl angefeuert werden oder doch lieber mit Gas? Um diese Entscheidung treffen zu können, sollten Sie sich zunächst informieren, welche Art am besten zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt, immerhin ist die Anschaffung einer Gastherme umfangreicher als die einer Elektroheizung. Welche Vorteile oder Nachteile der Kauf hat und welche Kosten für die Gastherme auf Sie zukommen, lesen Sie in diesem Beitrag.

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Tipp
Eine Gasheizung können Sie sogar mit anderen Heizungen kombinieren, wenn diese zu den moderneren Brenntwert Geräten gehören.

2. Darum ist das Heizen mit Gas so beliebt

Sind Sie gerade auf der Suche nach einem passenden Heizsystem für Ihr Haus? Dann müssen Sie nicht nur entscheiden, ob Sie lieber zu einer Heiztherme oder doch zu einer Kombitherme greifen wollen, sondern auch, womit die Heizung betrieben werden soll. Sehr beliebt ist in diesem Fall die Gasheizung. Sie ist im Vergleich zu anderen Heizsystemen nämlich platzsparend und sehr effizient. Zudem belastet ein Brennwertkessel oder eine Brennwerttherme unsere Umwelt weniger schlimm als zum Beispiel eine Ölheizung. Auch die Gaspreise halten sich auf einem angenehmen Level und sind damit bezahlbarer als die Kosten für eine Elektroheizung. Womit die Gasheizung ihre Käufer allerdings ganz besonders lockt, ist der Anschaffungspreis. Der ist nämlich im Vergleich zu anderen Systemen gering. Auch die späteren Betriebskosten halten sich bei einer Heizung, die mit Erdgas oder Propangas betrieben wird, in Grenzen.

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3. Die Technik macht den preislichen Unterschied

Die Frage “Was kostet eine Gasheizung” ist gar nicht so einfach zu beantworten, immerhin macht auch hier die Technik den Unterschied im Preis aus. So können Sie sich zum Beispiel für eine Heizung entscheiden, die nur mit einer Heizwert Technik ausgestattet ist. Das bedeutet, dass die Verbrennungsgase durch den Schornstein ungenutzt entweichen können. Das ist nicht nur schlecht für unseren Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Anders verhält es sich bei der Brennwert Technik. Hier wird die Energie, die in den Abgasen enthalten ist, ebenfalls genutzt. Sie werden sich denken können, dass die zweite Variante in der Anschaffung natürlich etwas teurer ist. Hersteller gibt  es dafür viele. Besonders empfehlenswert sind aber Vaillant und Junkers.

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4. Was kostet eine Gasheizung – Das sind die Kosten im Überblick

Sie haben sich für ein Heizsystem entschieden, das mit Gas betrieben wird? Dann sind Sie sich bestimmt unsicher, was alles an Kosten auf Sie zukommt. Um einen guten Überblick zu bekommen, haben wir die größten Posten für Sie zusammengefasst:

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Die Anschaffung

Was den Kaufpreis betrifft, halten sich die Kosten für eine Gastherme oder eine Heiztherme tatsächlich in Grenzen. Für ein Einfamilienhaus können Sie für an der Wand angebrachte Gasthermen etwa 2.000 bis 3.000 Euro rechnen. Sollten Sie eine höhere Heizleistung benötigen, können Sie auch bodenstehende Heizkörper verwenden. Bei denen müssen Sie dann 3.000 bis 6.000 Euro einplanen.

Auch eine Gasheizung kann Ihre Räume richtig schön warm machen.

Die Installation

Wenn Sie in Ihrem Haus einen neuen Gasanschluss verlegen lassen wollen und daran auch gleich die Heiztherme installieren lassen, kann die Montage 1.000 bis 2.500 Euro kosten. Empfohlen wird bei einer neuen Gasheizung, dass ein hydraulischer Abgleich gemacht wird. Auch der kostet natürlich Geld und schlägt mit etwa 2.000 Euro zu Buche. Am besten arbeitet Ihre Gasheizung natürlich mit Speicher. Der kostet, falls noch nicht vorhanden, auch nochmal um die 1.500 Euro.

Die Betriebskosten

Auch wenn die Frage “Was kostet eine Gasheizung” eigentlich schon geklärt ist, sind Sie mit der Anschaffung und Installation finanziell natürlich noch nicht am Ende. Immerhin müssen Sie auch die laufenden Betriebskosten einkalkulieren. Die halten sich aber relativ niedrig und sind daher nicht sonderlich Besorgnis erregend. So zahlen Sie etwa 6,21 Cent pro kWh. Im Jahr wären Sie dann bei 1.242 Euro. Im Vergleich zu einer Elektroheizung bezahlen Sie allerdings nur einen Bruchteil. Dann würden Sie nämlich ohne Probleme die 5.000 Euro knacken.

Die Wartung

Einmal im Jahr sollte ein Fachmann vorbei schauen und Ihre Gasheizung einer Wartung unterziehen. Nur so gehen Sie sicher, dass mit der Heizung alles in Ordnung ist und Sie nicht zu hohe Betriebskosten haben oder die Umwelt schädigen.

5. Staatliche Fördermittel nutzen

Wer umweltbewusst baut und heizt, kann auch auf die Unterstützung vom Staat hoffen. Der beteiligt sich nämlich gern finanziell an der Anschaffung. Vor allem, wenn Sie bestehende Heizanlagen mit umweltfreundlichen Systemen kombinieren wollen, können Sie erfolgreich Fördermittel beantragen. Zu diesen Systemen gehört zum Beispiel eine Holzheizung, eine Wärmepumpe oder auch eine Solaranlage. Hierbei arbeiten die Kessel nämlich sauberer. Dadurch wird weniger Gas verbrannt, was wiederum äußerst positiv für die Umwelt ist. Ansprechpartner ist für solche Fördermittel die KfW. Dort können Sie Zuschüsse in der Höhe von bis zu 15 Prozent der gesamten Kosten beantragen.

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6. Die Umwelt schützen und Geld sparen

Es lohnt sich also durchaus, auf eine Heizung für Flüssiggas zurück zu greifen. Sie tun damit nicht nur der Umwelt und Ihrem Geldbeutel etwas Gutes, sondern werden auch noch staatlich unterstützt. Außerdem ist dieses System nicht nur für Heizung, sondern auch für Warmwasser gedacht. Die Funktion ist nämlich vielfältig. Sie können mit der Kombitherme auch das Wasser erhitzen und den Warmwasserspeicher bedienen.

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