Voller Bauch studiert nicht gern! – Stimmt’s?

Voller Bauch studiert nicht gern! – Stimmt’s?

Wenn jemand gegessen hat und nicht gleich wieder mit der Arbeit weitermachen möchte, dann nutzt er die Ausrede: Voller Bauch studiert nicht gern!

Weniger Blut im Gehirn
An diesem Spruch ist in der Tat etwas Wahres dran, denn wenn man sehr üppig gegessen hat, dann fällt das Denken tatsächlich schwerer. Das liegt daran, dass die Verdauung für den menschlichen Körper durchaus Schwerstarbeit ist. Deshalb werden die Verdauungsorgane während dieses Prozesses verstärkt durchblutet und wenn mehr Blut im Bauchraum ist, dann ist zwangsläufig weniger Blut im Gehirn.

Nach dem Essen kein Sport treiben
Der Körper kann niemals gleichzeitig die Muskulatur, das Gehirn und die Verdauungsorgane ausreichend mit Blut versorgen, so dass immer Prioritäten gesetzt werden müssen. Deshalb kann man auch mit vollem Magen keinen Sport treiben, da der Muskulatur dann nicht ausreichend Blut zur Verfügung steht.

Wie lange verdaut der Körper Nahrungsmittel?
Ein Verdauungsprozess ist auch eine längere Angelegenheit, natürlich auch abhängig davon, was man zuvor verzehrt hat. Leichte Nahrungsmittel wie Obst oder Joghurt sind bereits innerhalb einer knappen Stunde verdaut, Fleisch kann dagegen einige Stunden im Verdauungstrakt verbringen.

Nicht mit leerem Magen lernen
Natürlich sollte man auch nicht mit leerem Magen lernen, denn damit das Gehirn gut funktionieren kann, muss auch der Blutzuckerspiegel ausgeglichen sein. Wenn also eine größere Denkleistung notwendig ist, sollte man vorher leichtes Essen bevorzugen oder nicht unmittelbar vor dem Lernen essen.

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Bildnachweise: © alexandre zveiger - Fotolia.com

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