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Richtig heizen – mit diesen 8 Tipps geht’s!

Richtig heizen – mit diesen 8 Tipps geht’s!

Pauschal kann gesagt werden, dass von November bis April die Heizsaison auf vollen Touren läuft. Wenn Sie jetzt richtig heizen, können Sie viel Geld sparen.

1. Energiefresser Heizung

In einer Wohnung ist die Heizung der größte Energiefresser. Aufgrund der steigenden Energiekosten sollte man eigentlich meinen, dass die meisten wissen, wie man richtig heizt. Durch Unwissenheit und auch meist aus Gewohnheit verschwenden die meisten jedoch sehr viel Energie. Dabei ist richtiges Heizen mit ein paar einfachen Tipps gar nicht so schwer. Wir verraten Ihnen, wie Sie ein angenehmes Raumklima schaffen, die Energiekosten senken und oben drein auch noch die Schimmelbildung in der Wohnung verhindern.

Tipp
Wenn ein Heizkörper mal wieder entlüftet werden muss, hören Sie das an den gluckernden Geräuschen.

2. Heizkosten senken

Im Herbst und im Winter ist es so, dass die Temperaturen immer niedriger werden. Die Heizkosten steigen hingegen immer mehr an. Damit Sie zu Hause richtig heizen können, sollten Sie erst einmal kontrollieren, ob Ihre Türen, Fenster und auch das Dach richtig dicht sind. Grundsätzlich sollten Sie auch vermeiden, Möbelstücke vor die Heizkörper zu stellen. Schwere Fenstervorhänge sollten zudem auch nicht vor der Heizung hängen. Sehr wichtig ist auch, dass Sie Ihre Heizkörper regelmäßig entlüften, damit die Wärme und das Wasser richtig zirkulieren können.

Tipp 1: Im Herbst nur abends heizen

Oft dreht man schon im Oktober die Heizung auf, wenn der Herbst kühler wird als gedacht. In der Übergangszeit reicht es oftmals aus, nur abends die Heizung aufzudrehen. Nachts sollte man beispielsweise wenig bis gar nicht heizen. Für den Körper ist es nämlich nicht gesund, bei Wärme zu schlafen.

Tipp 2: Heizung nicht ganz ausmachen

Allerdings sollte man auch bedenken, dass das Aufheizen von Räumen besonders viel Energie kostet. Deswegen sollte man nicht aus falscher Sparsamkeit tagsüber, wenn niemand zu Hause ist, die Heizung ganz ausmachen. Lieber herunterdrehen und auf niedriger Temperatur weiterlaufen lassen. Das kostet insgesamt weniger, als würde man abends voll aufdrehen. So ist auch das Risiko geringer, dass die Wohnung allzu sehr auskühlt oder gar die Heizungen oder die Wasserrohre einfrieren.

Tipp 3: Nur bewohnte Zimmer heizen

Geheizt werden sollte natürlich vor allem in den Zimmern, die man bewohnt – also Wohnzimmer, Esszimmer und Arbeitszimmer. Im Schlafzimmer sollte wenig geheizt werden, ebenso in der Küche. Dort ist es nicht notwendig. Achten Sie unbedingt in allen Zimmern darauf, dass keine Gegenstände wie die Couch vor der Heizung stehen, denn so würde viel Wärme verloren gehen.

Tipp 4: Raumtemperatur kontrollieren

Halten Sie sich an die empfohlenen Raumtemperaturen: Im Wohnzimmer, Esszimmer und Kinderzimmer sollten etwa 20 Grad herrschen, im Schlafzimmer und in der Küche reicht eine Temperatur von 18 Grad vollkommen aus, im Badezimmer sollten die Temperaturen bei 22 Grad liegen.

Tipp 5: Nachtmodus nutzen

Wenn Ihre Heizungsanlage keine automatische Nachtabsenkung durchführt, sollten Sie sich Thermostate zulegen, die man ganz einfach auf die Ventile der Heizkörper schrauben kann. Ein Thermostat misst die Raumtemperatur und dreht die Heizung automatisch ab.

Tipp 6: Nur Stoßflüften

Um Heizkosten zu sparen, sollten Sie unbedingt auf Dauerlüften verzichten. Es ist besser, wenn Sie morgens und abends stattdessen komplett in der Wohnung stoßlüften. Schalten Sie dabei die Heizung aus und öffnen Sie die Fenster für fünf Minuten. Wenn Sie Wäsche in der Wohnung trocknen, dann sollten Sie das Zimmer öfter lüften.

Tipp 7: Türen geschlossen halten

Halten Sie Türen zwischen unterschiedlich beheizten Räumen immer geschlossen. So kann die warme Luft aus bewohnten Räumen nicht unnötig entweichen.

Tipp 8: Vorhänge

Wenn Sie abends die Rollläden herunterlassen und die Vorhänge schließen, dann können Sie bis zu 30 Prozent Energie sparen.

Wie Sie sehen, ist es eigentlich gar nicht so schwer, richtig zu heizen. Mit Hilfe dieser Tipps können Sie ein angenehmes Raumklima schaffen und auch noch Ihre Energiekosten senken. Probieren Sie es einfach mal aus!

3. Smart heizen

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  • Hinweis: Zur Integration in das Bosch Smart Home System ist ein Bosch Smart Home Controller erforderlich. Das Heizkörper-Thermostat II ist nicht mit Bosch EasyControl kompatibel


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Bildnachweise: © volff - Fotolia.com, © Andrey Popov - Fotolia.com
Oskar

Hallo Leute! Leider sind viele Ratschläge betreffend Heizung nicht zielführend, da viele Parameter wie Raumgröße, Raumhöhe, Dämmung usw. nicht bekannt sind.  Weiters fehlt die genaue Defination, was ist die Raumtemperatur, wo ist die gemessen (Höhe im Raum) usw. Die Angaben beziehen sich fast immer auf die Lufttemperatur. Ausschlaggebend für das Wohlempfinden ist aber die Strahlungstemp. Bei schlechter Dämmung ist die Wandtemp. um 10 - 20% kühler als die Luft, wobei grosse Unterschiede zwischen Außenwänden und Innenw. bestehen. Zudem ist die übliche Warmwasser - Zentralheizung die denkbar schlechteste Heizung (Konvektorheizung),  Bei 20Grad Lufttemp. sitzen die Leute dann mit Pullover im Zimmer, weil die Wände kalt sind.  Bei der meiner Meinung sinnlosen Nachtabsenkung auf 10 Grad (!) braucht man am nächsten Morgen ein paar Stunden um die Wände mit der Konvektorheizung auf Temperatur zu bringen, wo ist da die Einsparung? Ideal wäre eine Wärmewellenheizung die nicht die Luft sonder die Wände und Einrichtungsgegenstände erwärmt, da kehrt sich der Effekt um, denn bei richtiger ausgelegter Heizung ist die Luft um ca. 10 -20% "kühler" als Wang und Gegenstände. Durch weniger Konvektion sind auch deren Nachteile geschrumpft, wie zu warme Luft, Staub und Schmutz in der Luft. >>Gebäudehüllenheizung"  wie Infrarotheizung zB.

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