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Hausmittel gegen Magenschmerzen: Schnelle Hilfe bei Bauchweh durch diese Tipps

Hausmittel gegen Magenschmerzen: Schnelle Hilfe bei Bauchweh durch diese Tipps

Magen-, Bauchschmerzen und Magenkrämpfe zählen zu den häufigsten Beschwerden bei Kindern und Erwachsenen. Dabei fallen die Symptome teils eher schwach, in anderen Fällen jedoch gravierend aus, sodass sie das Leben stark einschränken können. Da die Ursachen oftmals harmloser Natur sind, zeigen wir Ihnen in unserem Artikel, welche Hausmittel gegen Magenschmerzen helfen.

1. Der erste Schritt – untersuchen Sie Ihre Gewohnheiten

Es gibt viele unterschiedliche Ursachen, die Magen- oder Bauchschmerzen auslösen können. Um jedoch das bestmögliche Hausmittel gegen Magenschmerzen zu finden und nicht erst viele verschiedene Dinge ausprobieren zu müssen, sollten Sie lernen, sich einzuschätzen.

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Sicherlich klingt dies beim Lesen relativ simpel. In der Praxis zeigt sich allerdings häufig, dass sehr viele Menschen nicht ehrlich mit sich selbst sind und dementsprechend unnötigerweise von Arzt zu Arzt laufen.

Analysieren also zunächst, in welchen Situationen Sie vermehrt unter Sodbrennen, Übelkeit oder Bauchschmerzen leiden.
Stellen Sie sich folgende Fragen:

ein frau haelt sich die bauch

Oftmals hängen Magenschmerzen mit einer ungesunden Ernährung zusammen.

  • Was haben Sie gegessen? War die Mahlzeit fettig oder sehr groß?
  • Wann haben Sie zuletzt gegessen?
  • Essen Sie regelmäßig?
  • Zu welcher Tageszeit treten die Schmerzen typischerweise auf?
  • Hatten Sie an diesem Tag oder kurze Zeit vorher Stress? Stehen Sie generell unter Stress?
  • Haben Sie weitere Beschwerden, wie beispielsweise Blähungen oder Durchfall?

Wie Sie anhand dieser Fragen bereits erahnen können, stehen Magenschmerzen vielfach mit der Ernährung sowie Stress in Verbindung.

Tipp: Idealerweise notieren Sie sich diese Anhaltspunkte in einem Tagebuch. Auf diese Weise lässt sich oftmals relativ schnell ein Muster erkennen, dass Ihnen beim Ändern bestimmter Gewohnheiten helfen kann.

2. Hausmittel gegen Magenschmerzen – auf diese Weise entspannt sich Ihr Magen

Gut zu wissen
Laut einer Untersuchung der Bundesvereinigung der Deutschen Apothekerverbände e.V. leiden etwa 69 % aller in Deutschland lebender Menschen unter Magenschmerzen. Besorgniserregend ist, dass die Zahl der stressbedingten Magenprobleme bei Kindern zunimmt.

Akute Magenkrämpfe lassen sich meist relativ rasch lindern, indem Sie sich und Ihrem Magen eine Auszeit gönnen. Für schnelle Hilfe ist es also eine gute Idee, sich kurz im Bürostuhl, besser noch auf der Couch, zurückzulehnen und tief durchzuatmen. Auf diese Weise entspannt sich die verkrampfte Muskulatur und der Schmerz lässt nach.

Weitere Hausmittel gegen Magenschmerzen, die schnelle Hilfe versprechen, haben wir für Sie in der folgenden Liste zusammengestellt:

  • Wärme: Eine Wärmflasche, ein mit warmem Wasser getränkter Wickel sowie ein Heizkissen helfen dabei, akute Beschwerden im Bauch zu lindern, da die Muskulatur sich durch die zugeführte Wärme entspannt.
  • Tee: Kräutertees helfen auf zweierlei Art. Zum einen wärmt die Flüssigkeit den Magen von innen. Zum anderen helfen die Inhaltsstoffe der Kräuter dabei, den Magen zu entkrampfen. Besonders gut eignet sich Kamillen, Pfefferminz- oder Fencheltee. Es gibt jedoch zahlreiche weitere Kräuter, die sich positiv auf Ihre Verdauung auswirken.
  • Kräuteröl: Für die kurzfristige Lösung unterwegs können Sie auch auf spezielle Kräuteröle zurückgreifen. Ein paar Tropfen können Sie sich entweder direkt auf die Zunge träufeln oder aber mit einem Teelöffel Honig einnehmen. Alternativ geben Sie die Tropfen in ein warmes Glas Wasser (ohne Kohlensäure).

Was hilft und inwieweit Sie mit der einen oder anderen Idee besser zurechtkommen, hängt entscheidend von Ihren sonstigen Gewohnheiten ab.

Wann Sie am besten einen Arzt aufsuchen und inwieweit Stressvermeidung helfen kann, sehen Sie in diesem YouTube-Video:

Achtung: Haben Sie besonders starke Schmerzen, erkennen Sie Blut im Stuhl, fühlen Sie sich abgeschlagen oder haben Sie Fieber, so suchen Sie bitte zeitnah einen Arzt auf, um die Ursache medizinisch abklären zu lassen.

3. Magenschmerzen vorbeugen – diese Hausmittel helfen

Um zukünftig immer weniger unter Magenschmerzen zu leiden, müssen Sie nicht zwingend auf Medikamente zurückgreifen. In vielen Fällen hilft Ihnen eine Änderung alltäglicher Gewohnheiten dabei, ein weitgehend beschwerdefreies Leben zu führen.

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Die folgenden Tipps sollen Ihnen dabei helfen, möglichst wenig auf akute Hausmittel oder aber Arzneimittel gegen Magenschmerzen zurückgreifen zu müssen:

ein glas tee

Kräutertees wirken exzellent bei Magenschmerzen.

  • Meiden Sie fettiges Essen und essen Sie langsam. Unterwegs ein Schnitzelbrötchen auf die Hand mitzunehmen, ist leider keine gute Idee, wenn Sie Magenprobleme haben.
  • Verzichten Sie weitestgehend auf Fertigprodukte, da diese sehr viele Geschmacksverstärker beinhalten, die schlecht verträglich sind.
  • Essen Sie regelmäßig. Ideal sind mindestens 3 Mahlzeiten pro Tag. Bei akuten Magenschmerzen können Sie Ihre Tagesportion auch auf 5 Mahlzeiten ausweiten.
  • Reduzieren Sie Ihr Stresslevel und sorgen Sie bewusst für Momente der Entspannung (auch wenn dies bei einem hektischen Alltag nicht immer leicht ist).
  • Bewegen Sie sich an der frischen Luft. Dies kommt Ihrer Gesundheit in dreifacher Hinsicht zugute. Sie bekommen schnell einen klaren Kopf, sodass sich Ihr Stresslevel reduziert. Die Bewegung regt den Darm an und fördert die Verdauung. Auf diese Weise wird Ihr Stoffwechsel nicht träge. Zusätzlich fordern Sie Ihr Herz-Kreislauf-System und verbessern so Ihre körperliche Fitness.
  • Trinken Sie reichlich Wasser sowie ungesüßten Tee.
  • Verzichten Sie weitestgehend auf Alkohol.
  • Lassen Sie Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke weg.
  • Rauchen Sie nicht.
  • Integrieren Sie reichlich Gemüse in Ihren Speiseplan. Verzichten Sie jedoch auf blähende Lebensmittel, wie Kohl, Linsen oder Erbsen.
  • Bei Obst können Sie bedingt zugreifen. Bevorzugen Sie säurearme Obststücke. Dies gilt in besonderem Maße, wenn Sie Schmerzen im Oberbauch haben oder unter Sodbrennen leiden. Säurearmes Obst umfasst beispielsweise Bananen, Melonen, Papaya sowie Pfirsiche. Problematisch sind hingegen Zitrusfrüchte sowie Ananas oder Kiwis.

Treten die Magenschmerzen nach dem Essen auf, so achten Sie vor allem darauf, was Sie zu sich genommen haben. Unter Umständen besteht eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, sodass sich das Problem durch das Weglassen einzelner Lebensmittel von selbst erledigen könnte.

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  • 83 Seiten - 17.07.2019 (Veröffentlichungsdatum) - Independently published (Herausgeber)


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