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Kaminofen anzünden – mit diesen 2 Methoden klappt’s!

Kaminofen anzünden – mit diesen 2 Methoden klappt’s!

Sie wollen die wohlige Wärme Ihres Kamins nutzen, wissen aber nicht so recht, wie Sie das Brennholz in Ihrem Kaminofen anzünden sollen? Das ist gar kein Problem! Wir zeigen Ihnen zwei verschiedene Varianten, wie Sie einen Kamin richtig anfeuern.

1. Ein Kamin machts besonders gemütlich

Auch wenn moderne Zentralheizungen komfortabel und leicht zu bedienen sind, schwören immer mehr Menschen auf die wohlige Wärme eines Kamins. Richtig heizen mit Holz und der Vorgang des Feuer Anzündens vermitteln Flair und Gemütlichkeit. Kaum ein Eigenheimbauer verzichtet deshalb auf den Wärmespender, den es mittlerweile in vielen verschiedenen Varianten, als Kamineinsatz, als Schwedenofen, als Gaskamin oder sogar als Elektrokamin, gibt. Rustikal anmutend oder ganz puristisch im schicken Weiß – die Kaminarten sind genau so verschieden, wie die Geschmäcker. Für Unentschlossene gibt es auf www.ofen.de einen umfassenden Überlick der möglichen Modelle und Hinweise, was Sie beachten sollten, wenn Sie einen Kamin kaufen. Neben den „Kaminen in einem Stück“, steht auch ein Kaminbausatz mit Kamineinsatz zur Verfügung, der mit etwas handwerlichem Geschick im Nu einen Kamin in jedes Heim „zaubern“. Sie brauchen nur das Okay des örtlichen Schornsteinfegers und schon können Sie sich diesen Traum erfüllen und einen Kamin kaufen. Wenn Sie bei sich keine klassischen Öfen und Kamine betreiben können oder ein offener Kamin nicht erlaub ist, kann ein elektrischer Kamin auch eine Lösung sein. Dieser Kamin ohne Feuer versprüht aber bei weitem nicht die Wärme und Atmosphäre wie ein kleiner Kaminofen.

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2. Kaminofen anzünden

Ist die Hürde des Kaminofen Einbauens genommen, verzweifeln viele an der Anfeuerung. Beim Anzünden des Kamins werden Streichhölzer ohne Ende verbraucht, mitunter Altpapier zur Hilfe genommen oder es wird mit voller Lungenkraft ins „Feuer“ gepustet. Das ist sicher nicht im Sinne des Erfinders und schmälert die Vorfreude auf das Kaminfeuer. Bevor Sie resignieren und Ihnen ein elektrischer Kamin ins Haus kommt, haben wir daher zwei Methoden für Sie, die Ihnen zeigen, wie man beim Kaminofen Anzünden vorgehen muss. Wenn Sie nicht gerade einen Gaskamin oder Elektrokamin besitzen, ist Voraussetzung jeweils ordentliches Kaminbesteck (zum Kaminofen reinigen), Ofenanzünder und trockenes Holz oder Kaminbriketts.

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Tipp
Verwenden Sie nur trockenes Weichholz, wie Kiefer oder Fichte, wenn Sie Ihren Kamin anfeuern.

Variante 1: Von unten anfeuern (die Lagerfeuer-Variante)

Diese Variante ist die bis dato zum Kamin anmachen und Grill anzünden am meisten verwendete. Das ältere Semester unter Ihnen wird sich noch gut an frühere Wohnungen mit Kachelofen oder Schwedenofen erinnern. Das Anheizen war damals ähnlich und wenn Sie zum Kamin anzünden Anleitungen suchen, werden Sie meist auf diese Variante stoßen.

  1. Sie brauchen einen Holzscheit, der recht flach und etwas breiter ist. Diesen legen Sie parallel zur Kaminöffnung auf den Kaminboden.
  2. Darauf wird nun ein Stück Kaminanzünder gelegt (bitte keine Zeitung verwenden!).
  3. Jetzt ist der Baumeister in Ihnen gefragt. Stapeln Sie weitere Holzscheite hochkant und leicht schräg über den Kaminanzünder. Das ganze sollte am Ende aussehen wie ein Zelt.
  4. Nehmen Sie nur so viele Holzscheite, dass zwischen den einzelnen immer ein gewisser Abstand bleibt. Das ist notwendig, da ihr Kaminfeuer sonst „erstickt“.
  5. Ist alles gut aufgestapelt können Sie den Kaminwürfel anzünden. Damit Ihr „Bauwerk“ dabei nicht wieder zusammen kracht, nehmen Sie am besten extra lange Kaminhölzer als Kaminbesteck. Normale Streichhölzer gehen zwar auch, Sie könnten sich aber leicht verbrennen.

Variante 2: Von oben anfeuern (die Bauklötzchen-Methode)

Die zweite Methode zum Kamin richtig anzünden findet immer mehr Liebhaber. Grund ist unter anderem, dass der Ausstoß an Schadstoffen stark reduziert wird. Gerade ein offener Kamin ist für diese Art des Kamin Anzündens bestens geeignet.

  1. Beim Kaminofen Luftzufuhr richtig einstellen. Öffnen Sie alle Luftklappen zum Schornstein, damit die Abgase nicht im Kamin bleiben, sondern abziehen können.
  2. Jetzt brauchen Sie zwei dicke Holzscheite, die Sie nebeneinander, mit etwas Abstand, auf den Kaminboden legen.
  3. Darauf kommen zwei weitere Holzscheite, die etwas dünner sind. Diese werden entgegengesetzt aufgestapelt, wie man es von Kinderbauklötzen kennt.
  4. Bei der nächsten Schicht, die die gleiche Lage hat wie die erste, werden wiederum dünnere Holzscheite oder Holzspäne gelegt.
  5. Auf diese Konstruktion kommt nun die Anzündhilfe, ohne die es nicht funktionieren wird. Als Kaminofenanzünder verwenden Sie am besten getränkte Holzwolle. Diese gibt es je nach Qualität und Menge schon für rund 3 Euro pro Kilogramm als Kaminofen Zubehör. Jetzt nur noch anzünden – Fertig!

Wer den Abend vorm eigenen Kamin genießen möchte, steht oft vor der kleinen Hürde, zu erst einmal das Brennholz zu entfachen. Das ist allerdings gar nicht so schwer, wie meist gedacht. Helfen können unsere beiden Varianten zum Kamin richtig anheizen. Mit der richtigen Technik und dem richtigen Anzünder Kamine zu befeuern gelingt mit etwas Übung im Schlaf. Wer seinen Kamin allerdings umweltbewusst genießen möchte, der entscheidet sich künftig für die Anzündmethode von oben. Die produziert beim Entzünden nämlich deutlich weniger Schadstoffe und ist daher eindeutig zu empfehlen. Probieren Sie es einfach mal aus. Sie werden sich wundern, wie schnell das Feuer im Kamin fortan knistern wird.

3. Kamin anzünden leicht gemacht

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