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Benutzte Taschentücher – Besteht Ansteckungsgefahr?

Benutzte Taschentücher – Besteht Ansteckungsgefahr?

Wir alle kennen es: die Hals kratzt, der Kopf dröhnt und die Nase läuft. Da dürfen Taschentücher nicht weit sein. Doch was macht man mit ihnen, nachdem sie benutzt wurden? Wir verraten Ihnen in unserem Beitrag, ob wie Sie bei einer Erkältung vorgehen sollten und welche Taschentücher am besten geeignet sind. 

Zwischen Infekt und Grippe unterscheiden

Gerade in der kalten Jahreszeit leiden viele von uns an einem Infekt, der uns Fieber beschert, Kopfschmerzen und andere Symptome bereitet. Vor allem sind wir aber von Husten und einer dicken Nase geplagt. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um einen simplen Schnupfen oder einen sogenannten grippalen Infekt und nicht um eine richtige Grippe. Letztere ist allerdings besonders für Kinder, ältere Menschen und solche mit einem schwachen Immunsystem sehr gefährlich. Daher sollten Sie sich unbedingt vor einer Grippewelle schützen. Ist die Influenza nämlich erstmal ausgebrochen, haut es auch einen sonst gesunden und robusten Menschen ganz schön aus den Schuhen.

Tipp
Das Taschentuch sollte am besten aus Papier bestehen, da das hygienischer ist als ein Stofftaschentuch. Außerdem sollten Sie benutzte Taschentücher so schnell wie möglich entsorgen und nicht rumliegen lassen.

Vorsicht bei Infektionskrankheiten

Doch nicht nur die Influenza ist hoch ansteckend. Auch eine normale Erkältung mit Husten und Schnupfen macht vor den Mitmenschen nicht Halt. Um eine Übertragung zu vermeiden, sollten Sie daher unbedingt darauf achten, dass Sie gewisse Hygienemaßnahmen einhalten. Dazu gehört unter anderem der richtige Umgang mit dem Taschentuch.

Man kann sich nicht mehrmals infizieren

Man kann sich jedoch nicht selbst wieder infizieren, wenn man ein Taschentuch öfter benutzt, da sich die entsprechenden Erreger ja ohnehin bereits im Körper befinden. Deshalb macht es nichts, wenn man häufiger in ein Taschentuch hineinschnäuzt, da die Anzahl der Erreger ohnehin zu gering ist im Vergleich mit der, die bereits im Körper bekämpft wird.

Andere können sich allerdings anstecken

Jedoch stellen benutzte Taschentücher eine große Gefahr für andere Menschen dar. Die Krankheitserreger können in einem Taschentuch nämlich bis zu 12 Stunden überleben, denn in dem feuchten Milieu finden sie ideale Überlebensbedingungen vor. Wenn nun ein gesunder Mensch ein benutztes Taschentuch anfasst, hat er ein sehr hohes Risiko, selbst krank zu werden. Eine Epidemie wird damit gefördert. Deshalb sollten kranke Menschen benutzte Taschentücher auch möglichst selbst und zeitnah entsorgen.

Unbedingt Hände waschen

Nicht nur benutzte Taschentücher stellen eine Gefahr dar, wenn es um die Übertragung von einer Erkältung oder Grippe geht. Wahrscheinlich ist es nämlich auch, sich über Gegenstände aus Metall oder Kunststoff anzustecken, wie zum Beispiel eine Türklinke. Auf diesen Materialien haften die Erreger sogar bis zu 12 Stunden und können unzählige Menschen infizieren. Deshalb sollten sich auch die Kranken häufiger die Hände waschen, damit nicht alles in der Wohnung mit Keimen übersät wird.

Sauberkeit ist das A und O

Sind Sie erkältet und wollen Ihre Umgebung nicht mit den Erregern anstecken? Dann sollten Sie benutzte Taschentücher nicht auf dem Tisch herumliegen lassen, sondern zügig und vor allem selbst entsorgen. Denn auch wenn Ihre Familienangehörigen nicht sofort krank wirken. Aufgrund der Inkubationszeit von etwa 3 Tagen bricht der Infekt bei Ihnen spätestens dann aus, wenn es Ihnen wieder besser geht. Und dann geht der ganze Spuk wieder von vorne los. Achten Sie also auf unsere Tipps, dann brauchen Sie sich um eine Übertragung der Erkältung keine Sorgen zu machen.

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