Eisenmangel bei Pflanzen – 3 Tipps zur Bekämpfung

Eisenmangel bei Pflanzen – 3 Tipps zur Bekämpfung

Werden Blätter mit der Zeit gelb, dann liegt meist ein Eisenmangel bei Pflanzen vor. Pflanzen brauchen eben genauso wie wir Menschen genügend Eisen um zu leben.

Blätter verfärben sich gelb
Wenn der Mensch an Eisenmangel leidet, dann äußert sich das oft darin, dass man schlaffer oder müder wird. Ein genaues Resultat kann nur der Arzt mit einer Blutuntersuchung feststellen. Wenn Blumen dagegen an Eisenmangel leiden, dann merken Sie das daran, dass die Blumen nicht mehr so recht blühen wollen, obwohl sie eigentlich gut entwickelt sind. Oftmals erkennen Sie aber auch einen Eisenmangel daran, dass die Blätter sich gelblich verfärben oder aber neue, fast weiße Blätter entstehen, die grüne Adern aufweisen. Meist möchten die Pflanzen auch nicht mehr richtig wachsen.

Welche Pflanzen sind besonders empfänglich für einen Eisenmangel?
Es gibt einige Pflanzen, die für einen Eisenmangel sehr empfänglich sind. Dazu zählen neben Rosen mit Wildcharakter auch Rhododendren, Hortensien und Magnolien. Aber auch bei manchem Obst wie z.B. Brombeeren, Himbeeren oder Erdbeeren und bei manchen Gemüsesorten wie Tomaten, Gurken oder Paprika kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Bei Kübelpflanzen zeigt sich meist auch ein Eisenmangel.

pH-Wert von 4,5 ist am besten
Eigentlich ist im Boden genügend Eisen vorhanden. Von den meisten Pflanzen kann es aber nicht so leicht aufgenommen werden. Das liegt daran, dass Eisen wasserunlöslich ist. Nehmen Pflanzen das Eisen auf, dann muss dieses auch erst umgewandelt werden, damit es in die Pflanzenzellen transportiert werden kann. Grundsätzlich gedeihen Pflanzen auf einem Boden mit einem pH-Wert von 4,5 am besten. Das liegt daran, dass die Pflanzen bei solch einem Boden das Eisen einfach am besten aufnehmen können. Überprüfen Sie daher in regelmäßigen Abständen den pH-Wert des Bodens.

Eisenmangel bei Pflanzen – 3 Tipps zur Bekämpfung

Tipp 1:
Verzichten Sie auf das Gießen mit sehr kalkhaltigem Wasser. Gießen Sie Ihre Pflanzen mit Leitungswasser, dann kann das alleine schon dazu führen, dass Ihre Pflanzen an einem Eisenmangel leiden. Greifen Sie daher lieber auf Regenwasser oder entkalktes Wasser zurück.

Tipp 2:
Sorgen Sie dafür, dass der Boden immer gut gelockert ist, sodass keine Staunässe entstehen kann. Ihre Pflanzen können so das Eisen viel besser aufnehmen.

Tipp 3:
Grundsätzlich reicht es aus, wenn Sie Ihre Pflanzen mit einem Mehrnährstoffdünger mit Spurenelementen versorgen. Sehen Sie aber, dass sich die Blätter gelb verfärben d.h. ein Eisenmangel vorliegt, dann sollten Sie einen reinen Eisendünger verabreichen.


Bildnachweise: © Christine Kuchem - Fotolia.com

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