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Dünger selber machen – 7 Tipps

Dünger selber machen – 7 Tipps

Wer seine Pflanzen im Haus und im Garten optimal pflegen möchte, der sollte sie ab und zu mal düngen. Erfahren Sie hier wie Sie Dünger selber machen können.

1. Dünger selber herstellen

Ob Sie einen Garten haben, einen Balkon oder eine Terrasse mit zahlreichen Blumen oder nur ein paar Töpfe auf der Fensterbank – die Pflanzen brauchen hin und wieder Dünger, damit sie schöner aussehen und gesund bleiben. Schließlich müssen Sie den Pflanzen die entzogenen Nährstoffe wieder zuführen. Nicht nur Blumen gedeihen dann viel besser. Wenn Sie Ihre Beete, in denen Sie Gemüse und Obst anbauen, düngen, dann können Sie von einer besseren Ernte ausgehen. Dabei müssen Sie nicht einmal einen speziellen Dünger im Fachgeschäft kaufen.

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2. Welcher Dünger ist der richtige?

Oftmals ist es doch so, dass man in ein Fachgeschäft geht und vor einem riesigen Regal mit Düngemitteln steht. Da gibt es beispielsweise Flüssigdünger, Düngestäbchen, Einzeldünger, Depotdünger, organische Dünger oder mineralische Dünger. Bei solch einer großen Auswahl wundert es nicht, dass viele meist ratlos vor den Regalen stehen. Oftmals weiß man nämlich nicht, welcher Dünger denn nun der richtige für seine Pflanzen ist. Falsch angewendet sind die unterschiedlichen Düngemittel zudem nicht nur zwecklos, Sie können damit Ihre Pflanzen sogar schaden.

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3. Nährstoffmangel vermeiden

Phosphor, Kalium und Stickstoff sind die drei wichtigsten Nährstoffe, die eine Pflanze braucht. Diese drei Nährstoffe müssen Sie Ihren Pflanzen durch die Düngung zuführen. Wer seinen Pflanzen die wichtigen Nährstoffe vorenthält, der muss damit rechnen, dass die Pflanzen eventuell kaputt gehen oder nicht so wachsen, wie man sich das eigentlich vorgestellt hat. Einen Nährstoffmangel können Sie daran erkennen, dass die Blätter der Pflanzen eine blasse Farbe haben oder Flecken aufweisen oder sich die Blattränder sogar braun verfärben. Sollten Sie so etwas beobachten, dann sollten Sie schnell handeln. Wir möchten Ihnen hier ein paar natürliche Düngemittel vorstellen.

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4. Dünger selber machen – 7 Tipps

  1. Wenn Sie Rosen haben, dann freuen die sich über Bananenschalen. Schneiden Sie die Schalen in kleine Stücke und arbeiten Sie diese unter die Erde. Die Rosen danken es Ihnen.
  2. Wenn Sie Mineralwassertrinker sind, dann kommt es hin und wieder vor, dass Sie Wasser wegschütten, wenn es zu lange offen herumgestanden hat. Das muss nicht mehr sein. Gießen Sie damit Ihre Blumen, so sparen Sie Wasser und Dünger.
  3. Wenn im Herbst im Garten das Laub fällt, dann werfen Sie es nicht einfach weg, sondern verteilen Sie es auf den Beeten. Das ist ein guter Schutz für den Winter und ein wertvoller Dünger noch dazu.
  4. Kostenlosen Dünger für alle möglichen Pflanzen können Sie aus Brennnesseln herstellen. Entweder zerkleinern Sie einfach die Brennnesselblätter oder aber Sie stellen einen Brennnesselsud her. Schneiden Sie dazu etwa 1 kg Brennnesselblätter klein und geben Sie das Ganz in etwa 10 Liter Wasser. Schließen Sie den Behälter und lassen Sie das Gemisch etwa zwei Wochen ziehen. Ihre Pflanzen können Sie damit dann etwa alle drei Wochen gießen. Verdünnen Sie den Sud dabei in einem Verhältnis von 1:20 mit Wasser. Dieser Sud ist sowohl für Zimmerpflanzen als auch für Beete geeignet.
  5. Rosen lieben einen Dünger, der aus Pferdemist besteht. Geben Sie dazu eine Schaufel frischen Mist in einen Eimer. Gießen Sie nun Wasser in den Eimer. Jetzt muss dieser Aufguss zugedeckt etwa drei Wochen lang ziehen. Anschließend können Sie etwas von dem Sud entnehmen, mit Wasser mischen und damit Ihre Rosen düngen. Verdünnen Sie den Sud in einem Verhältnis von 1:20 mit Wasser.
  6. Als eine natürliche Alternative zu chemischen Düngemitteln können Sie Kaffeesatz auch als vollwertigen Dünger einsetzten. Der Kaffeesatz weist eine hohe Konzentration an Stickstoffen, Phosphor, Mineralstoffe und Kalium auf. Sammeln Sie einfach über einen längeren Zeitraum den Kaffeesatz und geben Sie ihn in die Blumenerde. Sie können den Kaffeesatz auch noch verwenden, wenn er weiße Flecken aufweist. Das ist nur ein Anzeichen dafür, dass der Verrottungsprozess schon eingesetzt hat. Wenn Sie den Kaffeesatz mit etwas Wasser vermischen, dann können Sie das Gemisch auch als Flüssigdünger verwenden.
  7. Viele zerkleinern Eierschalen und geben sie in das Blumenwasser. In vielen Gegenden in Deutschland ist das Leitungswasser aber ohnehin schon recht kalkhaltig, sodass Pflanzen durch das herkömmliche Leitungswasser ausreichend Kalk zugeführt bekommen. Auf kleineren Flächen und bei einzelnen Pflanzen ist es jedoch durchaus sinnvoll zerkleinerte Eierschalen in die Erde einzuarbeiten.

Wie Sie sehen können Sie Blumendünger durchaus selber herstellen. Und dafür müssen Sie nicht einmal viel Geld ausgeben. Probieren Sie diese Dünger doch einfach mal aus. Ein Versuch ist es wert.

5. Wollen Sie Ihre Pflanzen auch direkt umtopfen?

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Bildnachweise: © Annett Seidler - Fotolia.com
Jenni

Sehr Hilfreich aber sind die Brennnessel nicht bisschen viel ?

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