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Vorratsplan erstellen: So erstellen und erhalten Sie einen Lebensmittelvorrat

Vorratsplan erstellen: So erstellen und erhalten Sie einen Lebensmittelvorrat

Vorräte kaufen spart Stress und Geld. Haben Sie immer einige Lebensmittelvorräte zu Hause, kann der Einkauf auch mal ausfallen, ohne, dass Dürre in der Speisekammer herrscht. Aus diesem Grund zeigen wir ihnen in dem folgenden Artikel, wie Sie einen Vorratsplan erstellen.

1. Vorratsplan immer aktualisieren

Einen Vorratsplan zu erstellen birgt viele Vorteile und macht Ihnen das Leben einfacher:

  • Sind Lebensmittel aktuell reduziert, beispielsweise Pesto, können Sie mehrere Gläser kaufen und sparen somit mehr Geld.
  • Vergessen Sie mal die ein oder andere Sache beim Einkauf, haben Sie sie vielleicht noch auf Vorrat und müssen nicht nochmal in den Supermarkt.
  • Läuft der Tag anders als gedacht und ist das Einkaufen zeitlich nicht mehr einzurichten, können Sie sich trotzdem noch ein Abendessen oder Frühstück für den nächsten Tag zaubern, ohne auf einen Lieferdienst o.ä. zurückzugreifen.
  • Kommen Sie aus einem Urlaub oder von einer Reise zurück, müssen Sie nicht sofort einkaufen gehen, sondern können einfach auf Ihre Vorräte zurückgreifen.

Vorräte anlegen lohnt sich meist bei solchen Lebensmitteln, die Sie eh oft zu sich führen, wie Reis, Nudeln, Brot oder Kartoffeln. Auch andere haltbare Lebensmittel, die Sie gerne essen, wie bestimmte Suppen, Soßen sowie Gemüse- und Obstkonserven bieten sich als Essensvorrat an.

2. Gehen Sie strukturiert beim Vorratsplan erstellen vor

Der Lebensmittelvorrat sollte in Abstimmung mit dem Essensplan erstellt werden. Überlegen Sie sich im vorhinein, was Sie in den folgenden Tagen oder der folgenden Woche essen wollen und überprüfen Sie anschließend, welche Lebensmittel Sie bereits zu Hause haben oder Sie bei dem nächsten Einkauf direkt in einer größeren Packung oder in mehreren Verpackungen einkaufen können.

Haben Sie Ihre Essgewohnheiten im Blick, fällt es leichter, den Vorratsplan zu erstellen. Essen Sie beispielsweise am häufigsten Nudeln zur Beilage anstelle von Reis, müssen Sie Reis nicht in großen Mengen auf Vorrat kaufen.

Zudem brauchen Sie den entsprechenden Platz, um Ihre Vorräte unterzubringen: Ist Ihr Gefrierfach groß genug? Haben Sie einen Keller oder eine Speisekammer, in denen Sie ungekühlte Vorräte lagern können? Schaffen Sie sich andernfalls Platz. Auch ein Teil von einem Küchenschrank kann für eine kleine Vorratshaltung ausreichend sein.

3. Was kann man lagern?

Haben Sie sich einen Überblick über Ihre Lagermöglichkeiten und Ihre Essgewohnheiten verschafft, müssen Sie nun nur noch feststellen, welche Lebensmittel sich auf Ihrer Liste gut als Essensvorrat lagern lassen.

Besonders gut geeignet sind Nudeln und Reis, Marmelade, Honig, Zucker, Mehl, Milch, Salz, Gewürze, Kaffee, Tee, Konserven, Getreide und Süßigkeiten, um sie im Vorratsschrank oder der Kammer aufzuheben.

Im Keller sind Kartoffeln und Äpfel längere Zeit haltbar. Und die Tiefkühltruhe ist für Fleisch, Butter, Gemüse, Fisch und Brot oder Brötchen der geeignete Ort, um sie lange aufzubewahren.

Auch Reste von Gerichten, die noch für eine Mahlzeit reichen oder wenn Sie auf Vorrat gekocht haben, sind für die Tiefkühltruhe geeignet.

Vor allem getrocknete Lebensmittel, wie Datteln oder Rosinen, lassen sich gut über einen längeren Zeitraum lagern.

4. Aktualisieren Sie Ihren Essensvorrat

Wenn Sie sich einen Vorräte anlegen, sollten Sie auch stets daran denken, den Vorratsplan aktuell zu halten. Das tun Sie auf dem Papier und in der Speisekammer.

Erstellen Sie sich einen schriftlichen Vorratsplan. Idealerweise kommt dieser in die Küche oder direkt an die Tür der Speisekammer oder des Kellers. Tragen Sie in den Vorratsplan immer die Menge und die Haltbarkeit der einzelnen Lebensmittel ein.

Bei der Lagerung der Vorräte in der Speisekammer, dem Keller oder Tiefkühlfach sollten Sie folgende Tipps beachten:

  • Ordnung in der Speisekammer ist das A und O. Stellen Sie die neuen Vorräte immer nach hinten. So gehen Sie sicher, dass die älteren Vorräte immer zuerst aufgebraucht werden und nicht verderben können.
  • Wölbt sich bei Konservendosen der Deckel nach außen, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass der Inhalt verdorben ist. In diesem Fall die Dose bitte sofort wegschmeißen.
  • Sie müssen Ihre Vorräte regelmäßig auf tierische Schädlinge kontrollieren. Gerade im Mehl können sich mit der Zeit kleine Käfer ansammeln. Lagern Sie solche Produkte am besten in verschließbaren und luftdichten Dosen oder Einmachgläsern.
  • Faulendes Gemüse oder Obst sollten Sie immer sofort aussortieren, damit die umliegenden Lebensmittel nicht zusätzlich anfangen zu schimmeln.

5. Der Hamstervorrat für den Katastrophenfall

Auch wenn man nicht daran denken mag und diese Gefahr in unserem Land nicht greifbar erscheint, kann es Sinn ergeben, einen Notfallvorrat zu erstellen. 

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat für diesen Fall eine Checkliste mit einem 10-Tage-Vorrat erstellt. Dort finden Sie alle Infos und Notwendigkeiten für die Notfallverpflegung. Zur Checkliste und dem Ratgeber für richtiges Verhalten in einer solchen Situation gelangen Sie hier.

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