10 natürliche Abführmittel

10 natürliche Abführmittel

Es drückt, es kneift, es schmerzt! Eine Verstopfung kann so ätzend sein. Es gibt aber 10 natürliche Abführmittel die den Darm wieder in Schwung bringen.

Bedingt durch einseitige ballaststoffarme Ernährung leiden immer mehr Menschen an Verstopfungen. Wenn man ein bis zwei Tage nicht auf die Toilette gehen kann, dann mag das ja alles noch human sein. Wenn sich das aber bis zu einer Woche hinzieht, dann ist das schon sehr unangenehm, denn dann kommen natürlich auch Begleiterscheinungen wie z.B. Bauchschmerzen dazu.

Lieber keine chemischen Abführmittel einnehmen

Zur Behandlung der Verstopfung eignen sich grundsätzlich chemische (Laxantien) und natürliche Abführmittel. Aufgrund der teilweise erheblichen Nebenwirkungen der chemischen Abführmittel empfehlen Ärzte aber zunehmend Abführmittel auf natürlicher Basis einzunehmen. Darum haben wir hier die 10 besten natürlichen Abführmittel für Sie.

1. Hausmittel: Wasser

Als einfachstes Abführmittel ist hier Wasser zu nennen. Der Darm benötigt nämlich für den Transport der nicht verdauten Nahrung Flüssigkeit. Hier wird eine Trinkmenge von zwei Litern Wasser angeraten.

2. Hausmittel: Ballaststoffe

Eine Umstellung der Ernährung mit einer ausreichenden Menge an Ballaststoffen unterstützt zudem die Peristaltik Ihres Darmes. Essen Sie also viele Vollkornprodukte, Obst und Gemüse.

3. Hausmittel: Buttermilch

Auch ein Glas Buttermilch auf nüchternen Magen getrunken, kann Ihrem Darm auf die Sprünge helfen und den Stuhlgang anregen.

4. Hausmittel: Obstsäfte

Obstsäfte, hier vor allem Pflaumensaft, Birnensaft und Ananassaft sind als natürliche Abführmittel geeignet. Allerdings sollten Sie besonders bei Pflaumensaft vorsichtig mit einem Glas beginnen, da Sie ansonsten Durchfall bekommen könnten.

5. Hausmittel: Sauerkraut/Sauerkrautsaft

Sehr gute Erfolge können Sie auch mit Sauerkrautsaft oder Sauerkraut erzielen. Besonders durch die Aufnahme von Sauerkraut geben Sie Ihrem Darm die Möglichkeit, sich gründlich und schonend zu reinigen und zu entleeren.

6. Hausmittel: Trockenfrüchte

Kleiner Tipp
Entscheiden Sie sich am Anfang lieber nur für eine geringe Menge, da die Trockenfrüchte einen durchschlagenden Erfolg haben können.

Trockenfrüchte wie Pflaumen, Feigen oder Apfelringe sind ebenfalls als natürliches Abführmittel geeignet. Hier haben Sie die Wahl, ob Sie die Früchte so essen, oder die Früchte einweichen, um sie dann zu essen und das Einweichwasser leicht angewärmt zu trinken, oder ob Sie die Einweichmasse mit den Früchten pürieren und dann zu sich nehmen.

7. Hausmittel: Öle

Ärzte empfehlen häufig auch Öle zum Abführen. Hier kommen das Rhizinusöl, Leinöl und hochwertige Olivenöle in Frage. Aber Achtung: auch hier sollten Sie vorsichtig dosieren und erst einmal mit einem Esslöffel beginnen.

Der Vorteil der Öle liegt darin, dass sie den Darm durch die Fette geschmeidiger machen, und so der Stuhl besser transportiert wird.

8. Hausmittel: Leinsamen/Weizenkleie/Flohsamen

Leinsamen, Weizenkleie oder Flohsamen haben ebenfalls eine abführende Wirkung. Sie sollten geschrotet sein, damit sie im Darm aufquellen können. Diese Getreide können Sie z.B. gut ins Frühstücksmüsli geben.

9. Hausmittel: Milchzucker

Auch Milchzucker unterstützt auf natürlichem Wege die Verdauung. Allerdings sollten Sie dieses Mittel nicht bei einer Laktoseintoleranz einnehmen.

10. Hausmittel: Pflanzliche Abführmittel

Auch pflanzliche Arzneimittel regen auf milde Weise die Verdauung an. Sie sollten sich vor dem Gebrauch allerdings unbedingt von einem Apotheker beraten lassen.

Vorbeugende Maßnahmen ergreifen

Um von vornherein eine Verstopfung zu vermeiden, können Sie einige Maßnahmen ergreifen:

  • Wichtig ist eine abwechslungsreiche Ernährung, die auf mindestens drei Mahlzeiten verteilt wird.
  • Vermeiden Sie stopfende Lebensmittel wie übermäßig viel Schokolade, Weißbrot und zuckerhaltige Lebensmittel.
  • Weiterhin benötigt der Darm ausreichend Bewegung, um aktiv zu sein. Bei Problemen könnten Sie versuchen, morgens im Bett Ihren Bauch zu massieren. Sie sollten dazu ganz entspannt liegen und die Beine anstellen. Dann massieren Sie Ihren Bauch in Uhrzeigerrichtung.
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