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Hautprobleme: Diese Hausmittel helfen, die Haut zu beruhigen

Hautprobleme: Diese Hausmittel helfen, die Haut zu beruhigen

Welche Ursachen haben Hautprobleme und Erkrankungen der Haut?

Zu den häufigsten Ursachen für ein schlechtes Hautbild zählen Stress und psychischer Druck. Aber auch das Alter, hormonelle Schwankungen sowie eine genetische Veranlagung können zu problematischer Haut führen.


Was hilft gegen Hautprobleme?

Verzichten Sie in jedem Fall auf aggressive, chemische Reinigungsmittel und minderwertige Pflegeprodukte. Vermeiden Sie Stress und sorgen Sie regelmäßig für einen ausgeglichenen und entspannten Alltag. Für bestimmte Beschwerden haben wir hier eine Liste an guten Hausmitteln zusammengefasst.


Welches Öl ist gut für die Haut?

Für eine schöne und gesunde Haut eignen sich natürliche und kaltgepresste Öle, die aufgrund ihrer Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren eine antioxidative Wirkung besitzen und Falten mindern können. Geeignete Beispiele für gute Öle stellen wir Ihnen im Folgenden vor.


Der Haut kommt als unser größtes Organ eine wichtige Aufgabe zu. Die Haut schützt den Körper vor schädlichen Umwelteinflüssen und wehrt Krankheitserreger ab. Dies übersteht die Haut nicht immer unbeschadet. Unschöne Hautprobleme und Hauterkrankungen signalisieren, dass der Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Verschiedene innere wie äußere Faktoren können die Ursache sein. Ernsthafte Probleme sollten durch die Konsultation eines Facharztes abgeklärt werden. Um die Haut zu beruhigen und deren natürliches Gleichgewicht wieder herzustellen, haben sich eine Reihe von Hausmitteln als hilfreich erwiesen.

1. Welche Hautprobleme gibt es?

Kommt es zu Problemen der Haut, muss zunächst grob unterschieden werden, ob es sich um Hautreizungen und Irritationen, die durch Pflegefehler oder Umwelteinflüsse entstanden sind handelt oder ob die Hautveränderungen charakteristisch für hormonelle Veränderungen in bestimmten Lebensphasen sind. So ist es vollkommen normal, dass Jugendliche vermehrt unter Akne leiden und die Haut im Alter an Feuchtigkeit verliert, trocken und faltig wird.

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In diesem Ratgeber soll auf folgende Hautprobleme und Hautkrankheiten näher eingegangen werden:

  • trockene Haut
  • fettige Haut
  • alternde Haut
  • Ekzem
  • Neurodermitis
  • Nesselsucht
  • Schuppenflechte
  • Akne und Pickel

2. Welche Ursachen haben Hautprobleme?

Für die meisten Hautprobleme können eine Vielzahl an äußeren wie inneren Faktoren bestimmt werden. Die Ursachen für Hauterkrankungen sind zunächst vom Hausarzt oder einem spezialisierten Hautarzt zu diagnostizieren. Nur wenn die Ursachen feststehen, kann eine geeignete Therapie gefunden werden.

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Hautprobleme treten in modernen Gesellschaften meist durch die Anwendung ungeeigneter Pflegeprodukte auf, die uns von der Werbung als hilfreich und sinnvoll angepriesen wird. Doch oft bewirkt die Pflege genau das Gegenteil des Erhofften. Jeder sollte daher seinen Hauttyp kennen und die Pflege behutsam auswählen. Viele Produkte enthalten aggressive Reinigungs- und Putzkörper, die von sensibler Haut nicht vertragen werden.

Auch Stress kann sich im Hautbild niederschlagen. Die vermehrte Hormonausschüttung lässt Pickel sprießen. Hautrötungen sind bei Stress und innerer Erregung keine Seltenheit und lassen bereits von außen erkennen, dass etwas mit dem Menschen nicht stimmt, ja dass eine Person unter Stress steht. Mehrere Studien haben in der Vergangenheit nachgewiesen, dass die Haut dem Volksmund entsprechend als Spiegel der Seele betrachtet werden kann, zuletzt auch von der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPM) bestätigt.

Mögliche Ursachen für trockene und rissige Haut:

  • Stress
  • Hitze
  • trockene Heizungsluft
  • Kälte
  • falsche Ernährung
  • Alkohol
  • hormonelle Veränderungen

Mögliche Ursachen für fettige Haut:

  • Stress
  • Vererbung
  • falsche Reinigung und Pflege
  • Hitze
  • hormonelle Veränderungen

3. Tipps und Hausmittel gegen Hautprobleme

Nun wenden wir uns den genannten Hautproblemen und Hauterkrankungen zu und nennen altbewährte und wirksame Hausmittel ohne Chemie, die dabei helfen, die Haut zu beruhigen und das Hautbild nachhaltig zu verbessern.

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3.1. Trockene Haut

Trockene Haut gilt als das häufigste Hautproblem. Etwa 25 Prozent der Bevölkerung ist davon betroffen. Verliert die Haut an Feuchtigkeit, erscheint sie schlaff und glanzlos. Besonders im Alter leiden viele Menschen unter rauer und schuppiger Haut. Bei der Pflege geht es primär darum, die Haut vermehrt mit Feuchtigkeit zu versorgen. Hilfreich sind hier gute und hochwertige Feuchtigkeitscremes sowie altbewährte Hausmittel.

Hausmittel bei trockener Haut

  • Aloe Vera: Aloe Vera versorgt die Haut nicht nur mit Feuchtigkeit, sondern kann auch juckende und entzündende Haut beruhigen. Das Gel kann direkt aus den Blättern der Echten Aloe gepresst und auf die Haut aufgetragen werden. Alternativ dazu können Cremes verwendet werden.
  • Avocado: Die Avocado ist sehr fetthaltig und spendet viel Feuchtigkeit. Eine Gesichtsmaske kann selbst hergestellt werden, indem das Fruchtfleisch der Avocado püriert und anschließend mit Honig vermischt wird. Die Maske kann etwa eine halbe Stunde auf die Gesichtshaut einwirken und wird anschließend mit warmem Wasser abgewaschen.
  • Kokosöl: Kokosöl ist nicht nur in der Küche beliebt. Bei Zimmertemperatur wird das ansonsten feste Öl flüssig. Dadurch lässt sich Kokosöl sehr gut auf die Haut auftragen. Das Öl wird gut in die Haut einmassiert und sollte nicht wieder entfernt werden.

3.2. Fettige Haut

Fettige Haut lässt sich daran erkennen, dass das Gesicht wie mit einem Ölfilm überzogen wirkt. Die Poren der Haut sind deutlich zu sehen. Dadurch erscheint fettige Haut immer etwas ungepflegt und unsauber.

Tipp!
Gut zu wissen: Ist die Haut fettig, altert sie weniger schnell. Auch vor Sonne, Heizungsluft und anderen äußeren Einflüssen ist fettige Haut recht gut geschützt.

Hausmittel bei fettiger Haut

  • Zitrone: Die antibakterielle Wirkung des Zitronensaftes kann das Hautbild verbessern und die Poren schließen. Durch den regelmäßigen Auftrag von frisch gepresstem Zitronensaft lassen sich Hautverfärbungen vermindern und der pH-Wert der Haut findet ins Gleichgewicht zurück.
  • Apfelessig: Die Wirkung von Apfelessig ist in etwa mit der eben beschriebenen Zitrone vergleichbar. Werden einige Spritzer Apfelessig mit destilliertem Wasser vermischt, erhält man ein hautberuhigendes Gesichtswasser für die tägliche Anwendung.
  • Joghurt: Frischer Naturjoghurt kann der Haut überschüssiges Fett entziehen und sorgt für einen mattierenden Effekt. Der Joghurt wird großflächig auf die Gesichtshaut aufgetragen und nach etwa 20 Minuten wieder entfernt.
Tipps und Hausmittel gegen alternde Haut

Vergleich der Hautstruktur im Alter – links: gealterte Haut; rechts: junge, straffe Haut. Hautalterung ist ein natürlicher Prozess. Er lässt sich nicht aufhalten, aber deutlich verlangsamen.

3.3. Alternde Haut

Im Alter lässt die Talgproduktion der Haut nach. Es besteht die Gefahr der Austrocknung. Gleichzeitig sinkt die Fähigkeit, sich Umwelteinflüssen anzupassen.

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Typische Anzeigen von alternder Haut sind:

  • Falten
  • Erschlaffung
  • Hauttrockenheit
  • unregelmäßige Pigmentierung
  • gelbliche Färbung
  • Rauigkeit

Weiterhin kann es zu zusätzlichen Hauterkrankungen kommen. Typisch sind Altersflecken oder Alterswarzen, Blutschwämme und die vermehrte Ausprägung der Mimikfalten an Augen und Stirn.

Ein häufiges Anzeichen von alternder Haut ist das sogenannte Eczéma craquelé. Dabei kommt es zu Rissen in der Hornschicht der Haut und zu Rötungen und Schuppenbildung.

Hausmittel bei alternder Haut


Pflanzenöl

Pflanzenöle können die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Dabei sollte auf natürliche und kaltgepresste Öle zurückgegriffen werden.

Besonders zu empfehlen sind:

  • Traubenkernöl
  • Nachtkerzenöl
  • Arganöl
  • Granatapfelkernöl

Tipp!
Gut zu wissen: Die hier genannten Öle enthalten gesunde Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren und besitzen eine antioxidative Wirkung.

Die Elastizität der Haut kann dadurch verbessert werden und Falten vermindern sich. Die Öle können auf das gereinigte Gesicht aufgetragen und sanft einmassiert werden. Anschließend können die gewohnten Salben und Cremes aufgetragen werden.

  • Aloe Vera: Das Gel der Aloe Vera Pflanze ist ein bewährtes Hausmittel gegen Hautprobleme. Bei reifer Haut sind die antioxidative und antibakterielle Wirkung von Vorteil. Das Gel kann die oberen Hautschichten beruhigen und zu einer Reduzierung von Narben beitragen.
  • Zitrusöl: Das ätherische Öl von Zitrone oder Orange kann gegen Altersflecken helfen. Einige Tropfen Öl werden auf die Gesichtshaut aufgetragen und am besten über Nacht einwirken lassen. Wer die Anwendung regelmäßig durchführt, sollte nach etwa einem Monat feststellen, dass die unschönen Flecken weniger auffallen.
  • Ekzem: Entzündliche Hauterkrankungen, die mit starkem Juckreiz einhergehen, werden unter dem Oberbegriff Ekzem zusammengefasst. Derartige Hautirritationen werden mit fetthaltigen Waschlotionen und geeigneten Salben behandelt. In schweren Fällen können Tabletten verordnet werden.

3.4. Ekzem

Ekzeme sollten von einem Hautarzt untersucht werden. Oftmals sind ihre Ursachen eher harmlos. Dennoch sollte ein Ekzem behandelt werden, um Juckreiz und eine Ausbereitung zu vermeiden.

Hausmittel gegen Ekzeme

  • Kamille: Kommt es an mehreren Körperstellen zu Ekzemen, kann ein Vollbad mit Kamillenkonzentrat helfen. Konzentriert sich der Ausschlag auf das Gesicht, kann die Haut mit Kompressen, die mit Kamillentee getränkt wurden betupft werden. Auch ein Dampfbad mit Kamille erweist sich als wirkungsvoll.
  • OlivenölOlivenöl enthält mit Tyrosol einen Inhaltsstoff, der Entzündungen lindern kann. Betroffene Hautstellen werden mit kaltgepresstem Olivenöl eingerieben. Großflächige Ekzeme können mit einem Vollbad gelindert werden. Hierfür werden 500 Milliliter Milch und 100 Milliliter Olivenöl ins Badewasser gegeben.
  • Zitrusfrüchte: Orangen, Zitronen und Co. sind wahre Vitaminbomben. Der regelmäßige Genuss von Zitrusfrüchten führt im Körper zu einem verstärkten Histamin-Abbau. Histamin gilt als Auslöser für Entzündungen der Haut.

3.5. Neurodermitis

Neurodermitis ist eine entzündliche Hauterkrankung, die auch als atopisches Ekzem bezeichnet wird. Betroffene leiden unter stark juckenden, nässenden und entzündeten Hautstellen, gelegentlich auch unter Entzündungen der Kopfhaut. Menschen, die an Neurodermitis erkranken, besitzen oft eine erblich bedingte Störung der Schutzfunktion der Haut. Die Haut trocknet schnell aus und reagiert empfindlich auf äußere Einflüsse. Die genaueren Ursachen sind nicht bekannt.

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Betroffene leiden häufig unter Schüben, die bei Stress eintreten. Auch ändert sich mit der Zeit die Reaktion der Haut auf ein bestimmtes Mittel. Eine Pflegecreme die beruhigend wirkte, kann sich nach längerer Anwendung als unwirksam erweisen. Daher sind die hier genannten Neurodermitis Hausmittel nur ein Auszug aus vielen Möglichkeiten, deren Wirksamkeit individuell getestet werden sollte.

Hausmittel bei Neurodermitis

  • Feuchte Wickel: Feuchte Wickel können die gereizte Haut beruhigen. Ein feuchtes Baumwolltuch kann dazu mit Kamillentee oder Schwarzem Tee getränkt werden. Kamillentee wirkt beruhigend und heilend. Schwarzer Tee besitzt eine kühlende Wirkung. Die Wickel werden direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgelegt.
  • Johanniskrautöl: Johanniskrautöl kann gereizte und entzündete Haut beruhigen. Von Vorteil ist auch die entspannende Wirkung des Öls. Damit kann der Ausbreitung des Ekzems vorgebeugt werden.
  • Arganöl: Cremes mit Arganöl haben sich bei Neurodermitis ebenfalls bewährt. Die Haut wird mit Feuchtigkeit versorgt und beruhigt.

Tipp!
Gut zu wissen: Erwachsenen helfen auch Cremes mit Urea. Für Kinder sind Pflegeprodukte mit Urea nicht geeignet, da es zu einem leichten Brennen der Haut kommen kann.

Bei der Hautpflege von Kindern sollten sanftere Cremes ohne Parfum- und Konservierungsstoffen verwendet werden.

3.6. Nesselsucht

Nesselsucht verursacht ein ähnliches Krankheitsbild, wie eben bei Neurodermitis beschrieben. Die Erkrankung ist aber nicht erblich, sondern wird durch allergische Reaktionen ausgelöst. Die Allergene können sich in Lebensmitteln, Kosmetikprodukten oder Medikamenten befinden. Nesselsucht ist an einem bläschenbildenden Hautausschlag zu erkennen.

Hausmittel bei Nesselsucht

  • Teebaumöl: Teebaumöl kann die Beschwerden lindern. Um Hautreizungen zu vermeiden, sollte das ätherische Öl nicht pur auf die Haut aufgetragen werden. Greifen Sie daher auf Salben, die Teebaumöl enthalten zurück.
  • Essig: Essig ist in seinem pH-Wert der menschlichen Haut sehr ähnlich. Damit kann ein Bad in Essigwasser sich förderlich auf das Hautmilieu auswirken.
  • Bohnenmehl: Bohnenmehl wirkt beruhigend auf die Haut ein und kühlt gleichzeitig. Die von Nesselsucht betroffenen Hautstellen werden großzügig mit Bohnenmehl eingepudert.

3.7. Schuppenflechte

Die Schuppenflechte ist eine Erbkrankheit der Haut, die in Schüben auftritt. Auslöser ist die krankhaft verstärkte Neubildung von Hautzellen. Diese sind als weißer schuppiger Belag auf der Haut zu erkennen. Meist tritt Schuppenflechte am Rücken, am Kopf, an den Ellenbogen oder an den Knien auf.

Hausmittel bei Schuppenflechte

  • Schwarzkümmelöl: Schwarzkümmelöl hemmt die Entzündung und fördert die allgemeine Regeneration der Haut. Der Auftrag kann direkt auf die betroffenen Hautpartien erfolgen.
  • Sheabutter: Sheabutter ist reich an Fetten und versorgt die Haut zusätzlich mit Feuchtigkeit. Weiterhin spendet Sheabutter Vitamin A.
  • Nachtkerzenöl: Nachtkerzenöl spendet der Haut Feuchtigkeit und macht sie dadurch geschmeidiger. In Apotheken sind Salben und Lotionen erhältlich, die den Inhaltsstoff enthalten.

3.8. Akne und Pickel

Akne tritt vermehrt während der Pubertät auf. Besonders im Gesichtsbereich häufen sich bei Jugendlichen Pickel und Mitesser. Oftmals ist auch der Rücken betroffen. Das vermehrte Auftreten von Pickeln geht meist mit einer erhöhten Talgproduktion einher. Durch den Talgüberschuss kommt es zum Verschluss der Poren und Hautunreinheiten werden begünstigt.

Was hilft gegen Pickel?

  • Zinksalbe: Pickel heilen schneller ab, wenn Zinksalbe aufgetragen wird. Das enthaltene Zinkoxid verhindert Entzündungen und kann die Pickel austrocknen.
  • Honig: Honig sollte bereits angewendet werden, wenn der Pickel noch nicht voll ausgereift ist und sich lediglich durch ein Kribbeln andeutet. Die antiseptischen Eigenschaften des Honigs können verhindern, dass der Pickel zum Ausbruch kommt. Weiterhin ist Honig ein bewährtes Produkt zur allgemeinen Hautpflege und kann in Masken zum Einsatz kommen.
  • Apfelessig: Apfelessig besitzt eine antibakterielle Wirkung und kann damit gegen Pickel und Akne vorgehen. Besonders effektiv ist die Zugabe von einigen Spritzern Apfelessig in einem Dampfbad.

Lesen Sie hier 20 weitere Hausmittel und Tipps gegen Pickel.


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Bildnachweise: Tipps und Hausmittel für eine schöne Haut, © Rido - stock.adobe.com, © Designincolor - stock.adobe.com

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