Graue Haare durch Kummer und Stress?

Graue Haare durch Kummer und Stress?

Bekommt man graue Haare sorgt das bei den meisten Menschen erst einmal für einen Schrecken. Schnell heißt es dann, dass die grauen Haare durch zu viel Kummer oder auch Stress kommen. Aber stimmt das auch?

Auch wenn viele Menschen diese Behauptung für ein Gerücht halten, so ist es doch möglich, durch zuviel Stress früher graue Haare zu bekommen. Es ist erwiesen, dass länger andauernder Stress zu vermehrtem Haarausfall führen kann. Dabei fallen die pigmentierten Haare in größerem Umfang aus, als solche, die weniger Farbe enthalten.

Nun werden natürlich nicht die pigmentierten Haare plötzlich grau, sondern es sind nur irgendwann mehr ausgebleichte Haare auf dem Kopf, weil diese nicht so schnell ausfallen. Nach einiger Zeit kann man also durchaus mehr graue Haare auf dem Kopf haben. Allerdings ist dieses Phänomen nicht die Regel, und auch nicht jeder, der vermehrt unter Stress leidet, wird auch innerhalb kurzer Zeit grauhaarig.

Es ist auch vollkommen ausgeschlossen, dass jemand über Nacht graue oder weiße Haare bekommt, weil er nach einem schlimmen Erlebnis einen seelischen Schock erlitten hat. Es gibt aber auch einige Erkrankungen, die beim Menschen zum Ergrauen der Haare führen können, wie zum Beispiel ein Mangel an Eisen und Vitaminen oder bestimmte Autoimmunerkrankungen.

Darüberhinaus wird auch angenommen, dass eine schlechte Durchblutung der Kopfhaut, wie sie bei Stress durch die verstärkte Ausschüttung von Adrenalin verursacht wird, eine Auswirkung auf die Pigmentierung der Haare haben könnte. Normalerweise ist es jedoch genetisch festgelegt, in welchem Alter die Haare eines Menschen langsam grau werden.

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Bildnachweise: © jd-photodesign - Fotolia.com

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