Altes Auto verkaufen – 7 Varianten, die möglichst viel Geld bringen

Altes Auto verkaufen – 7 Varianten, die möglichst viel Geld bringen

Ein neues Auto ist immer eine aufregende Sache. Aber wohin mit dem alten, wenn es noch nicht bereit für den Schrottplatz ist? Verkaufen natürlich, aber wo bekommt man das meiste Geld geboten?

Das alte Auto muss weichen

Ob Familienzuwachs, erhöhte Ansprüche oder ein plötzlicher Lottogewinn – es gibt viele Gründe, warum es irgendwann an der Zeit ist sich ein neues Auto zuzulegen. Die Vorstellungen für das neue Fahrzeug sind schnell gefunden, aber was soll mit Ihrem alten Gefährt passieren?

Altes Auto gewinnbringend verkaufen

Neue Autos, egal ob Jahres- oder Gebrauchtwagen, sind recht teuer in der Anschaffung. Da ist es doch nicht schlecht, wenn man für seinen Alten noch ein paar Euro bekommt. So haben Sie für Ihr neues Traumauto zumindest schon mal eine kleine Anzahlung. Sie sind natürlich nicht verpflichtet ihr altes Auto beim zukünftigen Händler in Zahlung zu geben. Oft bekommen Sie hier nicht annähernd das geboten, was Sie sich vielleicht vorstellen. Damit Sie eine kleine Auswahl haben, haben wir 7 Tipps für Sie zusammengestellt, wo Sie Ihr altes Auto verkaufen können.

Achtung
Großes Handeln um einen gewünschten Preis ist hier unabhängig vom Zustand des Fahrzeugs leider nicht möglich.

Tipp 1: Auto in Zahlung geben

Es gibt viele Händler, die alte Autos ankaufen. So können Sie zum Beispiel Ihr Gefährt bei Ihrem zukünftigen Händler in Zahlung geben und den Erlös in das neue Auto als Anzahlung stecken. Das Auto wird hier im Vorfeld genau begutachtet und sollte deshalb im bestmöglichen Zustand sein. Um einen hohen Preis zu erzielen, gilt es, Tipps zum Werterhalt vor dem Gebrauchtwagen verkaufen zu beachten. Dem professionellen Auge des Händlers werden weder Schäden an der Karosserie noch äußere Schönheitsfehler des Gebrauchten entgehen.

Tipp 2: Online-Gebrauchtwagenhändler

Neben den Gebrauchtwagenhändler, die bei Ihnen in der Umgebung oder vor Ort sind, gibt es auch verschiedene Online-Händler. Für Verkäufer, die besonders schnell an das Geld kommen möchten, gibt es Ankaufsportale im Internet. Hier müssen Sie vorab nur kurz Marke, Modell und Erstzulassung Ihres PKW eintragen und anschließend errechnet das System einen ersten Schätzwert. Danach findet auf Wunsch die Begutachtung vor Ort statt. Alles weitere wird dann für Sie geregelt und Sie können sich beruhigt auf die Suche nach Ihrem neuen Traumauto machen.

Tipp 3: Die dubiosen bunten Kärtchen

Wer kennt sie nicht? Die kunterbunten Kärtchen von Gebrauchtwagenhändlern, die hinter der Windschutzscheibe stecken. Sie sind nervig, gerade dann, wenn sie an dem neuen Auto kleben. Wenn man sein altes Auto aber verkaufen möchte, könnte es eine Möglichkeit sein. Vorausgesetzt einem ist es völlig egal wie viel für das alte Fahrzeug noch abspringt.  Zum Handeln sind die Jungs nämlich oft nicht bereit.

Tipp 4: Annonce schalten

Ohne große Vorbereitung lässt sich ganz einfach eine Annonce in der örtlichen Tageszeitung oder einer speziellen Autozeitung oder -zeitschrift schalten. Geben Sie dort die wichtigsten Daten Ihres PKW’s an. Dazu gehören vor allem:

  • Marke und Modell des Autos
  • Erstzulassung
  • Kilometerstand
  • Leistung (kW/PS)
  • Hubraum (ccm)
  • TÜV
  • besondere Ausstattungsmerkmale
  • Kontaktdaten

Im besten Fall schreiben Sie auch gleich Ihre Preisvorstellungen mit rein. Bevor Sie irgendeinen Preis vorschlagen, sollten Sie sich erkundigen was Ihr Auto noch wert ist. Diesen Check können Sie schnell und einfach über die ADAC Wertermittlung durchführen. Sehr wichtig ist auch die Bereitschaft zur Verhandlung (kurz: VB oder VHB für Verhandlungsbasis) Käufer möchten immer gern das Gefühl haben, dass sie den Preis noch etwas gedrückt bekommen haben. Am besten Sie legen bei Ihren Preisvorstellungen noch ein paar Euro oben drauf. Wenn der zukünftige Käufer verhandeln möchte, bekommen Sie so immernoch den Preis raus, den Sie sich wünschen. Zu hoch sollten Sie ihn aber auch nicht ansetzen, da es sonst eher abschreckend wirkt.

Tipp 5: Das Schwarze Brett

Genauso unkompliziert wie die Annonce, ist auch die Mitteilung an einem Schwarzen Brett. Hängen Sie einfach einen Zettel mit den oben genannten Daten, Preisvorstellungen und einem eventuellen Bild Ihres Autos auf. Beliebte Orte sind hierbei der Supermarkt um die Ecke, Unis, Schulen und auch auf der Arbeit können Sie nachfragen, ob Sie Ihre Anzeige an das Brett anhängen dürfen.

Tipp 6: Online-Inserate aufgeben

Heutzutage sind Online-Inserate ganz besonders beliebt. Potenzielle Kaufinteressenten sind oft auf Seiten wie Mobile.de, Autoscout24.de oder Automobile.de unterwegs und suchen nach preisgünstigen Fahrzeugen. Hier wird Ihre Anzeige vermutlich auch eher wahrgenommen, als die kleine Karte am Schwarzen Brett im Supermarkt.

Solche Anzeigen im Internet sind oft kostenlos oder gegen ein geringes Entgelt zu erstellen. Auch hier ist es natürlich enorm wichtig, dass Sie alle wichtigen Daten unterbringen und auch möglichst viele Fotos Ihres Wagens hochladen. Bedenken Sie aber unbedingt, dass Sie Ihr Nummernschild unkenntlich machen, um Ihre Privatsphäre zu wahren.

Tipp 7: Auto in einer Online-Auktion anbieten

Beim großen Internet-Auktionsriesen ebay finden Sie alles was das Herz begehrt. So werden natürlich auch Autos angeboten. Wie schon das Fahrzeug von Papst Benedikt XVI oder von Bundeskanzlerin Merkel wurde zuletzt auch der Audi A3 von Helene Fischer meistbietend versteigert.

Tipp
Geben Sie grundsätzlich an, wenn es sich um einen Unfallwagen handelt.

Dass Ihr altes Auto nur ansatzweise einen so hohen Gewinn auslöst, ist eher unwahrscheinlich, dennoch können Sie bei ebay.de ein gutes Geschäft machen. Vorausgesetzt natürlich, dass Sie Ihr Gefährt so gut es geht beschreiben und so viele Bilder wie möglich einstellen. Und dann kommt die Frage aller Fragen: Setzen Sie Ihr Auto ab einem Startpreis von einem Euro ein oder gehen Sie auf Nummer sicher und legen Sie im Vorfeld einen Mindestverkaufspreis fest? Die Psychologie bei solchen Auktionen ist leicht zu verstehen. Käufer wollen eine Sache so günstig wie möglich bekommen, das heißt das Startgebot sollte so niedrig wie möglich sein. Das bringt natürlich die Gefahr, dass Sie kaum etwas für Ihr Auto bekommen. Es kann aber auch sein und das passiert sehr häufig, dass die potenziellen Käufer sich gegenseitig überbieten wollen und Sie dabei dann eben einen echten Gewinn machen.

Privat verkaufen oder an einen Händler?

Ob Sie Ihr Auto nun an eine Privatperson weiterverkaufen oder doch lieber den Weg zu Händler gehen, hängt ganz von Ihnen und Ihren Bedürfnissen und Erwartungen ab. Der Verkauf an einen Händler, ob Internet oder vor Ort, ist für den Verkäufer beispielsweise ganz einfach. Sie müssen sich um nichts weiter kümmern, als den Wagen zur Durchsicht zu bringen, eine Unterschrift zu leisten und das Geld entgegen zu nehmen. Für alle, die keine Zeit beim Verkauf haben und sich nicht groß damit auseinandersetzen möchten, ist diese Variante optimal. Der Nachteil ist jedoch, dass Sie oft nicht das Geld bekommen, was Sie sich erwünscht haben. Der Vorteil bei privaten Käufern ist auf jeden Fall der, dass Sie deutlich mehr Geld rausholen können als bei einem Händler. Hierbei haben Sie aber einen erheblichen Mehraufwand. Das Auto muss geputzt, fotografiert und die Anzeige geschaltet werden. Dazu kommt, dass Sie sich mit den potenziellen Käufern auseinandersetzen und Verhandlungen führen müssen. Auch der Kaufvertrag muss geschrieben werden.

Wie Sie sehen, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, Ihr altes Auto möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Welche Methode dabei die richtige ist, müssen Sie entscheiden. Alle haben Ihre Vor– und Nachteile. Lassen Sie Ihr Auto vorab am besten einmal von einem Fachmann schätzen. Dann sind Sie in jedem Fall sicherer, was die Preisverhandlungen angeht – egal, für welche Verkaufsmethode Sie sich auch entschieden haben.

 

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