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Spachtelmasse sparen – 3 Alternativen

Spachtelmasse sparen – 3 Alternativen

Wollen Sie Ihr Haus renovieren und eine Wand verspachteln, die Decke spachteln oder einen kompletten Trockenbau spachteln? Dann kommen Sie nicht darum herum, Spachtelmasse im Baumarkt zu kaufen. Wie Sie allerdings kleine Stellen und Löcher auch ohne teure Produkte schließen können und dabei Spachtelmasse sparen, verraten wir Ihnen in unserem Beitrag.

Bei Umzug die Dübellöcher schließen

Wer schon ein umgezogen ist, wird wissen, dass neben dem Wändestreichen vor allem das Füllen von Dübellöchern viel Zeit in Anspruch nimmt – und natürlich Geld. Immerhin müssen Sie dafür extra Spachtelmasse kaufen. Die bekommen Sie entweder zum Anrühren, als Fertigspachtel oder Spritzspachtel. Zudem müssen Sie überlegen, ob Sie Wände spachteln möchten, die aus Holz bestehen und folglich Holzspachtelmasse kaufen. Oder wollen Sie doch eher Rigips spachteln? Dann benötigen Sie einen speziellen Gipsspachtel, mit dem sich Gipskarton spachteln lässt. Lassen Sie sich im Baumarkt am besten von einem Fachmann beraten, um wirklich das Produkt zu kaufen, das Sie zum Wände spachteln benötigen.

Wenn mal die Wohnung umgestalten möchte

Haben auch Sie Löcher in der Wand? Natürlich keine großen Löcher, sondern kleine, die von Nägeln oder Schrauben herrühren. Kommt ja immer wieder mal vor, dass man die Wohnung umgestaltet und das Bild woanders aufhängen möchte. Ist dies der Fall, dann bleiben in der Wand hässliche Löcher zurück, die man aufwändig stopft. Dazu wird im Baumarkt teure Spachtelmasse gekauft und mit dieser anschließend die kleinen Löcher gestopft. Der Rest der Masse liegt dann irgendwo herum und wird nur selten noch einmal gebraucht. Handelt es sich sogar um bereits fertige Spachtelmasse, dann ist die Gefahr natürlich groß, dass sie eintrocknet. Dann landet sie im Müll und das Geld war umsonst ausgegeben.

Tipp
Tupfen Sie nach dem Verspachteln mit ein wenig Wandfarbe über das ehemalige Loch. Schon ist die Wand wieder wie neu.

Spachtelmasse sparen – Mit diesen Alternativen geht es auch

Haben Sie hier und da ein kleines Loch, das Sie ehemals für einen Bilderrahmen oder ein Regal gebohrt haben und nun nicht mehr brauchen? Dann müssen Sie nicht unbedingt in den Baumarkt sprinten und zu den teuren Produkten greifen. Stattdessen können Sie die Spachtelmasse sparen und Alternativen verwenden, die auf die schnelle ebenso gut funktionieren:

Alternative 1: Zahnpasta

Sie verwenden etwas Zahnpasta und füllen diese in das Loch. Die Zahnpasta härtet nach einigen Stunden aus – das Loch ist dicht.

Alternative 2: Mehl

Sie rühren sich aus Mehl und Wasser einen Brei an, der dafür ebenfalls bestens geeignet ist.

Alternative 3: Kinderknete

Nehmen Sie sich ein wenig Knetmasse von den Kindern. Natürlich farblich zur Wand passend. Drücken Sie die Knete in das Loch. Und schon ist das Loch nicht mehr zu sehen.

Wirklich nur im Notfall verwenden

Wie Sie sehen, gibt es durchaus Alternativen, die Sie bei kleinen Löchern in den Wänden verwenden können, um Spachtelmasse sparen zu können. Einfach ein Stückchen Knete ins Loch schieben und mit der Wandfarbe drüber tupfen. Allerdings sollten Sie so wirklich nur im Notfall vorgehen und auch nur dann, wenn es sich um kleine Löcher handelt. Wollen Sie stattdessen bei Auszug die Dübellöcher in der kompletten Wohnung schließen, sollten Sie unbedingt zu einer ordentliche Spachtelmasse greifen. Auch wenn Sie Rigips spachteln wollen, sollten Sie auf keinen Fall zu Zahnpasta oder anderen Alternativen greifen. Genauso verhält es sich bei Holz. Nehmen Sie hier unbedingt die Holzspachtelmasse zur Hand, um das Material nicht zu beschädigen.

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Bildnachweise: © maticsandra - Fotolia.com
André am 18.03.2017

Hallo, Ich habe mit dem Mehl nun meine löcher in der Trockbaudecke erfolgreich dicht gemacht und weiß überpinselt, ich danke dir für die guten Ratschläge! Grüße, André

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